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Wolfgang Brandt

Geister-Schocker – Folge 69

Geister-Schocker – Folge 69
Die Nacht der Giganten
Nach einem Roman von Wolfgang Hohlbein

Hörspiel, Grusel, Romantruhe, Kerpen-Türnich, 19.05.2017, Audio-CD, ca. 46 Minuten, 7,90 EUR, ISBN: 9783864732270
Sprecher:  Santiago Ziesmer, Victoria Sturm, Andreas Wilde, Bert Stevens, Sascha Rotermund, Dirk Hardegen, Tim Knauer, Wolfgang Strauss, Jo Jung, KAYA Marie Möller, Alexandra Lange, Jase Brandon, Jörg Ade, Luis Funer

Synopsis:
In der Wüste von Nevada, nahe Las Vegas, errichtet der Paläontologe Sondstrup einen Vergnügungspark mit lebensecht nachgebildeten Dinosaurier-Skulpturen. Der Fotoreporter Craigh Sanders und seine Kollegin Betty sollen eine Reportage über das ungewöhnliche Projekt machen. Doch schon bald beschleicht die beiden ein seltsames Gefühl. Haben die grausigen Morde der letzten Nächte etwas mit dem Park zu tun? Es scheint als ob die Opfer riesigen Bestien in die Klauen geraten seien. Sind die Saurier-Modelle aus dem Park zu unheiligem Leben erwacht?

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Hello: New York Groove

Hello: New York Groove

In der Welt der Musikgeschichte gibt es immer wieder faszinierende Geschichten hinter den Liedern, die in den Köpfen von Generationen verankert bleiben. Eine solche Geschichte umgibt den Song New York Groove, ursprünglich von der britischen Glam-Rock-Band Hello bekannt gemacht, und später von Ace Frehley, dem Gitarristen der legendären Rockband Kiss, erneut zum Leben erweckt. Dieser Song ist ein bemerkenswertes Beispiel für die subtile Kunst, Einfachheit zu kultivieren und gleichzeitig unterschiedliche kulturelle Landschaften zu navigieren.

Der Song, geschrieben von Russ Ballard, ehemals Gitarrist der Band Argent, erlebte seine Geburt in einer Ära des musikalischen Umbruchs. Die Geschichte von New York Groove beginnt mit Ballards Notizen während eines Fluges nach New York, inspiriert von der pulsierenden Atmosphäre der Stadt. Die Melodie ist charakterisiert durch ihre Einfachheit, ein Element, das Ballard später anerkannte, indem er die Überraschung über den Erfolg des Songs trotz seiner unglaublichen Einfachheit zum Ausdruck brachte. Diese Demut vor der Schlichtheit seiner Weiterlesen →

Gettysburg – Monument einer Nation im Feuer der Geschichte

Gettysburg – Monument einer Nation im Feuer der Geschichte

In Ronald F. Maxwells eindrucksvoller Neuinterpretation verdichtet sich das Schicksal einer Nation in drei heißen Sommertagen des Jahres 1863. Basierend auf Michael Shaaras Pulitzer-Preis-gekröntem Roman The Killer Angels entfaltet sich ein Film von monumentaler Wucht, der den Zuschauer mit jedem Augenblick tiefer in die Tragik und Größe der berühmtesten Schlacht des amerikanischen Bürgerkriegs hineinzieht. Ursprünglich als Miniserie für Turner Network Television (TNT) konzipiert, wurde Gettysburg von Ted Turner selbst zur Kinoreife gebracht, als er die unbändige Kraft des epischen Stoffes erkannte. Wer sich auf die außergewöhnliche Laufzeit von 234 Minuten einlässt, wird mit einem cineastischen Meisterwerk belohnt, das seinesgleichen sucht.

Der Film, durch eine wohlverdiente Pause in zwei Hälften geteilt, führt uns zurück in die schicksalhaften Tage vom 1. bis 3. Juli 1863. Der erste Teil, ein meisterhaftes Mosaik aus Strategie, Verzweiflung und Mut, gipfelt in der heldenhaften Verteidigung von Little Round Top durch Colonel Joshua Chamberlain – eine Sequenz, die an Intensität und künstlerischer Perfektion kaum zu überbieten ist. Der zweite Akt konzentriert sich auf den verzweifelten Angriff von Generalmajor George Picketts Division auf Weiterlesen →

Carl Theodor Dreyer: Vampyr (1932)

Carl Theodor Dreyer: Vampyr (1932)

Im Schatten der frühen 1930er Jahre, als die Welt in ein neues Jahrzehnt aufbrach, entstand ein Meisterwerk des Kinos: Carl Theodor Dreyers makabrer, düsterer Liebesfilm Vampyr. Er erstrahlt in einem Glanz, der seine unvergängliche Bedeutung unterstreicht. Das halbstumme Werk, das eine unheimliche Atmosphäre und die gespenstische Qualität eines düsteren Traums verkörpert, lässt die Ereignisse in einer schlafwandlerischen, fast hypnotischen Abfolge ablaufen. Es ist, als ob die Handlung einem tiefen, geheimnisvollen Bann gehorcht, der die Grenzen zwischen Realität und Imagination verwischt.

Eine unausgesprochene Faszination geht vom frühen Kino aus, einem Medium, das seinerzeit die Vorstellungskraft der Zuschauer in ungeahnte Höhen trieb. Ein Flüstern durch die Zeit: »Ich sehe Tote«. Es ist der Anblick von längst Vergessenen oder Verstorbenen, die durch die flimmernden Bilder der Leinwand in ein untotes Dasein zurückgerufen werden. Eine zutiefst makabre und zugleich poetische Metapher, wie sie im Kontext von Vampyr kaum treffender sein könnte.

Inspiriert von Sheridans Le Fanu-Geschichten, die Bram Stokers Dracula vorwegnahmen, erzählt der Film die Geschichte einer Weiterlesen →

Spiel mir das Lied vom Tod (1968)

Der Western: Eine Kunstform im Bann von Zeit und Raum

Der Western ist vielleicht die einzige Kunstform, die untrennbar mit einer bestimmten Zeit und einem bestimmten Ort verbunden bleibt. Seine Ursprünge liegen in der Literatur des Wilden Westens – in Groschenromanen und Pulp-Magazinen. Doch erst das Kino prägte seine ikonischen Bilder unauslöschlich in unser kollektives Gedächtnis ein: Zehngallonenhüte und Revolver, Jeans und Stiefel, Viehtriebe und rollende Büschelgräser in der kargen Landschaft des Mittleren Westens. Es war der Film, der den Cowboy unsterblich machte und eine Welt zum Leben erweckte, die ohne ihn kaum vorstellbar wäre.

Im Laufe der Jahre entstanden zahlreiche Meisterwerke des Genres, die sich meist um legendäre Figuren oder epische Geschichten drehten. Doch ein Film bricht mit diesen Konventionen. In Spiel mir das Lied vom Tod dienen Figuren und Handlung nicht dazu, Konflikte zu lösen oder die Erzählung voranzutreiben. Stattdessen inszeniert Regisseur Sergio Leone eine mythische Hommage an den alten Westen – eine Ode an das Ende seiner Ära.

Sergio Leone: Architekt des Italo-Westerns

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