Geschichten aus der Nightside 1
Willkommen in der Nightside.
Das Geheimnis, das neonschwarze, verborgene Herz Londons, wo die lange Nacht niemals endet, die Sonne nicht scheint und es keine Morgendämmerung gibt. Wo es immer drei Uhr morgens ist, die Stunde, in welcher die Seelen der Menschen auf die Probe gestellt werden. Die Nightside, wo schwarzes Neonlicht grell brennt und knallbunte Süßigkeiten der Hölle angesagt sind, wo Götter und Monster Hand in Hand und die Engel von unten und oben mit den Fäusten kämpfend durch die Gassen gehen. Wo man alles finden kann, um überhaupt etwas zu finden. Wo alle Träume wahr werden können, vor allem die schlechten.
Simon R. Green machte nie ein Hehl daraus, dass die Nightside weitgehend auf den Londoner Bereich von Soho beruht. Oder, um genauer zu sein, auf das alte Soho, wie es früher war, bevor es noch nicht so einen aufgeräumten und Weiterlesen
Steamtown – Die Fabrik
Es muss so um März 2009 gewesen sein, als ein dreiköpfiges Autorenteam eine Idee, die in ihrem Gedanken immer mehr an Gestalt annahm und sich Schritt für Schritt zu einem E-Roman entwickelte. Dabei handelt es sich um einen Mix aus geschriebenem Improvisationstheater und ausgeübtem Discovery-Writing, wie es Stephen King praktiziert, wobei im Fortschreiten der Story Möglichkeiten dargeboten werden, bei denen die Leser mitbestimmen, Gastautoren hinzugezogen können sowie das gesprochene Wort Anwendung findet. Wie Letzteres funktionieren kann, stellten der Autor Carsten Steenbergen und der Hamburger Schauspieler und Steamtown-Hörbuchsprecher Detlef Tams mehrfach unter Beweis.
Am 30. Mai 2015 erscheint Steamtown – Die Fabrik von Carsten Steenbergen und T.S. Orgel als Klappenbroschur und E-Book im Papierverzierer Verlag Essen. Es ist ein außergewöhnlicher Steampunk-Thriller mit sehr intensiven Charakteren.
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Zwielicht 4
Michael Schmidt (Hrsg.)
Zwielicht 4
Horror, Magazin, Taschenbuch, Saphir im Stahl, Bickenbach, April 2014, 348 Seiten, 12,95 Euro, ISBN 9783943948240, Titelbild: Björn Ian Craig
Zwielicht. Dämmriges Licht, verschwommene Konturen. Die Realität hat einen Riss. Aus ihr heraus treten vierzehn Geschichten: zum Nachdenken anregend, beängstigend, erschreckend.
Zum Glück gibt es in der Phantastikszene im Allgemeinen und in der Horrorszene im Besonderen Leute, die mit einer gehörigen Portion Enthusiasmus, Geschick und Fingerspitzengefühl zu Werke gehen, um etwas anderes als die klassische Kurzgeschichtensammlung ans Tageslicht zu fördern. Mit dem Horrormagazin Zwielicht versucht der Herausgeber Michael Schmidt, sowohl neue Kurzgeschichten als auch Hintergrundinformationen dem geneigten Leser anzubieten. Weiterlesen
Kurzinterview mit Amanda Koch
Die Kinder- und Jugendbuchautorin Amanda Koch begann nach Studium und beruflichen Abstechern 2004 mit dem Schreiben – zuerst Artikel und Beiträge für den Familienratgeber Baby Kind Familie. Darauf folgten schon bald Kurzgeschichten für Kinder. Eine Sammlung der spannendsten Abenteuer von Fafnir, dem kleinen Drachen, und Gawein, dem mutigen Ritter, wurde 2010 in Geschichten aus Drafeenien (familia Verlag) veröffentlicht.
Das Schreiben nahm fortan eine ständig stärker werdende Bedeutung in ihrem Leben ein, denn auch der Mythos um Avalon atmet in ihr. Die Geheimnisse um Avalon – die heilige Insel der Anderswelt, verborgen hinter den magischen Nebeln – beeinflusst die Autorin seit ihrer Jugend enorm in Denken und Empfinden. So startete Amanda Koch 2013 – im Jahr des Mondes – mit dem ersten Band der Trilogie Die Wächter von Avalon ihr Debüt als Weiterlesen
Die Wächter von Avalon – Die Legende von Ýr
Die Wächter von Avalon – Die Legende von Ýr
Die Insel von Avalon, in vielen Geschichten und Legenden bekannt als die letzte Ruhestätte von Arthur, hat weder einen festen Standort noch eine feste Beschreibung in den literarischen Grundsätzen der Arthuriana. Geoffrey von Monmouths Historia Regum Britanniae (ca. 1136) ist die älteste erhaltene Arbeit, einschließlich der Verweise auf Avalon. Er nennt es Insula Avallonis, bezieht sich auf die angeblich heilenden Kräfte der Insel und behauptet, dass Artus’ Schwert dort geschmiedet wurde. Geoffrey bezieht sich auch auf Avalon in seiner Vita Merlini als die »Insel der Äpfel« (Insula Pomorum), einem Beinamen, welcher in den keltischen, griechischen, skandinavischen und mythologischen Traditionen tief verwurzelt ist und in denen häufig Äpfel magische Eigenschaften besitzen. Sowohl in Historia als auch in Vita wird Arthur nach Avalon gebracht, nachdem er sterblich verwundet worden war, in der Hoffnung, dass er auf der Insel geheilt wird. Untermauert wird die Theorie des keltischen Ursprungs von Avalon teilweise aus der folkloristischen Tradition rund um die Isle of Arran, im Firth of Clyde gelegen, und wurde häufig mit der Insel Weiterlesen


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