Der Marone – Der Saujäger
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 29
Der Saujäger
Der wilde Eber war bei den Überresten von Herberts Frühstück stehen geblieben, die aus einigen von ihm auf dem Boden liegen gelassenen Stücken Gebirgskohl bestanden. Das Tier wedelte mit dem haarigen Schwanz, stieß ein kurzes, seine Zufriedenheit bezeugendes Grunzen aus, und fuhr fort, die zerstreuten Stücke Kohl zu fressen und sie zwischen seinen mächtigen Zähnen zu zermalmen.
Plötzlich wurde dies ruhige Bild in einen höchst aufregenden Auftritt umgewandelt. Während Herbert den Eber Weiterlesen
Der Marone – Die Baumquelle
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 28
Die Baumquelle
Dass er dennoch nicht so ganz ruhig schlief, muss lediglich seinen Sorgen über den morgenden Tag beigemessen werden, denn die Nacht war ganz milde, und seine Stegreifdecke hielt ihn auch hinlänglich warm.
Doch die ihn bedrängenden Sorgen hielten seinen Geist in Unruhe, und sie waren in der Tat auch schwer genug, um selbst auf seine Träume einzuwirken, von denen er mehrere Male während der Nacht erwachte und zuletzt gerade nach Tagesanbruch.
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Der Marone – Ein Lager aus Seidenwollenblättern
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 27
Ein Lager aus Seidenwollenblättern
Als Herbert Vaughan von seiner schönen und liebenswürdigen Cousine und zugleich von dem Haus seines gastunfreundlichen Verwandten schied, ging er durch das Gebüsch, das sich am Abhang zur Rechten ausdehnte.
Ungeachtet des in seiner Brust tobenden Sturmes war ihm dennoch eine Überlegung verblieben, die ihn abhielt, die große Allee hinabzugehen. Von einem tiefen Gefühl seiner Demütigung durchdrungen, wünschte er nämlich nicht, irgendeinem der Leute seines Onkels zu begegnen, da die Sklaven selbst um seine Erniedrigung wissen Weiterlesen
Der Marone – Eine Feuertaufe
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 26
Eine Feuertaufe
Gegen zwölf Uhr desselben Tages kamen Jessuron und seine Tochter auf die Veranda und nahmen ihren Platz nahe an der Balustrade ein, sodass sie in den Hof hinabzusehen vermochten. Beider Aussehen verriet einige Unruhe, als ob sie ein Schauspiel von mehr als gewöhnlichem Interesse mit ansehen sollten.
Auch die Hausmädchen und andere hinter ihnen mit neugierigen Augen stehende Diener zeigten, dass etwas Besonderes vor sich gehen solle.
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Der Marone – Die Judenkoppel
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 25
Die Judenkoppel
Als er auf das großen Haus in der Absicht zuschritt, um dieses zu umgehen und so in die große Allee zu gelangen, war sein Blick in die Höhe zu dem Fenster hin gerichtet, wo zuvor das schöne Gesicht zu sehen war. Das Gitterfenster war nun geschlossen, und er bemühte sich deshalb vergeblich, etwas dahinter zu erspähen. Ach, nur ein einziges Wort, nur einen einzigen Blick, mag dieser dann auch ein sorgenvoller, vielleicht sogar ein vorwurfsvoller sein!
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