Kommissar Rosic – Band 1.13
Rodolphe Bringer
Kommissar Rosic
Band 1
Der Dolch aus Kristall
Kapitel 12: Crystal-Dagger
Rosic blieb eine ganze Weile wie gelähmt auf dem Rand des Brunnenbeckens am Place du Châtelet sitzen.
Die Passanten blickten erstaunt auf diesen gut gekleideten, ernst wirkenden Mann, der mitten in der Öffentlichkeit eine solche Verzweiflung zur Schau stellte.
Doch plötzlich richtete er sich auf.
Im Chaos seiner Gedanken war eine Idee gekeimt, und er rief laut aus: »Nur dieser Cazeneuve kann mir Auskunft über diesen Burnt geben. Wo Teufel noch mal wohnt dieser Bankier eigentlich?«
Er eilte in eines der Cafés im Erdgeschoss des Théâtre du Châtelet, ließ sich auf eine Sitzbank fallen und rief dem Kellner zu, der ihn nach seinem Wunsch fragte.
»Das Telefonbuch!«
Als der Kellner ihm den wuchtigen Band gebracht hatte, blätterte er aufgeregt darin. Es kostete ihn keine große Mühe herauszufinden, dass der Bankier Cazeneuve in der Rue Saint-Marc ansässig war. Er warf eine Münze auf den Tisch, verließ das Café und sprang in ein Taxi.
»Rue Saint-Marc, Nummer 1.«
Sein Kopf glühte; die Gedanken brodelten in seinem Gehirn. Noch nie in seinem Leben hatte sich Rosic in einem solchen Zustand der Aufruhr befunden. Noch nie hatte er ein so unlösbares Problem zu bewältigen gehabt; noch nie hatte er einen Fall entwirren müssen, bei dem die Fakten so widersprüchlich erschienen und jeglichen Scharfsinn ad absurdum führten.
Das Drama um B.-14 erschien ihm wie ein Film, den ein Wahnsinniger erdacht und ein verrückter Kameramann gedreht hatte.
»Und doch«, sagte sich Rosic, »hängen all diese unwahrscheinlichen Tatsachen an einem roten Faden der Vernunft und steuern auf ein bestimmtes Ziel zu. Aber was ist das für ein Faden?. Was ist das für ein Ziel?. Und vor allem: Wer ist dieser Burnt?«
Doch das würde er gleich erfahren.
Das Taxi hielt vor der Hausnummer 1 in der Rue Saint-Marc.
An der Ecke zur Rue Feydeau stand ein prachtvolles Gebäude im reinsten Empire-Stil. Es war vom Großvater des heutigen Bankiers erbaut worden, der als Lieferant der napoleonischen Armeen ein großes Vermögen gemacht hatte.
Beim Eintreten gelangte man in eine Art Halle, von der zwei riesige Galerien mit Schaltern für das Publikum abzweigten. Zwischen den beiden Galerien führte eine prunkvolle Treppe in den ersten Stock, wo sich die Büros befanden.
Als Rosic gleich am Eingang auf einen Pförtner zuging und seinen Wunsch äußerte, Monsieur Cazeneuve zu sprechen, schüttelte dieser nur den Kopf und sagte: »Haben Sie ein Bestätigungsschreiben für einen Termin?«
»Nein. Aber es handelt sich um eine Angelegenheit von äußerster Dringlichkeit.«
Der Pförtner lachte spöttisch auf.
»Nein. Aber glauben Sie etwa, man kann Monsieur Cazeneuve einfach so sprechen und dass er jedem Beliebigen zur Verfügung steht?«
»Ich bin aber nicht irgendwer«, erwiderte Rosic.
Und er hielt dem Pförtner seinen Dienstausweis der Sûreté von Lyon entgegen.
Die Polizei jagt den Menschen – zu Recht oder zu Unrecht – immer Respekt ein. Der Pförtner nickte ein zweites Mal, doch jeglicher Spott war aus seinem Gesicht gewichen.
