Ellery Lloyd – Das geheime Bildnis
Ellery Lloyd – Das geheime Bildnis
Patrick Lambert und Caroline Cooper stehen am Anfang der 1990er Jahre in Cambridge vor dem Abschluss ihres Kunstgeschichtestudiums. Caroline will Wissenschaftlerin werden, und Patrick möchte einen guten Abschluss machen, um Galerist zu werden und mit großer Kunst zu handeln.
Caroline und Patrick kennen sich schon seit dem Beginn ihres Studiums und haben bereits zwei Mal miteinander geschlafen Sie treffen sich vor dem Haus einer Frau namens Alice Long, von der es in der Unibibliothek Bücher gibt. Sie soll die Abschlussarbeiten der beiden betreuen.
Bevor die beiden das Haus von Alice Long betreten, äußert Caroline ihre Besorgnis, weil diese Frau nicht zur Fakultät gehört und an keinem College ist. Die Studentin versteht nicht, dass eine solche Person ihre Abschlussarbeit betreuen soll, die für ihren Uniabschluss sehr wichtig ist. Wenn sie nun eine miese Betreuerin ist und sich das ungünstig auf eine auf ihre Arbeit auswirkt, kann sie ihre Berufschancen wohl abschreiben.
Secret Service Band 3 – Kapitel 13
Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 3
Old and Young King Brady Detectives
The Bradys after a million
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective
Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.
In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.
Der Detektiv – Band 30 – Der Stern von Siam – Kapitel 2
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 30
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der Stern von Siam
2. Kapitel
Der Dampfkessel
Harst nickte ernst. »Sie war’s! Nun noch etwas sehr Wichtiges, Käpt’n. Die Malcapier schickte gestern an den Chinesen nach Paknam folgende Depesche:
Bei klarem Sternhimmel heute Mond genau beobachten und Bewölkung abwarten. Eumalca
»Blödsinn!« brummte Tompson. »Ganz sinnloses Zeug.«
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 10
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 5
Wir wollen nicht dabei sein, wenn Nobody noch angesichts der Leiche seine Erklärung gibt. Wir fassen alles kürzer zusammen.
Slackjaw – seinen richtigen Namen kannte man gar nicht – war schon seit mehreren Jahren in Costenobles Lagerschuppen als Arbeiter beschäftigt. In England gibt es keine Arbeitsbücher und dergleichen, so wenig wie eine polizeiliche Anmeldung. Obwohl er regelmäßig montags und manchmal auch dienstags blau machte und einmal wegen einer Prügelei oder eines in der Trunkenheit verübten Unfugs für eine ganze Woche hinter Schloss und Riegel saß, hatte er seinen Posten immer behalten. Denn sonst war er ein recht anstelliger Bursche. Wenn im Lagerraum eine große Kiste verstaut werden musste oder der Aufseher sein Notizbüchlein verlegt hatte, wurde Slackjaw gerufen. Er fand immer alles, brauchte gar nicht erst zu suchen und wusste alles. Trotz seiner von Leidenschaften entstellten Physiognomie und seines tückischen Blickes war er immer ehrlich und verträglich mit seinen Kameraden gewesen.
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Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 21
Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875
Kapitel 21
Ich beschloss, Maroney einen Schlag zu versetzen. Man kann sich die Wirkung dieses Schlags ausmalen, wenn man sich einen Gefangenen vorstellt, der die Nachricht erhält, dass seine untreue Frau die ungesetzlichen Avancen eines jungen Galanterie-Liebhabers genießt, während er im Gefängnis schmachtet. Alles deutet darauf hin, dass die beiden mit seinem gesamten Vermögen in unbekannte Gefilde fliehen wollen, um ihn zurückzulassen. Genau das war die Strafe, die ich für Maroney vorgesehen hatte. Ich teilte ihm dies in folgendem Brief mit:
Nathan Maroney, Eldridge Street Jail, New York
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