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History & Abenteuer

Aus Armand’s Frontierleben – Band 1- Kapitel 7

Fredéric Armand Strubberg
Aus Armand’s Frontierleben
Band 1
Carl Rümpler, Hannover, 1868

Siebentes Kapitel

Bald darauf wurde der Wald lichter und ein freier Platz öffnete sich, um den herum wohl gegen zwanzig Häuser standen. Die meisten waren Blockhäuser, doch zwischen ihnen befanden sich auch einige Gebäude aus Dielen.

In mehreren davon war noch Licht, und vor den Türen standen und bewegten sich Leute hin und her.

Der Diener lenkte sein Pferd über den Platz auf die andere Seite, wo aus dem Eingang des größten Hauses ein helles Licht hervordrang. In dessen Schein wurden mehrere Männer sichtbar. Zugleich aber hörte Armand bei seiner Annäherung sehr laute Stimmen aus dem Haus, die er bald als heftige Schwüre und Flüche erkannte.

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Das Astoria-Abenteuer – Teil 6

Max Felde
Das Astoria-Abenteuer
Nach den zeitgenössischen Aufzeichnungen von Washington Irving erzählt
Illustriert von L. Berwald
Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, Berlin, Leipzig. Stuttgart, Berlin, Leipzig. 1912

An Bord der TONQUIN – Kriegsschiffsdisziplin und Zerwürfnisse

Es mag nun an der Zeit sein, den geneigten Leser auch mit dem Verlauf der Seeexpedition bekannt zu machen, die Johann Jakob Astor ausrüstete und in den Stillen Ozean entsandte.

Sie hatte in der Tat, wie Mr. Hunt es sich wohl gewünscht hätte, fast ausnahmslos gutes Wetter und eine recht glückliche, reibungslose Fahrt. Unter einem weniger guten Stern standen jedoch die Verhältnisse an Bord des Schiffes.

Die Expedition war zur selben Zeit wie Mr. Hunt aufgebrochen, nämlich Anfang September 1810 in New York.

Während Letzterer zunächst in den Gebieten der Nordischen Pelzhandelskompanie sowie später in Saint Louis bei der Anwerbung von Hilfskräften auf viele unvorhergesehene Schwierigkeiten stieß und nach all dem Zeitverlust gezwungen war, Weiterlesen

Der Wolfdämon – 3. Kapitel

Albert W. Aiken
Der Wolfdämon
Oder: Die Königin von Kanawha
3. Kapitel
Ein Schuss zur rechten Zeit

Aus einem der größten Häuser der kleinen Grenzsiedlung Point Pleasant trat an diesem sonnigen Tag ein junges Mädchen. Virginia Treveling war etwa sechzehn… Weiterlesen

Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 18

George W. M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1

Kapitel 18
Die Gaunerschänke

»Komm rein«, rief Bill. »Ich wette, das ist Dick Flairer.«

»Na, Bill Bolter, alter Kumpel – da bist du ja endlich«, rief der Ankömmling. »Ich schätze, du wusstest, dass ich heute Abend vorbeikommen würde. Selbst wenn du mir neulich nicht die Nachricht durch den jungen Küchenschleicher1geschickt hättest, der aus dem Coldbath-Knast2; entlassen wurde, wäre ich trotzdem gekommen. Ich wusste noch ganz genau, dass du dafür sechs Monate aufgebrummt bekommen hattest, und ich hab die Tage und Wochen richtig zusammengezählt.«

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Der Wolfdämon – 2. Kapitel

Albert W. Aiken
Der Wolfdämon
Oder: Die Königin von Kanawha
2. Kapitel
Der geheimnisvolle Feind

Im lieblichen Tal des Scioto, nahe der heutigen Stadt Chillicothe, lag das Hauptdorf der mächtigen Shawnee-Nation. Hier, wo zehntausend Krieger für den Stamm in den Kampf ziehen konnten, herrschte emsiges Treiben. Für jeden, der die Bräuche der Ureinwohner kannte, war es offensichtlich: Die Shawnee bereiteten sich auf den Kriegspfad vor. Bunt bemalte Krieger, ihre Körper mit Ocker und Zinnober geschmückt, stolzierten durch die Reihen, begierig darauf, wie Tiger über die verhassten Bleichgesichter herzufallen und ihre Waffen im Blut der Eindringlinge zu röten.

Über das Dorf herrschte Ke-ne-ha-ha, der große Häuptling, bekannt als Der, der geht. Er verdankte seinen Namen sowohl seiner legendären Schnelligkeit als auch einer Heldentat aus seiner Jugend, bei der er lautlos in ein schlafendes Lager der Huronen Weiterlesen