Besuch des OBSCURUM Thale – Eine Reise in düstere Mythen und Legenden
Besuch des OBSCURUM Thale – Eine Reise in düstere Mythen und Legenden
Der Besuch im OBSCURUM Thale, einem außergewöhnlichen Museum der dunklen Geschichte und Legenden, ist eine unvergessliche Erfahrung für alle, die sich für Horror, Grusel, Hexen, Hexenverfolgung und die Sagenwelt der mystischen Harzregion interessieren. Das Museum bietet einen spannenden Einblick in das Unheimliche und entführt die Besucher in eine Welt voll schauriger Märchen, tragischer Geschichte und düsterer Mythen.
Das OBSCURUM Thale befindet sich in Thale, einer Stadt am Fuße des sagenumwobenen Hexentanzplatzes, einem der mystischsten Orte Deutschlands. Schon der Weg dorthin ist von der düsteren Atmosphäre des Harzes geprägt: Die dichten Wälder, steilen Felsen und die oft nebelverhangene Landschaft schaffen eine perfekte Kulisse für Schauergeschichten, die das Museum behandelt.
Das Museum selbst ist im historischen Gebäude des Hauptbahnhofes untergebracht, dessen düsteres Interieur und atmosphärische Beleuchtung den perfekten Rahmen für die unheimlichen Exponate und Erzählungen bilden. Schon beim Weiterlesen
Slatermans Westernkurier Ausgabe 09-2024
Auf ein Wort, Stranger, heute dreht sich alles rund um die Postkutsche
Im amerikanischen Westen wimmelte es nur so von Postkutschen – und Expresslinien.
Unternehmen konkurrierten um Passagiere, Fracht und, was am wichtigsten war, lukrative Postaufträge der Regierung. Obwohl sie oft von unmenschlichen Wetterbedingungen heimgesucht wurden – Sandstürme, Hitzewellen von 40 Grad und mehr, Präriefeuer, Blitzeis und Hagelschlag mit faustgroßen Eiskörnern, Herbststürmen und Blizzards, die meterhohen Schnee und eine Kälte mitbrachten, die so eisig war, dass sogar Bäume und Felsen zersprangen –, trotzten die Postkutschenlinien während der Expansion nach Westen tapfer all diesen Gefahren und erfüllten trotz vieler Schicksalsschläge ihren Beförderungsauftrag.
Auch Angriffe von Banditen und Indianern oder tückisches Gelände schreckte sie nicht, genauso wenig wie ihre Passagiere, für die Postkutschenfahrten oft die einzige Möglichkeit waren, einigermaßen sicher von A nach B zu kommen. Alleinreisende waren in der Regel immer das Ziel von Überfällen.
Die wunderbare und merkwürdige Geschichte vom Zauberer Virgilius … Teil 5
Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Die wunderbare und merkwürdige Geschichte vom Zauberer Virgilius,
seinem Leben, seinen Taten und seinem Ende
Volksbücher Nr.46, Verlag Otto Wigand, Leipzig
Wie ein anderer Zauberer dem Kaiser zu Hilfe kam, aber doch nichts über den Virgilius vermochte
Als der Kaiser und sein Heer sich in so schlechter Lage vor des Virgilius Schloss befanden, kam ein Mann, der sehr erfahren in der schwarzen Kunst sein wollte und sagte, dass er imstande sei, den Virgilius und dessen Leute sämtlich in tiefen Schlaf zu versenken. Dies führte er auch aus, doch so, dass Virgilius selbst nur mit Mühe den Schlaf von sich abwehrte. Darüber wurde derselbe sehr traurig und wusste nicht, was zu beginnen, denn des Kaisers Kriegsknechte waren dadurch befreit worden und begannen sein Schloss zu bestürmen. Virgilius schlug nun sein geheimstes und schwierigstes Zauberbuch auf und er holte sich in demselben Rates; da fand er denn ein Mittel, durch welches er die seinen vom Schlaf erlöste und den Kaiser von Neuem zum Stillstehen zwang, sodass weder dieser, noch seine Kriegsknechte, noch der Zauberer selbst sich rühren oder bewegen konnten, als ob sie tot seien. Die, so sich auf den Weiterlesen
Die Ausreißer
Die Ausreißer
Aus: Von Hollas Rocken, Eberhard König, 1925
Achtzehn Soldaten, ein Feldwebel, ein Sergeant, ein Korporal, ein Tambour und vierzehn Gemeine, waren mitsammen auf einer einsamen Wacht. Es war eine mondhelle Nacht im Lenz, und die Welt lag so weit, so weit, und alle Straßen, die sich im silbernen Duft verloren, sahen aus wie Straßen nach dem Glück. Und da gab unter den Braven, die auf einer Bank vor dem Wachthäuschen saßen und ihre Pfeifen in die laue Nacht rauchten, ein Wort das andere, wie doch der Dienst so hart sei, das Traktement so schlecht, der Obrist so grob, der General so stolz, die Welt so schön, das Leben so kurz und die Nacht so lau. Auf einmal beschloss die ganze Wachtmannschaft: »Wir reißen aus!«
Nur der Feldwebel, der ein alter Soldat war, zwei Feldzüge mitgemacht hatte und außerdem auch den dicksten Knebelbart in der Kompanie besaß, der mochte nicht mittun, wollte aber nicht den anderen im Wege sein. Auf seinen Wunsch banden sie ihm Hände und Füße, auf dass er nicht in Verantwortung und Strafe käme, legten ihn unter die Pritsche, und dann zogen alle, singend Wer weiß, wo in der Ferne das Glück mir noch blüht! mit Sack und Pack in die liebliche Nacht hinaus.
Der Welt-Detektiv – Band 11 – 1. Kapitel
Der Welt-Detektiv Nr. 11
Johnson, der Boxerkönig
Verlagshaus für Volksliteratur und Kunst GmbH Berlin
1. Kapitel
Ein geheimnisvolles Verbrechen
Am 3. Juni, nachmittags kurz vor fünf Uhr, wurde plötzlich die Musikübertragung aus dem Prince of Wales-Konzerthaus in Lewisham unterbrochen. Das war umso verwunderlicher, weil es sich um eine ganz besonders künstlerische Darbietung handelte, an der nicht nur London, sondern auch ein großer Teil der übrigen englischen Sender wie Belfast, Cardiff. Daventry und Newcastle teilnahmen. Tausende von Hörern, die gebannt der wundervollen Musik gelauscht hatten, saßen nun vor ihren Empfangsapparaten und schüttelten die Köpfe, gespannt auf die Erklärung wartend, die jeden Augenblick von der Sendestation aus gegeben werden musste.
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