»Ich gehe nachsehen«, sagte er.
Er kehrte an seinen Schreibtisch zurück und telefonierte ins obere Stockwerk.
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten.
»Nun gut, Sie können hinaufgehen. Wenden Sie sich an den Diener im ersten Stock.«
Rosic stieg die Treppe hinauf.
Oben erwartete ihn ein Diener. Wortlos verneigte er sich, öffnete eine Tür, und Rosic betrat ein großes, äußerst luxuriös eingerichtetes Büro, in dem ein älterer Herr mit weißem Backenbart saß, gekleidet in einen schwarzen Gehrock, an dessen Knopfloch eine Rosette der Ehrenlegion glänzte.
»Monsieur Rosic?«, fragte der alte Herr.
»Ja, Monsieur. Ich komme …«
Doch der Greis unterbrach ihn.
»Ich weiß. Ich habe Sie erwartet.«
»Ah!«, machte Rosic überrascht.
»Ja, Sir Ralph Burnt hat mir Ihren bevorstehenden Besuch angekündigt.«
Dieser ehrwürdige alte Herr hatte das mit der größten Seelenruhe der Welt gesagt, und der Satz hätte den armen Rosic fast umgehauen.
Wie bitte? Monsieur Cazeneuve, der reiche Bankier höchstpersönlich, erwartete ihn, und sein Besuch war ihm ausgerechnet von Burnt angekündigt worden?
Nun ging der Wahnsinn wieder von vorne los, und Rosic fragte sich zum zweiten Mal, ob er nicht Spielball eines fantastischen Albtraums war.
Er fragte: »Sie haben diesen Burnt also gesehen?«
»Gestern Morgen. Er kam vorbei, um Geld abzuheben, das er bei mir hinterlegt hat. Er ist ein vollendeter Gentleman.«
»Er?«
»Zweifeln Sie etwa daran?«
Rosic schlug die Hände vor dem Kopf zusammen. Das war mittlerweile seine gewohnte Geste, und jeden Moment fragte er sich, ob sein armes Gehirn nicht gleich explodieren würde.
»Und er hat Ihnen meinen Besuch angekündigt?«
»In der Tat, er sagte mir gestern beim Abschied: ›Sie werden wahrscheinlich Besuch von Monsieur Rosic bekommen, dem Chef der Kriminalpolizei von Lyon, der Sie nach mir fragen wird. Bitte empfangen Sie ihn gut und sagen Sie ihm, wie unsere Beziehungen sind. Monsieur Rosic ist ein liebenswürdiger Mann und ein Polizist von unvergleichlichem Spürsinn.‹«
»Das hat er gesagt?«
»Wortwörtlich.«
»Der hat mich wohl zum Narren gehalten?«
»Das glaube ich nicht.«
»Sie haben diesen Burnt also gesehen? Ein großer Mann, nicht wahr, glattrasiert und in einen gräulichen Suffolk-Anzug gekleidet?«
»Ja.«
»Und er war es auch, der Ihnen vorgestern aus Viviers telegrafiert und Sie gebeten hat, den Bankier dieser kleinen Stadt zu ermächtigen, ihm tausend Francs auszuhändigen?«
»Er war es in der Tat. Aber zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass dieser Kunde William-Ralph Burnt hieß.«
»Tatsächlich?«
- Cazeneuve hielt einen Moment inne; schließlich sagte er: »Aber Monsieur Rosic, ich muss wohl von vorne anfangen. Im Übrigen hat M. Burnt mir erlaubt, Ihnen diese Enthüllung zu machen, die im Grunde denkbar einfach ist. Also …«
Er schwieg kurz, als wolle er seine Erinnerungen sammeln; Rosic wartete atemlos. Würde er nun endlich den Schlüssel zu diesem quälenden Rätsel erhalten?
