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Mythen & Wirklichkeiten

Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 16

Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung

III. Greiffenstein und Liebenthal

14. Der Bierborn

In dem Bad Flinsberg befindet sich ein Brunnen, der schon seit 1559 bekannt ist und der Oberbrunnen genannt wird. Das Wasser desselben soll von den Entdeckern für ein Gebräu gehalten und der Brunnen deshalb lange Zeit der Bierborn ge­heißen worden sein.

15. Meffersdorf

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Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 15

Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung

III. Greiffenstein und Liebenthal

10. Der Nonnenraub zu Liebenthal

Nordöstlich von dem Greiffenstein liegt das Kloster Liebenthal. Als Christoph von Naschwitz auf dem Greiffenstein Burghauptmann war, überfiel er mit seinen Knechten einst das Kloster, plünderte dasselbe und führte der frommen Jungfrauen Schönste mit Gewalt auf die Burg, wo er sie mit widrigen Liebesanträgen peinigte. Die Gott geweihten Schwestern weinten und beteten hinter festen Kerkertüren. Plötzlich aber Weiterlesen

Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 55

Pater Wichmann in Neuruppin

In der Klosterkirche steht noch die Bildsäule vom Pater Wichmann, einem der Grafen von Lindow, der das Kloster hier gegründet haben soll und sein erster Prior gewesen ist. Er soll die Gabe gehabt haben, Wunderwerke zu tun, wo­von in alten Schriften namentlich eine Begebenheit erzählt wird. »Einstmals«, heißt es, »hatte er jenseits des Ruppiner Sees, welcher dicht vor dem Kloster vorbeigeht, im Namen seines Konvents etwas zu verrichten. Weiterlesen

Berühmte Kavallerieanführer – 1

Berühmte Kavallerieanführer

Attila, die Geißel Gottes (um 400 – 453 n. Chr.)

Einhundert Jahre nach dem Beginn der christlichen Ära sorgte ein furchtbarer Herrscher für Angst und Schrecken unter den Völkern Europas und Asiens. Es handelte sich um Attila, den König der Hunnen, bekannt als die Geißel Gottes für diejenigen, die unter seinen barbarischen und grausamen Kriegen litten. So gefürchtet war er, dass ungehorsame Kinder nicht auf herkömmliche Weise bestraft wurden. Stattdessen drohten Eltern, indem sie nach Norden zeigten und sagten: »Wenn du nicht brav bist, wird Attila aus dem Norden kommen mit all seinen Reitern, und er wird dich holen.« Diese Warnung reichte in der Regel aus, um das Kind zu einem guten Verhalten zu bewegen, denn Attila, der wilde Herrscher der Hunnenhorden, war bei allen, die ein Leben in Frieden und Harmonie schätzten, bekannt und gefürchtet.

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Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges 14

Max Klose
Führer durch die Sagen- und Märchenwelt des Riesengebirges
Mit zahlreichen Abbildungen aus dem Riesengebirge
Verlag von Brieger & Gilbers. Schweidnitz (Świdnica). 1887.
Überarbeitete Fassung

III. Greiffenstein und Liebenthal

6. Der Schützling der Ahnfrau

Die Burgherrin auf dem Greiffenstein hatte unter ihrem Gesinde ein holdes und tugendsames Mädchen. Dasselbe war Grete, die Tochter des Burgvogts, und die Ahnfrau hatte es von Kind­heit an in ihren Schutz genommen. Die schöne Grete aber vergaß keinen Abend, ihre Beschützerin in das Gebet einzuschließen. Eines Tages kam ein fremder Ritter auf der Burg an, welcher alle Mühe anstrengte, sich das Mädchen hold Weiterlesen