Archiv

Wolfgang Brandt

Old West History – Massaker am Wounded Knee

Geschichten aus dem alten Westen
29. Dezember 1890
US-Kavallerie massakriert Sioux am Wounded Knee

Im tragischen finalen Kapitel des langen Kampfes Amerikas gegen die Indianer in den Plains tötete die US-Kavallerie am Wounded Knee, Süd-Dakota, 146 Sioux.

Aufgrund der wachsenden Popularität einer neuen indianischen spirituellen Bewegung, als Geistertanz bekannt, kamen in der Pine Ridge Reservation Spannungen auf. Viele der Sioux in Pine Ridge wurden erst seit Kurzem nach langen Weiterlesen →

Der Mythos Tempelritter – Teil 3.1

Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Weiterlesen →

Captain Concho – Band 48

Bill Murphy
Captain Concho – Der Rebell aus Texas
Band 48
Concho und die Marodeure

Western, Heftroman, Bastei, Köln, 66 Seiten, 1,70 €, Neuauflage, Titelbild von Ertugrul Edirne / Becker-Illustrators

Kurzinhalt:
Marodeure – die Aasgeier des Krieges! Sie morden, rauben, plündern und vergewaltigen hinter beiden feindlichen Fronten. Und diesmal haben sie die Frau und die Tochter eines Yankee-Majors in ihre Gewalt gebracht Captain Concho und seine Männer geraten wahrend eines Aufklärungsritts zwischen zwei Bleigewitter. Hier über hundert Marodeure, dort Weiterlesen →

Old West History – Kit Carson

Geschichten aus dem alten Westen
24. Dezember 1809
Kit Carson wurde in Kentucky geboren

Christopher Houston Kit Carson, einer der berühmtesten Helden des amerikanischen Westens, wurde in Richmond, Kentucky geboren.

Kurz nachdem Carson geboren wurde, zog die Familie westwärts in das Howard County, Missouri, ein idealer Ort für einen zukünftigen Grenzlandbewohner, um einen Beruf zu erlernen. In den frühen 1820er Jahren begann sich die Weiterlesen →

Das Kindleinwiegen

Das Kindleinwiegen – der älteste Weihnachtsbrauch

Der Christbaum ist geschmückt und leuchtet in seiner Pracht. Unter ihm liegen schon die ersten Geschenke. Viele Familien haben die Gudd Stubb seit Tagen weihnachtlich dekoriert, darunter sicherlich auch eine Krippe unterschiedlichster Art. Doch keines dieser Bräuche reicht bis ins Mittelalter zurück. Der älteste unter den Weihnachtsbräuchen, das Kindleinwiegen hat im liturgischen Wechselgesang des Mittelalters seine Wurzeln. Wie verbreitet diese Spiele schon im zwölften Jahrhundert waren, bekundet der Chorherr Gerhoh von Reichersberg, der in seiner Schrift De investigatione Antichristi im Jahre 1162 klagt, dass die Kirchen mit mimischen Darstellungen erfüllt werden; er wendet sich namentlich gegen das Weihnachtsspiel mit der Krippe des Herrn, der mütterlichen Jungfrau und dem Stern von Bethlehem. Eine der wichtigsten Quellen ist der Briefwechsel der Dominikanerin Margaretha Ebner aus Maria Medingen bei Dillingen mit Heinrich von Nördlingen, dem sie 1344 unter anderem schreibt, daz mir wart gesendet von Wiene ain minneklichez Weiterlesen →