»Vor etwa vier Monaten«, begann Monsieur Cazeneuve, »wurde ich von einem Londoner Bankier, der eine Filiale in Singapur besitzt, darüber informiert, dass eine Summe von einer Million zweihunderttausend Francs auf dessen indischer Filiale eingezahlt worden war und er soeben ein Scheckheft auf den Namen Crystal-Dagger ausgestellt hatte.«
»Der Kristalldolch?«, fragte Rosic.
»Richtig, das bedeutet auf Englisch Crystal-Dagger. Die Sache war seltsam, spielte für mich unterm Strich aber keine Rolle. Ich wurde gebeten, diesem Crystal-Dagger einen Kredit einzuräumen, und als dieser Crystal-Dagger mich vorgestern per Anruf um tausend Francs bat, wies ich Monsieur Coconaz, den Bankier aus Viviers, sofort an, dem Antragsteller diese Summe auszuhändigen. Was bedeuten schon fünfzig Louis d’or für einen Mann, der ein Guthaben von einer Million zweihunderttausend Francs besitzt.«
»Und Sie hatten keine Angst, bestohlen zu werden?«
Herr Cazeneuve lächelte.
»Die Überziehung war unbedeutend. Wäre ich auf einen Betrüger hereingefallen, wäre der Verlust nicht allzu groß gewesen, und gerade die Geringfügigkeit dieser Guthaben diente mir als Bürgschaft für die Glaubwürdigkeit des Antragstellers. Denn hätte ein Gauner Kenntnis von diesem Scheckheft erlangt, hätte er sich kaum mit tausend Francs begnügt.«
»Das stimmt allerdings«, stimmte Rosic zu.
»Gestern Morgen«, fuhr der Bankier fort, »teilte mir mein Diener mit, dass ein Herr mich zu sprechen wünsche, und reichte mir eine Visitenkarte, auf der ich das Wort gelesen habe: Crystal-Dagger. Nun, mich packte die Neugier, diesen Gentleman kennenzulernen, der einen so merkwürdigen Namen trug und der sich trotz eines so beträchtlichen Bankguthabens damit begnügte, mich telefonisch um eine so kleine Summe zu bitten.«
»Und so trat ein großer, kräftiger Mann von etwa vierzig Jahren in mein Büro, der sehr britisch aussah und einen Reiseanzug aus gräulichem Suffolk-Tuch trug.
›Ich bin Crystal-Dagger‹, sagte er zu mir beim Eintreten, nachdem er mich mit einem Kopfnicken begrüßt hatte.
›Was kann ich für Sie tun?‹
›Ich benötige fünfzigtausend Francs.‹
›Möchten Sie mir einen Scheck ausstellen?‹
›Hier bitte …‹
Er zog ein recht zerknittertes Scheckheft aus der Tasche, unterschrieb ein Blatt und reichte es mir. Ich überprüfte die Unterschrift: Es war tatsächlich dieselbe, die mir der Londoner Bankier übermittelt hatte und die in der Filiale in Singapur hinterlegt worden war. Ich verneigte mich und sagte: ›Ich werde die Anweisungen geben. Diese fünfzigtausend Francs werden Ihnen unverzüglich ausgezahlt.‹«
Rosic schrak auf.
»Und Sie hatten nicht die Neugier …«
»Nein«, unterbrach ihn Monsieur Cazeneuve. »Ich bin kein Polizist und habe meine Kunden nicht zu verhören. Im Übrigen war das auch gar nicht nötig, denn der Gentleman erklärte es mir von sich aus.
›Wäre es möglich, mein Guthaben auf einen anderen Namen umzuschreiben?‹
›Das ist ganz einfach. Wenn Sie mir einen anderen Namen nennen möchten …‹
Der Gentleman lächelte.
