Drusus an der Weser und Elbe
Drusus an der Weser und Elbe. 9 v. Chr.
Der Name Deutschland soll nach einigen Nachrichten älterer Schriftsteller von einem Donnergott der alten Deutschen, welchen sie Theut oder Thuisko nannten, entstanden sein. Indessen ist aber diese Sage nicht verbürgt, wohl aber wahr, dass man von einem deutschen Völkerstamm, nämlich den Germanen, in der Folge dem ganzen Land den Namen Germanien beigelegt hat.
Die Grenzen des alten Deutschlands werden von den griechischen und römischen Schriftstellern als ein Land zwischen der Donau, dem Rhein, der Nord- und Ostsee und einem Teil Sarmatiens oder dem heutigen Polen angegeben. Sehr genau bestimmt aber der römische Schriftsteller Tacitus, der in der ersten Zeit des römischen Weiterlesen
Hannikel – 18. Teil
Christian Friedrich Wittich
Hannikel
oder die Räuber- und Mörderbande, welche in Sulz am Neckar in Verhaft genommen und daselbst am 17. Juli 1787 justifiziert wurde
Verlag Jacob Friderich Heerbrandt, Tübingen, 1787
Wohllöbliches Malefiz-Gericht!
Wenn Monarchen und Fürsten dieser Welt zweifeln, ob sie dem Menschen das ihm nicht gegebene Leben nehmen können oder nicht, so erhebt dieser Zweifel ihre angeborene unbegrenzte Liebe zu dem Menschengeschlecht.
Aber wann der allmächtige Richter im Himmel und auf Erden in seinem alten und neuen Bund mit den Menschen Weiterlesen
Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben Teil 3
Abenteuer und Wanderungen der sieben Schwaben
als des Blitz-, Spiegel-, Nestel-, Knöpfle-Schwab, Seehaases, Gelbfüßler und Allgäuer.
George Jaquet’s Verlagsbuchhandlung. Augsburg, 1855.
Der allzeit sauft und allzeit schlemmt,
behalt zuletzt nicht ein gutes Hemd!
Abenteuer von den sieben Schwaben
Nun herrscht aber im fruchtbaren Schwabenland und besonders im Ries die löbliche Gewohnheit, dass man täglich fünfmal isst, und zwar jedes Mal Suppe, zweimal aber Knöpfle oder Spätzle dazu. Daher heißen die Leute Weiterlesen
Halluzinationen und Prozess von Johanne Hervilliers …
Halluzinationen und Prozess von Johanne Hervilliers. Sie wurde in Ribemont verbrannt. (1578)
Dieser Prozess war die nächste Veranlassung, dass Bodin sein Werk über die Zauberei schrieb. Er hatte als königlicher Anwalt dem Prozess beigewohnt.
Die Mutter von Johanne Hervilliers war schon 1548bals Hexe in Senlis verbrannt worden. Johanne musste damals als Kind bei der Hinrichtung ihrer Mutter zugegen sein und wurde dann noch als Hexe ausgepeitscht. In ihren Geständnissen, die sie frei und ohne auf die Folter gespannt worden zu sein, ablegte, erklärte sie, sie gehöre dem Teufel schon seit ihrer Geburt; seit ihrem zwölften Jahr habe sie sich einem Teufel hingegeben, der, gestiefelt, gespornt und den Degen an der Seite, so oft zu ihr gekommen sei, als sie einen Wunsch nach ihm gehabt habe. Er schlug ihr auch vor, sie zur Mutter eines kleinen Teufels zu machen. Um zum Hexensabbat zu kommen, wollte Weiterlesen
Hannikel – 17. Teil
Christian Friedrich Wittich
Hannikel
oder die Räuber- und Mörderbande, welche in Sulz am Neckar in Verhaft genommen und daselbst am 17. Juli 1787 justifiziert wurde
Verlag Jacob Friderich Heerbrandt, Tübingen, 1787
Hannikels und seiner Konsorten letzte Auftritte als ein Anhang zu seiner Lebensgeschichte
Hannikel hat bereits seine Rollen auf dem Schauplatz dieser Welt ausgespielt und wichtigere Auftritte in der anderen übernommen.
Ehe solches geschah trug sich noch Folgendes mit ihm zu:
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