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Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 14

George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1

Kapitel 14
Das Bahnhofsgebäude

Von all den Personen, die sich im Spielhaus befanden, als die Polizei – alarmiert durch den Pistolenschuss – die Türen einschlug, wurde Richard Markham als Einziger gefasst. Die anderen, die auf solche Notfälle vorbereitet waren, waren über die Treppen auf das Dach geflohen. Durch die angrenzenden Häuser gelangten sie ins Freie und schlichen sich einzeln davon, sobald es auf der Straße wieder ruhig war.

Der Polizist führte Markham zur nächsten Wache. Sie betraten einen niedrigen, dunklen und düsteren Raum, der durch eine dicke Holzbarriere in zwei Hälften geteilt war. In einem Sessel am kargen Kaminfeuer saß der Inspektor – ein kleiner, untersetzter Mann Weiterlesen

Die Hexen von Lancashire Band 1 – Kapitel 10

Die Hexen von Lancashire
Erster Band
Ein Roman aus dem Pendle-Wald von William Harrison Ainsworth
Leipzig, 1849

Einleitung
Der letzte Abt von Whalley
Zehntes Kapitel

Der Holehouses-Hügel

In diesem Augenblick ertönte Trompetenklang vom Tor her, und der Earl von Derby mit dem Sheriff zu seiner Rechten und Assheton zur Linken kam auf einem reich geschirrten Ross hervor. Vor ihm her schritten vier Wurfspießträger, und hinterher kamen zwei Herolde in ihren Wappenröcken.

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Nick Carter – Band 19 – Ein schauerlicher Fund – Kapitel 9

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein schauerlicher Fund
Ein Detektivroman
Kapitel 9

Der Einbruch im Museum

»Hände hoch!«, befahl einer der Männer mit unterdrückter Stimme. Der ohnehin aufgeregte Jeremy Stone, welcher von der Anwesenheit der fünf Unbekannten natürlich keine Ahnung hatte, machte, kaum dass der Befehl laut geworden war, einen Luftsprung, welcher jedem Akrobaten zur Ehre gereicht hätte und den er für kein Geld in seinem Museum hätte zeigen wollen.

Doch ehe er sich umwenden konnte, sagte die raue Männerstimme im vorigen ruhigen Ton wieder: »Wenn Ihr Euch umzudrehen wagt, Nick Carter, so schieße ich Euch in Euren Stiefeln nieder.«

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Varney, der Vampir – Kapitel 64

Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest

Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.

Kapitel 64

Der Vampir im Mondlicht – Der falsche Freund

Als ein Teil des Weges zu den alten Ruinen zurückgelegt war, begann Tom Eccles zu fühlen, dass sein Vorhaben doch nicht ganz so ein Kinderspiel war, wie er es sich anfangs vorgestellt hatte. Irgendwie beschwor sein Geist mit einer eigentümlichen und unangenehmen Deutlichkeit jede Geschichte herauf, die er über das Wilde und Wunderbare gehört hatte. All die längst vergessenen Schauergeschichten des Aberglaubens, die er in seiner frühen Kindheit gelernt hatte, kehrten nun zurück und suggerierten seinem Weiterlesen

Die Abenteuer des Harry Dickson – Band 2 – Kapitel 5

Die Abenteuer des Harry Dickson
Band 2
Das verrufene Hotel in Kairo
Kapitel 5
Ein interessantes Gespräch

Tom Wills begab sich in das Zimmer, das Mr. Hatton für ihn und Harry Dickson vorbereitet hatte.

Bevor sie das Hotel verließen, flüsterte Harry Dickson ihm ins Ohr: »Mr. Hatton muss glauben, dass wir wirklich vorhaben, ein paar Tage in seinem Hotel zu übernachten. Nutze meine Abwesenheit, um das Personal zum Reden zu bringen. Ich habe zwei recht hübsche junge Zimmermädchen gesehen«, fügte er hinzu und zwinkerte seinem jungen, eleganten Schüler vielsagend zu.

»Zeig ihnen, dass du immer noch in der Lage bist, ihnen den Kopf zu verdrehen.«

Kaum war Tom in dem recht spärlich eingerichteten Zimmer angekommen, das außer einem Bett kaum Möbel enthielt, warnte ihn Weiterlesen