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History & Abenteuer

Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 24

C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 24

Der Todesschwur

»Hier ist ein schrecklicher Mord geschehen«, sagte der Pfarrer, als er sich in der Hütte umsah.

Alles deutete auf einen schrecklichen Kampf um Leben und Tod einer der Beteiligten hin – Mollie Graham. Für den Pfarrer gab es keinen Zweifel mehr, dass sie in eine Falle geraten war und dass Captain Lisle seine Rache genommen hatte. Der alte Quäker zitterte so sehr, dass er sich setzen musste.

»Es gibt eine Stimme in der Wildnis, die nach Rache schreit«, sagte er zu sich selbst. »Es ist nicht meine Stimme, aber wenn ich dem Mann gegenüberstehe, der dieses abscheuliche Verbrechen begangen hat, werde ich glauben, dass ich das Instrument bin, das die Waage der Gerechtigkeit ins Gleichgewicht bringt!«
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Kit Carson – Kapitel 28

Edward S. Ellis
Kit Carson
Jäger, Trapper, Guide, Indianeragent und Colonel der US Army
New York, 1895

Kapitel 28

Vergeltungsmaßnahmen – Fremonts Rückkehr nach Kalifornien – Eroberung von Sonoma – Sutter’s Fort wird unter militärische Kontrolle gestellt – Einnahme von Monterey durch Kommodore Sloat – Eroberung von Los Angeles durch Fremont und Kommodore Stockton – Carson wird als Überbringer von Depeschen nach Osten geschickt – Das Treffen mit den Apachen – General Kearney – Die Tapferkeit der Mexikaner in Kalifornien

Die Empörung über das Vorgehen der Indianer war so groß, dass man beschloss, Vergeltung zu üben. Fremont umrundete den Lake Klamath, bis er sich fast gegenüber der Stelle befand, an der seine Abteilung angegriffen worden war. Am nächsten Morgen wurden Weiterlesen

Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 23

C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 23

Der in Ungnade gefallene Loyalist

Die Anklage gegen ihn war eine böswillige Lüge, und Stephen Graham ahnte, dass seine Haft nur von kurzer Dauer sein würde. Hätte er gewusst, dass seine Tochter vorhatte, nach Tarleton zu reiten, hätte er es ihr verboten, denn er fürchtete um ihre Sicherheit und nicht um seine eigene. Er wusste nicht, dass sie fort war, bis der Gefängniswärter in der Dunkelheit hereinkam und ihm die Nachricht überbrachte.

»Es tut mir leid für dich. Stephen, es tut mir sehr leid«, sagte der Gefängniswärter und schaute durch die Gitterstäbe der Zellentür.

»Du redest, als wäre ich des Verbrechens schuldig, dessen ich beschuldigt werde.«

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Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 4. Kapitel

Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902

Viertes Kapitel

Die Verfolgung dauert fort

Die Besorgnis unserer Mutter war nur zu sehr begründet. Wenige Tage nach der Heimkehr des Vaters kam ein Mann namens Sharpe, der das Amt eines Friedensrichters in schmachvoller Weise herabwürdigte, in angetrunkenem Zustand auf unsere Besitzung geritten und teilte meiner Mutter mit, dass er den Auftrag habe, das Haus nach ihrem Mann, dem verfluchten Sklavenfeind, zu durchsuchen. Hierauf verlangte der betrunkene Schurke zu essen. Während die Mutter ihm mit anscheinender Gastfreundlichkeit das Abendessen bereitete, vertrieb sich Sharpe die Zeit mit Wetzen seines Dolches an der Schuhsohle.

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