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Storys & Lyrik

Die Tauscher 16

die-tauscherDr. Uwe Krause
Die Tauscher Teil 16

Sie folgten dem Lastwagen durch Stadtviertel, die immer ländlicher wurden, bis sie eng zusammengepressten Dörfern ähnelten. Schließlich wurde die Bebauung von lockeren Birkenwäldchen und weiten Sandflächen abgelöst.

Dann entdeckte Florian einen Wachtturm. Zuerst dachte er, dass es ein Hochsitz für die Jagd wäre. Aber der Turm war dafür zu hoch und auf dem Dach saß ein Scheinwerfer. Zwischen Stämmen und Büschen flimmerte nun ein Maschendrahtzaun, über den oben Stacheldrahtbündel liefen.

»Wo sind wir?«

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Felsenherz der Trapper – Teil 11.4

Felsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 11
Das Häuptlingsgrab am Juan-Fluss
Viertes Kapitel

In der Goldhöhle eingeschlossen

Zu derselben Zeit näherten sich dem Regental drei Reiter, die sich vorläufig hier vor dev Apachen gavz sicher wähnten. Es waren Felsenherz, der Schwarze Panther und der Polizeimeister Tom Pick.

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Der Freibeuter – Selige Vereinigung

Der-Freibeuter-Dritter-TeilDer Freibeuter
Dritter Teil
Kapitel 9

Der scheidende Herbst fegte die Länder und peitschte die Meere mit scharfem Besen, als Norcroß, von Schottland herabsegelnd, zum Kanal einbog, welchen die Franzosen den Ärmel nennen, um in den Hafen von Palais einzulaufen. Teils auf seiner Fahrt nach Schottland, teils von dort nach Frankreich zu, hatte er verschiedene gute Prisen gemacht und nach Schweden geschickt, zum Beweis, dass das Glück mit dem Dänenfeind ebenso gut über Meere wandle wie mit dem Graf Mörner, solange nur der kühne Freibeuter ihr Führer sei. Nun, da der Oktober bereits begonnen hatte, wollte er Görz’ Befehle in Frankreich ausrichten und hoffte, dies mit demselben guten Erfolg auszuführen, wie es ihm in Schottland geglückt war. Durch diese freundlichen Aussichten hatte er seine alte Weiterlesen →

Die Tauscher 15

die-tauscherDr. Uwe Krause
Die Tauscher Teil 15

Vielleicht waren es nur Minuten, aber für Florian schienen es Stunden zu sein, als Fräulein Levinsohn endlich zurückkam. Sie schlenderte heran, schlenkerte mit ihrem Handtäschchen und ließ sich auch von Florians Gestik nicht zur Temposteigerung bewegen.

»Ich weiß jetzt, dass heute die Abfallstoffe abgeholt werden. Auch der C-Stoff«, erklärte sie mit Stolz erhobenem Kopf. Dann stockte sie, weil Florian kurz davor stand, sie zu erwürgen.

»Und ich weiß, dass der C-Stoff schon längst abgeholt wurde«, knirschte er, »und ich würde gewusst haben, wohin er gebracht wird, wenn Sie sich nicht herumgetrieben haben würden.«
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Der goldene Fels – Kapitel 15

Der-goldene-FelsRobert Kohlrausch
Der goldene Fels
Kriminalroman, Alster-Verlag, Hamburg, 1915

Fünfzehntes Kapitel

Der Kommerzienrat hatte sich geweigert, Brockhof und de la Motte in den Saal hinauf zu folgen, aber sie fanden Martha, die noch neben der Leiche Wache hielt.

Mit schweren, schlurfenden Schritten ging der Professor bis an die Seite des toten Sohnes. Hier blieb er einen Augenblick stehen und sagte, zusammenschauernd, leise: »Mein Sohn ist ein Mörder!« Und, indem er zu Martha hinüber nickte, noch einmal: »Martha, mein Sohn ist ein Mörder!«
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