›Ich brauche Ihnen wohl kaum zu sagen, dass Crystal-Dagger nicht mein echter Name ist. Es ist ein Spitzname, den man mir in Indien gegeben hat. Als ich nach Frankreich kam, hatte ich Gründe dafür, dass mein wahrer Name unbekannt blieb. Doch diese Gründe existieren nun nicht mehr, da der andere tot ist, und ich möchte wieder unter meiner wahren Identität auftreten: William-Ralph Burnt, Offizier in der Armee Seiner Majestät.‹
Und er geruhte, mir folgendes zu erklären:
›Seit fast zehn Jahren kommandiere ich einen Außenposten im Kaschmir – als einsamer Posten an den Hängen des furchterregenden Karakorum, dort oben, ganz weit oben in Indien, zwischen den Hochebenen von Tibet und dem Pamir. Ein wildes Land, fernab jeder Zivilisation, in dem man sich ununterbrochen vor dem Verrat der Rebellen in Acht nehmen muss. Dort muss man sich um jeden Preis Respekt verschaffen, wenn man nicht von irgendeinem Fanatiker ermordet werden will. Dieses Ziel habe ich durch einen Zufall erreicht.
Ich hatte damals einen schottischen Burschen als Ordonnanz, mutig und phlegmatisch, der, weil er einige Jahre in Frankreich verbracht hatte, den Geist eines echten Pariser Straßenjungen besaß. Eines Tages brachte er mir einen Kristalldolch, da er wusste, dass ich Sammler und Liebhaber exotischer Nippes war. Und er gestand mir, dass er diesen Kristalldolch aus einem Tempel der Göttin Kali gestohlen hatte.
Doch Sie kennen vermutlich nur vage diese Göttin Maha-Kali, die Gattin Shivas – also des zerstörerischen Prinzips der indischen Trimurti –, die wohl die schrecklichste Göttin ist, der man begegnen kann. Man stellt sie als eine dunkle Gestalt mit vier Armen dar, die in jeder Hand einen Menschenkopf hält, und deren Brust von einer Kette aus Totenschädeln umschlungen ist. Sie ist die Göttin des Bösen schlechthin, und ich habe alles über sie gesagt, wenn ich Ihnen verrate, dass sie vor allem von jener schrecklichen Sekte verehrt wird: den Thugs oder Würgern. Die Göttin Kali zu bestehlen war ein Sakrileg, das nur durch die raffiniertesten Qualen gesühnt werden konnte, sollte dieser Diebstahl jemals entdeckt werden. Und er wurde entdeckt, mein Herr. Nur wenige Stunden später forderten zwei Priester bereits die Herausgabe des Diebes des Kristalldolches.
Was tun?
Da überkam mich eine wahrhaft göttliche Eingebung von oben. Ich zeigte den Priestern den berüchtigten Dolch und sagte zu ihnen: Elende Gottlose … Was redet ihr da vom Stehlen. Wisst ihr denn nicht, dass Maha-Kali selbst mir diesen Dolch gegeben hat, weil sie nur mich für würdig befand, ihn zu tragen. Glaubt ihr etwa, man könne die Göttin Kali bestehlen, ohne dass ihr Zorn den Frevler zerschmettert!
Bei diesen Worten verneigten sich die von Schrecken erfassten Priester, warfen sich mir zu Füßen und nannten mich Brahma.
Von diesem Moment an nannte man mich an den Hängen des Karakorum nur noch Crystal-Dagger, den Schützling von Maha-Kali, und meine Person war für alle Jünger des Dalai-Lama heilig, besonders aber für die Thugs, die mich als einen der Ihren betrachteten. Das hat mich in mehr als einer brenzligen Lage beschützt. Und wahrhaftig: Ohne diesen seltsamen Talisman wäre ich schon vor langer Zeit ermordet worden, denn die Kommandanten dieses Außenpostens überlebten kaum länger als achtzehn Monate, während ich zehn Jahre dort leben konnte.
