Sir Henry Morgan – Der Bukanier 8
Kapitän Marryat
Sir Henry Morgan – Der Bukanier
Aus dem Englischen von Dr. Carl Kolb
Adolf Krabbe Verlag, Stuttgart 1845
Achtes Kapitel
Unser Held und sein Freund sind wie der würdige Neffe des Gil Pepez gefangen. Morgan wird beredt über das an ihm geübte Unrecht und versucht sich in einem ruhmlosen Kampf
Alles war angenehm genug vonstatten gegangen, bis der Delphin die Chops des Kanals zurückgelegt hatte und die letzte Spur von England in dem bläulichen Nebel verschmolzen war, welcher auf der bestimmt gezeichneten Weiterlesen
Felsenherz der Trapper – Teil 15.2
Felsenherz der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 15
Der Medizinmann Omakati
Zweites Kapitel
Der geheimnisvolle Medizinmann
»Sagt mal, Chokariga«, ertönte da Abrahams Bass hinter den beiden Westmännern, »wer ist denn der blonde Master neben euch? Erst dachte ich, es müsste der berühmte Felsenherz, Euer weißer Bruder, sein. Aber nachdem Weiterlesen
Sir Henry Morgan – Der Bukanier 7
Kapitän Marryat
Sir Henry Morgan – Der Bukanier
Aus dem Englischen von Dr. Carl Kolb
Adolf Krabbe Verlag, Stuttgart 1845
Siebentes Kapitel
Morgan verlässt den Covenanter stockstill und reist mit Owen nach Bristol, trifft daselbst mit einem freundlichen Fremden zusammen, welcher mehr von seinen Verhältnissen kennt als er selbst.
Vor zweihundert Jahren machten die Leute viel früher Nacht, als es heutzutage der Fall ist, und diesem Verhältnis zufolge kamen unsere müden Reisenden sehr spät in Newport an. Hier gab sich der junge Morgan die Miene des Weiterlesen
Felsenherz der Trapper – Teil 15.1
Felsenherz der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 15
Der Medizinmann Omakati
Erstes Kapitel
Der Grizzly
Die Sonne war soeben erst aufgegangen. Ihre Strahlen vergoldeten die zackigen Gipfel der Uferberge des Pecos und ließen die Spitzen der Riesentannen, die auf den Terrassen der Anhöhen wuchsen, in besonderem Glanz Weiterlesen
Liebe
Meine Frau und ich waren schon seit mehr als zwanzig Jahren verheiratet. Es gab gute und weniger gute Zeiten, was aber meiner Meinung nach auch normal ist. Keine Beziehung ist perfekt und unsere war es vermutlich auch nicht. Kinder waren uns verwehrt geblieben. Damit musste allerdings mehr meine Frau kämpfen als ich. Meine Rolle war natürlich die des Ernährers und ich gab alles, um dieser gerecht zu werden. Mein Beruf als Buchhalter mochte sicherlich kein sehr spannender sein. Zumindest für Außenstehende. Denn ich war Teil einer Agentur und wir hatten nur einen einzigen Kunden: den vermutlich größten Gangsterboss der Vereinigten Staaten von Amerika. Meine Stärke war nicht nur die Diskretion, die so ein Beruf mit sich bringen musste, sondern meine Veranlagungstechniken. Steueroasen waren dabei nur ein kleiner Teil. Ich hatte ein riesiges, sehr undurchsichtiges Geflecht aus Scheinstrukturen in ganz Europa geschaffen. Die Finanzbehörde mochte vielleicht Weiterlesen

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