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Storys & Lyrik

Der bayerische Hiesel – Teil 3

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Hiesels erste Liebe

Ignatz Stettner, der Taufpate des Hiesel, damals der reichste Bauer in Kissing, saß mit seiner jüngeren Tochter Marie, – die ältere hatte schon vor einem Jahre einen benachbarten Gerichtshalter geheiratet, – und mit den Knechten und Mägden am Tisch, um die Mittagskost einzunehmen, als Hiesel mit einem freundlichen Gruß in die Stube trat.

Marie schrie laut auf vor Freude, als sie den hübschen Hiesel wieder sah, sprang auf ihn zu, reichte ihm die Hand und wäre ihm gar um den Hals gefallen, hätte sie sich nicht vor dem Vater geschämt.
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Im fernen Westen – Der junge Auswanderer 6

Der junge Auswanderer
Kapitel 6

Freundliche Begegnungen vonseiten der Herren Holz und Gosport und ihrer Hausgenossen und Dienstboten waren gar nichts seltenes. Da Alfred Richter mittlerweile alle Wege und Stege in der ganzen Umgegend der beiden Ranches kennengelernt hatte, so traf er nicht nur häufig mit Mister Gosport und dessen Angehörigen auf seinen Ritten zusammen, sondern war auch ein häufiger Gast auf Gosports Ranch, auch wenn ihn nicht gerade Geschäfte dorthin führten. Die beiden Ranches hielten gute Nachbarschaft, und so war der heitere, frische, wackere junge Mann immer ein gern gesehener Gast in Gosports Haus. Dick und andere, welche viel draußen waren, hatten auch schon längst bemerkt, dass beinahe jedes Mal, wenn Miss Emmy in Geschäften oder zum Vergnügen ausritt, auch Alfred sich sein Pferd sattelte, und dass die Pfade der beiden jungen Leute, wenn diese Weiterlesen

Der Teufel auf Reisen 21

Der-Teufel-auf-Reisen-Zweiter-BandCarl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Fünftes Kapitel – Teil 5
Abenteuer auf dem Lande

Am anderen Morgen begab sich Herr von Sonnenberg zu einem Mann, welcher als ein Gauner der unternehmendsten Art bekannt war, der aber seine Geschäfte im Großen betrieb, denn er hielt sich Wagen und Pferde und bewohnte ein schönes Haus.

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John Tanner – Das Leben eines Jägers 24

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Vierundzwanzigstes Kapitel

Wenige Tage nach jenem blutigen Auftritt verfiel Ta-busch-schisch in eine schwere Krankheit. Das Fieber suchte ihn heim, und er magerte in einer schreckenerregenden Weise ab. Wir glaubten alle, er müsse sterben. Da übersandte er dem Wa-me-gon-a-biew zwei Kessel nebst anderen Geschenken von beträchtlichem Wert und ließ Weiterlesen

Der Totenwirt und seine Galgengäste 10

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Der Erdspiegel

»Das ist ein Erdspiegel«, sagte er, »worin nur jener Mensch etwas sehen kann, dem er von einer frommen Hand geschenkt wird. Versucht es, etwas darin zu sehen, Junker.«

»Ich sehe nichts«, erwiderte dieser nach aufmerksamer Betrachtung der schwarzen spiegelglatten Fläche.

Der Einsiedler schaute hinein, lange, sehr lange …

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