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Literatur

Curumilla – Schlussbemerkung

Gustave Aimard
Curumilla
Zweites Buch
Eine Abenteuergeschichte aus dem Jahr 1861
Schlussbemerkung

Mehrere unserer Freunde haben uns den vollkommen begründeten Einwand gemacht, dass die Rechtfertigung, welche wir unternommen haben, nicht vollständig sein könne, solange wir unsere Personen in den Mantel der Anonymität gehüllt ließen. Wir fügen uns daher dem Wunsch unserer Freunde. Wer sollte sich nicht der heldenmütigen Taten des Grafen Gaston de Raousset-Boulbon entsinnen? Trotz der bestehenden politischen Verwicklungen betrachtete man doch sein tragisches Ende als ein allgemeines Unglück. Das Unternehmen jenes Weiterlesen →

Die Totenhand – Teil 1

Die-TotenhandDumas-Le Prince
Die Totenhand
Fortsetzung von Der Graf von Monte Christo von Alexander Dumas
Erster Band
Kapitel 1 – Wer auf Steigen und Fallen spielt

Ob das Unglück uns trifft, ob das Schicksal uns verfolgt, was tut das? Es wird deshalb doch niemals an Menschen fehlen, die, das Lächeln auf den Lippen, die Seele von Lust erfüllt, zu uns kommen, um uns an ihren Vergnügungen teilnehmen zu lassen, solange die Not nicht offen den Zauber unseres früheren Wohlergehens vernichtet hat.

Es ist daher dieser Zauber, aber auch dieser Zauber allein, welcher die glänzende Menge, die große Welt genannt, Weiterlesen →

Frederick Marryat – Die Sendung – Kapitel 3

Kapitän Frederick Marryat
Die Sendung
Umschlagzeichnung nach Originalentwürfen von Professor Honegger
Neue deutsche Ausgabe. Magdeburger Verlagsanstalt. 1915
Kapitel 3

Am anderen Tag erreichte unser Schiff Rio und schickte sofort Boote aus, um frischen Proviant zu holen. Die Passagiere stiegen nicht an Land, weil den Kapitän erklärt hatte, sich keine Stunde länger als nötig aufzuhalten, und am zweiten Abend bereits ging es wieder dem Kap zu.

Die Möwen flogen hinten unserem Schiff her, stürzten nieder und fingen alles Essbare, das über Bord geworfen Weiterlesen →

Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 2

Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 2

Was dem Fritz im Wald begegnete

Fritz ging, wie schon früher gesagt, recht traurig nach Hause zurück. Er achtete gar nicht mehr auf den Pfad, er kannte ja auch hier jeden Busch. Weil es ihm dabei einfiel, dass es doch wohl noch ein wenig zu früh sein mochte, um sich vor seinem Pflegevater sehen zu lassen, denn er war wirklich sehr gelaufen, setzte er sich unter einen der blühenden Büsche auf einen umgefallenen Baumstamm. Es tat ihm unendlich wohl, so ungestört an all das denken zu können, was ihm recht schwer auf dem Herzen lag.
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Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 4

Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862

Die goldene Flöte

Es war einmal ein junger Holzhauer, der hieß Zacharias. Dieser ging eines Tages in den Wald an sein Geschäft. Als er nun einen dicken Baum anhieb, hörte er eine feine klagende Stimme, die recht bittend klang. Er hörte auf zu hauen und fragte: »Wo bist du denn?«

Die Stimme antwortete: »Hier im Baum bin ich. Haue nur da oben, wo der weiße Strich am Baum ist, ein Loch hinein.«
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