Das ist der Grund, warum ich bei einem so heiklen Unterfangen in Europa den Namen Crystal-Dagger angenommen habe – in der Hoffnung, dass er mich beschützen würde und dass die Göttin Maha-Kali mir in der Alten Welt ebenso beistehen würde wie in Indien.‹
Nachdem er so gesprochen hatte, fügte er hinzu: ›Ohne Zweifel wird Ihnen morgen Monsieur Rosic einen Besuch abstatten. Er ist ein hervorragender Polizist voller Spürsinn. Ich bitte Sie, wiederholen Sie diese Geschichte für ihn; sie wird ihn mit Sicherheit interessieren.‹«
Bei diesen Worten lief Rosic rot wie eine Tomate an. Er blickte Monsieur Cazeneuve an. Doch in den ernsten Zügen des Bankiers war keinerlei ironische Absicht zu erkennen; es war offensichtlich, dass er nur die eigenen Worte von W.-R. Burnt wiederholte, ohne deren ganze Tragweite zu erfassen.
Und ebenso offensichtlich war, dass dieser W.-R. Burnt sich klar über ihn lustig machen wollte.
»Und dieser Burnt? Wissen Sie, wo er sich aufhält?«
»Nun, in London, nehme ich an. Ja, er hat mir erzählt, dass er fest entschlossen sei, den Zug nach Calais zu nehmen, mit dem er das Schiff um zwei Uhr erreichen und gegen fünf Uhr abends in London ankommen könne.«
»Und Sie wissen nicht, was er in Europa vorhatte?«
»Dazu hat er mir gegenüber nichts verlauten lassen.«
Monsieur Cazeneuve war aufgestanden und signalisierte damit, dass das Gespräch beendet war und er dem Polizisten nichts weiter mitzuteilen hatte.
Und Rosic verabschiedete sich.
Er war kaum schlauer als zuvor. Nun wusste er zwar, warum dieser Burnt sich Crystal-Dagger nannte. Aber warum hatte er Indien verlassen? Warum war er beinahe ermordet worden? Warum hatte er sich nicht zu erkennen gegeben? Warum hatte er den Koffer mit den Dokumenten gestohlen? Warum …
»Ach, zum Teufel damit!«, rief Rosic aus, während er mechanisch die Rue Montmartre hinunterging. »Ich verliere hier noch den Verstand, und verrückt werden will ich nicht. Schließlich ist der Fall abgeschlossen. Wie Monsieur Chaulvet so treffend sagte: ›Die Justiz hat ein Opfer, sie weiß, dass der Mörder in Saint-Rambert getötet wurde.‹ Was kümmert mich der Rest? Ich bin wirklich zu gutmütig, mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Schließlich hat dieser Burnt mich an der Nase herumgeführt. Aber er ist in London? Er ist mir entwischt, und was hätte ich ohnehin gegen ihn ausrichten können? Er hat mir seinen eigenen Koffer gestohlen. Das war sein gutes Recht. Ich kehre nach Lyon zurück und schere mich nicht mehr um diese dumme Geschichte mit dem Kristalldolch.
Er hielt ein Fiaker an, ließ sich zum Bahnhof Gare de Lyon fahren, ging hinauf ins Bahnhofsrestaurant und gönnte sich ein üppiges Mittagessen, dazu feine Weine. Um zwei Uhr stieg er geruhsam in den Zug, der ihn am Abend zu seiner Villa am Hang von Sainte-Foy bringen sollte – fest entschlossen, nicht mehr an W.-R. Burnt, den Kristalldolch und all diese beängstigende Angelegenheit zu denken, die ihn fast um den Verstand gebracht hätte.
Doch als er gerade die Trittstufe seines Waggons betreten wollte, hörte er hinter sich eine Stimme, die rief: »Monsieur Rosic … Monsieur Rosic…«
Er drehte sich um und fiel fast aus allen Wolken. Burnt stand vor ihm. Er glaubte schon, er sei verrückt geworden.
Aber nein, Burnt lächelte. Burnt reichte ihm einen Koffer und sagte: »Ich bitte Sie um Verzeihung, Monsieur Rosic. Ich suche Sie schon seit zwei Tagen. Hier ist Ihr Koffer, den ich neulich aus Versehen für meinen eigenen gehalten hatte.«
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