Manitoba – Band 1 Kapitel 8
Kendall Kane
MANITOBA
Band 1
Ein Greenhorn namens Callaway
Kapitel 8
»Parbleu!«, keuchte Jean Marchand und taumelte rückwärts in den Hausflur zurück, kaum dass er den schussbereiten Revolver in der Hand des Mounties entdeckt hatte. »Was soll das, Monsieur Callaway? Wollen Sie mich erschießen, oder was?«
Callaway erstarrte, als er die Worte des Town Mayors vernahm. Sein Blick saugte sich wie der eines Kaninchens, das auf die Schlange starrte, an seinem Deane & Adams fest, indes ihm gleichzeitig bewusst wurde, was er da mit seinem unüberlegten Vorgehen angerichtet hatte.
Heavens, durchzuckte es den Constable, während er vor Scham am liebsten im Erdboden versunken wäre. Frenchy hat recht, du Weiterlesen
Der marmorne Schreibtisch
I
Jimmy, gerade 25 Jahre alt, hatte sein Studium der Literaturwissenschaft in Boston abgeschlossen und lebte nun in Chicago. Wie viele seiner Kommilitonen träumte er davon, ein berühmter Schriftsteller zu werden und mit dem Schreiben so viel Geld zu verdienen, dass er davon leben konnte.
Wie nur wenige seiner Kommilitonen besaß Jimmy jedoch auch das Talent dazu, diesen Traum zu verwirklichen. Er schrieb zunächst einige Gedichte und Kurzgeschichten und bekam dafür gleich mehrere kleine Literaturpreise.
Endlich wagte er sich an seinen ersten Roman. Er sollte ein Hammer werden, wie beispielsweise Die Buddenbrooks von Thomas Mann, sodass er sich damit gleich an die internationale Spitze katapultierte. Er wollte einen Gesellschaftsroman über die Yale-Absolventen seiner Zeit und deren Familien schreiben, natürlich mit einer tragischen Komponente und durchaus auch zeitkritisch, der sein Jahrhundert darstellte und Ausblicke auf eine neue Weiterlesen
Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 6
Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875
Kapitel 6
Am fünften April, nachdem Maroney seine Vorbereitungen abgeschlossen hatte, nahm er den ersten Zug nach Atlanta über West Point. Der Tag war sehr warm, aber Maroney wurde von vielen Freunden zum Bahnhof begleitet. Mit vielen herzlichen Händedrücken verabschiedeten sie sich, einige begleiteten ihn bis zur ersten, manche sogar bis zur zweiten Station hinter Montgomery. Niemand hätte eine Reise unter günstigeren Vorzeichen beginnen können.
Bevor der Zug abfuhr, konnte man einen Deutschen langsam zum Bahnhof gehen sehen. Er hatte keine Sklaven, die ihm folgten oder ihn bedienten. Niemand kannte ihn, und der arme Kerl hatte keinen Freund, der ihm Lebewohl sagte. Er ging zum Fahrkartenschalter Weiterlesen
Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 7 – 8. Kapitel
Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 7
Die Spürnase des Oberkellners
8. Kapitel
Drei Zeilen
Im Welthotel war seit den Stunden, die Sherlock Holmes anderwärts zugebracht hatte, nichts von Bedeutung vorgefallen. Miss Ellen Brewer hatte sich nach ihrem energischen Vorgehen gegen Elvira in ihrem Zimmer aufgehalten und dort weder Besuche noch Briefe empfangen.
Dagegen hatte sie einen geschrieben.
Sie übergab ihn dem Stubenmädchen mit der Weisung, ihn sofort in den Kasten zu werfen. Stattdessen wanderte der Brief, den strengen Anordnungen Sherlock Holmes zufolge, in das Büro, wo ihn der Detektiv in Empfang nahm.
Die letzte Fahrt der FLYING SCUD – Kapitel 3
Die letzte Fahrt der FLYING SCUD
Eine spannende Geschichte aus alten Freibeuterzeiten
Von einem alten Hasen geschrieben
Kapitel III.
Ein Wortgefecht
»Ich wünschte, wir hätten an Deck gehen können. Ich wollte die Lage sehen«, sagte Thad, sobald er sicher war, dass das Schiff in See gestochen war.
»Was hätte es dir genützt, es sei denn, du könntest an Land gehen und dich in Sicherheit bringen.«
»Nun, du fauler Kerl, du wirst an Deck gebraucht.«

Neueste Kommentare