American Indian Weekly Nr. 2 – Aufgespürt in seinem Versteck – Kapitel 7
American Indian Weekly
Nummer 2, 1910
Aufgespürt in seinem Versteck
oder Die Verfolgung des Mitternachtsräubers
von Colonel Spencer Dair
Kapitel 7
Das mysteriöse Gespenst taucht wieder auf
Selbst das köstliche Abendessen, das Mrs. Hawks ihrem Nachbarn vorsetzte, konnte ihn nicht mit der unerwarteten Verzögerung versöhnen, die das Fehlen des Besitzers der Star and Moon in seinen Plänen verursacht hatte. Überdies sah er ein, dass der scharfe Verweis, den er wegen seiner Gedankenlosigkeit bezüglich der Sicherheit seiner Frau erhalten hatte, nicht unbegründet war – und diese Einsicht trug keineswegs dazu bei, seine schlechte Laune zu besänftigen.
Mörder und Gespenster – Band 1 – 23. Teil
August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Der Muttermörder
Kapitel 4
Friederike war dem Anschein nach wieder genesen, aber tief im Inneren nagte der Wurm des Grames an ihrem Herzen, und sie siechte und welkte dahin. Der grauenvolle Ausruf, mit welchem der Mörder der alten Frau Walter entflohen war, tönte ihr noch immer schrecklich in den Ohren: »So töte nun auch deinen Vater, wie du schon deine Mutter getötet hast!«
Welch ein grässlicher Orakelspruch für ein armes Kind, das seine Eltern nie kannte und das von frühester Jugend an nur von der Mildtätigkeit fremder Menschen erhalten worden war. Sie durchflog ihren ganzen bisherigen Lebenslauf; doch keine Spur, die sich auf jene unselige Tat, deren der fürchterliche Mensch sie beschuldigte, hätte beziehen können, wurde ihr gegenwärtig. War es Weiterlesen
Das Geheimnis zweier Ozeane – Erster Teil – Kapitel 4
Grigori B. Adamow
Das Geheimnis zweier Ozeane
Ein wissenschaftlich-phantastischer Roman
Originaltitel: Тайна двух океанов
Erster Teil
Ein außergewöhnliches Schiff
Kapitel 4
Der Untergang der DIOGENES
Trotz des orkanartigen Sturms von ungeheurer Gewalt, der aus den eisigen Regionen der Baffin-Bay und Grönlands herangekommen war, versammelten sich auf das erste Notsignal der DIOGENES hin binnen weniger Stunden Dutzende von Schiffen. Die DIOGENES, ein erstklassiges Passagierschiff, das den Liniendienst zwischen Cherbourg und New York versah, sollte nicht ungehört versinken. Riesige, bis zu dreizehn Meter hohe Wellenberge wurden durch strömendes Öl geglättet und von unterseeischen pneumatischen Wellenbrechern gebrochen. Dampf-, Diesel- und Elektroboote sowie flinke Gleitboote kreuzten Weiterlesen
Sven Jacobs – Letzte Stunde Tod
Sven Jacobs – Letzte Stunde Tod
Max Schilling ist ein junger Lehrer an einem Gymnasium. Außerdem ist er ein bekennender Schwuler mit einem regen Sexualleben und ständig wechselnden Männergeschichten.
Er trifft sich, wie so oft, mit einer Online- Bekanntschaft, die er über seine spezielle Dating- App kennengelernt hat. Ginger87 nennt sich der gutaussehende Typ, eigentlich auf der Suche nach etwas Festem, aber auch bereit für schnelle Abenteuer.
Max erhält Gingers Einwilligung, ihn zu daten und will ihn in seiner Wohnung aufsuchen. Ginger ist zunächst nicht begeistert, denn nach eigener Aussage hatte er keine Zeit, aufzuräumen. Max schreibt zurück, das störe ihn nicht.
Der junge Lehrer sucht Ginger also in seiner Wohnung auf, die sich in einem heruntergekommenen Haus, aber in einer guten Wohngegend befindet. Kaum hat er die Wohnung betreten, fällt ihm sein Lächeln aus dem Gesicht. Er selbst ist ein ordentlicher Mensch, in der Wohnung seines Dating- Partners aber herrscht das pure Chaos.
Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 2 – Episode 8 – Kapitel 2
Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
Band 2
Achte Episode
Das Geisterauto
Zweites Kapitel
Die Schankwirtschaft Zum Großen Wigwam
Nachdem man eine verriegelte Tür durchschritten hatte, die aus Brettern von Verpackungskisten bestand und deren Scharniere aus Lederstücken gefertigt waren, befand man sich in einem langen, niedrigen und verrauchten Raum, in dem das Auge und die Nase gleichermaßen unangenehm gereizt wurden. Es herrschte dort ein abscheulicher Gestank nach Räucherfisch, vermischt mit dem Odeur von schlechtem Alkohol und ranzigem Fett. Der Rauch der Pfeifen, zusammen mit dem des Kamins, entwich durch ein Loch im Dach, nachdem er die gesamte Atmosphäre des Raumes in einen so dichten Nebel gehüllt hatte, dass man die Hand vor Augen kaum sehen konnte.
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