Wahrer Erfolg
Wahrer Erfolg
I
Julius Nottebaum grübelte. Er war einfach kein Genie wie Bach oder Beethoven, obwohl er seit seiner frühen Kindheit mit klassischer Musik zu tun gehabt hatte. Sein Vater war Leiter vom Orchester des Stadttheaters gewesen und hatte ihn als Kind zur musikalischen Grundausbildung geschickt. Im Anschluss daran hatte er das Klavierspielen von der Pike auf gelernt. Aber er war kein Klaviervirtuose geworden, wie es sein Vater gern gesehen hätte. Auch dazu hatte es ihm an Talent gefehlt, wie auch schon dem Vater selbst. Der hatte deshalb den großen Traum gehabt, dass seinem Sohn eine solche Karriere vergönnt sein möge. Der Vater hatte getrunken, weil er Weiterlesen
Felsenherz der Trapper – Teil 7.7
Felsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 7
Die Mumie Matazumas
Siebentes Kapitel
Das neue Grab der Mumie
Die Apachen waren bereits so oft mit Felsenherz durch ihre eigene Schuld zusammengeraten, dass sie ihn genau so sehr hassten, wie sie ihn als berühmten Trapper achteten und bewunderten.
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 16
Des Erzkalfakters, Quadratschlankels und durchtriebenen Leutvexierers, Pamfilius Frohmut Eulenspiegel, des allbekannten, berüchtigten und weltverrufenen Till Eulenspiegel einzigen Sohnes pfiffigen Streiche, Ränke, Schwänke und lustige Possen als: Hendlschnipfer, Brotschwindler, Rahmkripfer, Fischdieb, Entenangler, Zigeuner-, Schneider- und Schusterlehrbua, Herzogslebensretter, Herold, Schatzgräber, magistratischer Bademeister, Hofnarr, Feldherr, frommer Pilger, glücklich dem Galgen entgangener Spieler usw.
Die Zigeuner
kamen um diese Zeit auch in die Nähe unseres Dorfes und lagerten in einem nahen Wald. Männer, Frauen und Kinder holten im Dorf ihre notwendigsten Lebensbedürfnisse und bezahlten alles bar. Sie bettelten nicht, machten aber Kunststücke, für die sie zwar kein Geld, aber Brot, Eier, Schmalz, Butter, Äpfel, Birnen, Rüben usw. bekamen, Weiterlesen
Der Freibeuter – Erzählung
Der Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 14
Die beiden Kaperoffiziere speisten in der Kajüte allein und leerten auf das glückliche Gelingen ihres gewagten Unternehmens, von welchem sie sich so viel versprachen, ein paar Flaschen. Hernach, als der Dampf des Grogs aus den Gläsern vor ihnen stieg, nahm Kapitän Norcroß das Gespräch auf.
»Ihr wünscht zuerst einige nähere Nachrichten von dem tollkühnen Angriff des dänischen Vizeadmirals Tordenschild auf Göthaborg zu hören. Wahrlich, ich liebe diesen jungen Feuerkopf – er ist in unserem Alter – obgleich er unser Feind ist, und ich wünsche nichts sehnlicher, als mich einmal mit ihm messen zu können. Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 28
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Die Befreite
Nach einem langen und glücklichen Jagdzug lagerte Hiesel mit seinen Kameraden an der Spitze eines Waldes, neben dem die Landstraße vorüberführte. Jeder langte aus seiner Jagdtasche an Proviant heraus, was er eben zufällig bei sich trug, und ließ sich’s weidlich schmecken.
Manche neue Unternehmung wurde besprochen, mancher Racheplan gegen Jäger beraten, die teils gegen Hiesel gestreift hatten oder als solche bezeichnet waren, die mit feindlichen Gesinnungen gegen ihn guten Rat zu seinem Weiterlesen

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