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Die Tudors – Staffel 1 – Folge 1

In Cold Blood

Die erste Episode von The Tudors Staffel 1 – In Cold Blood beginnt 1518 im Herzogspalast von Urbino in Italien mit der brutalen Ermordung des Onkels des englischen Botschafters Heinrich VIII. durch die Franzosen. Dieses Ereignis erfüllte Heinrich VIII. mit Trauer und Wut, woraufhin er seinen Rat einberief, um mit Unterstützung des Herzogs von Buckingham und des Herzogs von Norfolk einen Krieg gegen Frankreich vorzuschlagen. Kardinal Wolsey sieht einen legitimen Kriegsgrund und wird vom König mit den Kriegsvorbereitungen beauftragt. Sir Thomas More hingegen ist gegen die Kriegspläne.

Heinrich VIII. hat eine Affäre mit Elizabeth Blount, deren eifersüchtiger Ehemann droht, einen Skandal auszulösen und sie ins Kloster zu schicken. Heinrich hat aufgehört, das Schlafgemach von Katharina von Aragon zu besuchen, und sie bittet ihn, sie wieder zu besuchen, um eine richtige Ehefrau sein zu können. In der nächsten Szene isst Heinrich symbolisch einen Granatapfel, das Symbol für Katharina und ihre Fruchtbarkeit, bevor er ihr Schlafgemach aufsucht. Leider ist Katharina im Gebet versunken, so dass Heinrich mit einer ihrer Hofdamen schläft.

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Der Detektiv – Band 29 – Die Menam-Brüder – Kapitel 2

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 29
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Die Menam-Brüder

Die Schlangenfalle

Ich blieb wieder hinter ihm. Er zog die oberste der drei Schubladen auf. Leer. Dann die zweite. Leer.

Nun die unterste – aber nur halb. Denn mit einem Satz war er nach rückwärts gesprungen, hatte mich gleichzeitig am Arm gepackt und so heftig zurückgerissen, dass ich beinahe der Länge nach hingeschlagen wäre.

Trotzdem hatte ich noch genug gesehen: Aus der halb geöffneten Schublade waren die ekligen Köpfe und halben Leiber dreier Brillenschlangen blitzschnell hervorgeschossen!

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Das Pferdeei

Das Pferdeei

Es war einmal ein Bauer, der hieß Bartel; der ging zu Markte in die Stadt. Wie er so in der Stadt herumschlenderte, sah er da einen Händler sitzen, der hatte ein pfiffiges Gesicht und guckte so schief und schabernäckisch und hatte dazu seinen alten Filzdeckel so schief auf dem rechten Ohr, dass Bartel wie gebannt stehen blieb und den braunen Wetterkerl anstarrte.

»Grüß dich Gott, Nachbar«, schnarrte der Geselle und zeigte lachend die weißen Zähne unter dem pechschwarzen Bärtchen. »Eine Prise gefällig?«

Er streckte ihm mit der braunen Hand eine Horndose hin. Bartel, der am liebsten weitergegangen wäre – er wusste nicht, warum –, langte zu. Er wusste wieder nicht, war­um, nieste und schnäuzte sich umständlich und grinste dann, um was zu sagen.

»Was hast du feil, guter Freund?«

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Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus 05

Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus
Aufzeichnungen einer hochgestellten Person
Verlag von Wilhelm Jurany. Leipzig. 1847

Neue Musterung einiger Schriften

In diesem stillen Augenblick langte Eminenz nach der evangelischen Kirchenzeitung von Herrn Professor Doktor Hengstenberg. Es war das Septemberheft 1844 hingelegt. Er blätterte eine Weile, fasste Seite 561 den rechten Standpunkt ins Auge, las, die Stirn faltete sich, die Mundwinkel verzogen sich und aus tiefer Seele kam der Seufzer: »Wenn er Guerike!« Er schlug das Blatt um, überschaute Seite 571. »Ha! Er­klärung aus Köthen gegen die Rede des Pastors Wislicenus. Ich will doch sehen, was die Bürger in Köthen, wo ich früher einen so guten Freund und Anhänger hatte, unter dem 20. August geschrieben haben.« Er las still und eifrig. »Das verfluchte Sachsen, in diesen Worten macht sein Zorn sich endlich laut. Es ist doch immer ein sonderbares Wespennest gewesen. Jetzt halten sie dort sogar Volksversammlungen! Und das geht von dem Uhlich aus? Ich will doch Näheres über diese Sache einziehen. Ei, hier Seite 577 ist ja wieder etwas über Wislicenus. Ich muss doch Herrn Hengstenberg alle Gerechtigkeit widerfahren lassen. Er ist so sorgfältig Weiterlesen

Die Gespenster – Vierter Teil – 24. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Vierundzwanzigste Erzählung

Der betende Mönchsgeist

Ein Prediger im Halberstädtischen – so er­zählen die für Volksaufklärung und Menschenwohl so tätigen Herausgeber der dortigen neuen gemeinnützigen Blätter, unter dem 28. Ju­li 1793 – wurde vor mehreren Jahren zuweilen von einem Offizier besucht, mit dem er Bekanntschaft hatte. Eines Abends, als dieser zum Besuch bei ihm war, fiel das Gespräch auch auf Er­scheinungen und Gespensterfurcht. Der Offizier, der von keiner Furcht zu wissen versicherte, und durch die Art, wie er dies tat, eben nicht be­wies, dass Weiterlesen