Frank Allan Band 1.6
Frank Allan
Rächer der Enterbten
Band 1
Die Zuchthausrevolte
6. Kapitel
Wuchtig und breit lag das Staatszuchthaus Sing Sing, wie es im Volksmund genannt wurde, zwischen hohen Mauern, tiefen Gräben und scharf bewachten Wällen. Unaufhörlich hallten die Schritte der Wachtposten wider – wahrlich, ein Entkommen schien unmöglich!
Und doch gelang schon manchem das Wagnis! Die meisten mussten diese Verzweiflungstat jedoch mit noch schärferer Haft oder gar mit ihrem Leben bezahlen; eine der zahllosen Kugeln hatte ihr Ziel erreicht.
Der Dienst der Wärter war anstrengend und aufreibend, ihr Charakter musste hart und unbestechlich sein.
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 10 – 4. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 10
Der Mann mit den sieben Frauen
4. Kapitel
Ein Einbruch und ein Mord
Es war eine ziemlich lange Fahrt, die Sherlock Holmes zurücklegen musste, denn die Great Northern Railway, die die Hauptverbindung Londons mit Schottland darstellte, befand sich weit im Norden der Stadt.
Endlich hielt der Wagen vor einem stattlichen Gebäude, an das sich endlos scheinende Güterschuppen anschlossen. Dort stieg der Detektiv aus und begab sich sogleich in das Büro der Eisenbahn.
»Verzeihen Sie, mein Herr«, wandte er sich an einen Beamten, der an einem Schreibtisch saß. »Ich heiße Sherlock Holmes.«
»Ah, der berühmte Detektiv? Außerordentlich erfreut.«
Felsenherz der Trapper – Teil 01.6
Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 1
Die Felsenfarm
Sechstes Kapitel
Im Lager der Comanchen
In dem nördlichen Präriewinkel zwischen dem felsigen Höhenzug, der sich bis ans Ende der Halbinsel erstreckte, und dem bewaldeten Ufer des Mazapil war an diesem Morgen ein großes Indianerlager mit sechzig Lederzelten entstanden.
Als Felsenherz nun zum Beratungsplatz in der Mitte des Lagers gebracht wurde, staunte er über die große Anzahl von Comanchen, die sich hier versammelt hatten. Er hatte die Zahl der Reiter aus der Fährte also sehr unrichtig abgelesen. Er schätzte die Weiterlesen
Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 13
George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 13
Die Hölle
Nachdem sie einige Runden in der Regent Street gedreht hatten, bemerkte der Baronet, dass es eine »teuflisch langsame Angelegenheit« sei. Mr. Talbot schlug vor, sich zu amüsieren, und Mr. Chichester erklärte, da sein Freund Markham begierig darauf sei, das Leben zu sehen, sei es am besten, wenn sie alle für eine Stunde im Quadrant vorbeischauten.
»Was ist das für ein Ort?«, fragte Markham.
»Ach, nur eine Einrichtung für Karten- und Würfelspiele und andere harmlose Vergnügungen«, antwortete Chichester beiläufig.
American Indian Weekly Nr. 2 – Aufgespürt in seinem Versteck – Kapitel 2
American Indian Weekly
Nummer 2, 1910
Aufgespürt in seinem Versteck
oder Die Verfolgung des Mitternachtsräubers
von Colonel Spencer Dair
Kapitel 2
Der Überfall
»Geister!«, keuchte Sandy, kaum mehr als ein Flüstern.
»Kein Wunder, dass wir es nicht zuordnen konnten. Aber ich wusste, dass es kein Kojote war«, behauptete Deadshot.
Mehrere Minuten lang starrten die Männer das furchterregende Wesen an, das hin und her huschte.
»Bei meiner Mutter! Ich bin froh, dass das Vieh nicht auf die Idee gekommen ist, uns auf der Ranch zu besuchen«, flüsterte Pinky.
Neueste Kommentare