Die Gespenster – Vierter Teil – 18. Erzählung
Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil
Achtzehnte Erzählung
Laging zu Stolzenau erblickt spukende Beerdigungen und prophezeit danach die nächsten Sterbefälle
Ein ähnlicher, jedoch viel ärgerer Todesprophet als der eben erwähnte zu Sandau, ist der Totengräber Laging, in dem hannoverschen Städtchen Stolzenau an der Weser. Dieser halbtaube Mann, vielleicht mehr betrogener Schwärmer als absichtlicher Betrüger, versichert, kurz vorher, ehe jemand aus dem Städtchen sterbe, eine ihm selbst völlig rätselhafte und unerklärliche Ahnung davon zu haben, indem er dann unwillkürlich aus tiefem mitternächtlichen Schlaf aufgeschreckt und auf eine unwiderstehliche Art angetrieben Weiterlesen
Jim Buffalo – 27. Abenteuer – Kapitel 1
Jim Buffalo,
der Mann mit der Teufelsmaschine
Veröffentlichungen aus den Geheimakten des größten Abenteurers aller Zeiten
Moderner Volksbücher-Verlag, Leipzig, 1922
Das 27. Abenteuer Jim Buffalos
Die Goldräuber der Yukon Hills
1. Kapitel
Ins Meer hinausgetrieben
In Fort St. Michael, an der Mündung des Yukon in den Nortonfund gelegen, herrschte eine ungewöhnliche Aufregung.
Auf dem freien Platz vor dem Fort, der nun zur Winterszeit eine einzige Fläche von Schnee und Eis bildete, war eine Anzahl spitzer Zelte errichtet, vor denen helle Feuer brannten.
TSB John Sinclair – Die Schöne aus dem Totenreich
Geisterjäger John Sinclair
Die Schöne aus dem Totenreich
Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 143, 1987, 56:10 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: José Perez Montero
Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Suko: Peter Niemeyer, Myxin: Dieter Schaad, Sir James Powell: Robert Seibert, Haro: Christian Mey, LKW-Fahrer: Theo Maier-Körner, Dr. Tod, Vampiro-del-mar: Erwin Scherschel, Tokata: Hagen Marks, Walter Kermitt: Christian Reiner, Kara: Heidi Puffer, 1. Todesengel: Maria Kayssler, 2. Todesengel: Ingeburg Amodé, Khylon: Anfried Krämer u.a.
Synopsis:
Gefahr! Myxin sah sich lauernd um. Nichts! Leise murmelte er die uralte Zauberformel. Das Tor zu Atlantis öffnete sich. Jetzt konnte er Weiterlesen
Kit Carson – Kapitel 34
Edward S. Ellis
Kit Carson
Jäger, Trapper, Guide, Indianeragent und Colonel der US Army
New York, 1895
Kapitel 34
Entdeckung des Pfades – Prärie-Detektive
In der Zwischenzeit hatte Kit Carson, der mit Major Carleton unterwegs war, eine Spur entdeckt, die von drei Feinden hinterlassen worden war. Als er ihr vorsichtig folgte, stellte er fest, dass sie sich nach kurzer Zeit mit dem Hauptweg vereinigte. Als Quinn eintraf, hatte auch er einige Entdeckungen zu berichten und die Kundschafter berieten sich über das weitere Vorgehen. Alle waren sich einig, dass sie auf der richtigen Spur waren.
Der Leser kann gar nicht ermessen, mit welcher Geschicklichkeit, Geduld und Intelligenz die Kundschafter und Fallensteller die Fährte Weiterlesen
Das Geheimnis der Rue Houdon
George Barton
Das Geheimnis der Rue Houdon
Wenn Besucher von Paris an den kleinen Weinladen in der Rue Houdon denken, werden sie sich bestimmt an die geschäftstüchtige Französin Madame Laurant erinnern. Viele Amerikaner besuchten den Laden, ebenso wie Touristen aus anderen Teilen der Welt. Er hatte eine besondere Atmosphäre und vermittelte, ohne wirklich unkonventionell zu wirken, den Eindruck, anders zu sein. Die Kunden waren weder reich noch arm, sondern gehörten in der Regel zu der Klasse, die gute Dinge zu schätzen weiß. Madame Laurant hatte den Ruf, reine Weine und gutes Essen zu einem moderaten Preis zu servieren, und als Folge davon ging es ihr gut und ihr Bankkonto wurde immer größer.
Das Weinlokal in der Rue Houdon schloss in der Regel um ein Uhr morgens. Nach dieser Stunde brannte eine Lampe mit einer roten Kugel im Fenster. Sie war wie ein Wächter und ein Signal der guten Laune für die Passanten. Der Gendarm auf Streife und eigentlich jeder, der sich in der Gegend aufhielt, kannte die rote Lampe, und wenn sie erstrahlte, wussten sie, dass die gute und sparsame Frau, die den Laden führte, sich für die Nacht zurückgezogen hatte. Bei Regen oder Sonnenschein, Sommer oder Winter brannte das Licht im Weiterlesen

Neueste Kommentare