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Charlotte Printz – Im Netz der Lügen

Carla hat gemeinsam mit ihrer Halbschwester Wally ihre Detektivagentur etabliert, als eine neue Klientin in der Agentur anruft. Es handelt sich um Irma Müller, die Gattin des Bestatters Horst Müller, des bekannten Grab-Müllers, bei dessen Arbeit die Klienten mithilft.

Nach langen Ausführungen von Irma Müller über die Arbeit der Bestatter-Familie, die Werbung für das Unternehmen und den Charakter ihres Mannes offenbar sie Carla, dass sie die Agentur engagieren will, um ihren Ehering, den sie verloren hat, wiederzufinden. Irma erklärt, dass Ihr Mann temperamentvoll und eifersüchtig ist und dass sie deshalb den Ring dringend finden muss.

Carla, die zunächst vermutet, dass der Mann seine Frau misshandelt, erfährt, dass Irma, die nicht misshandelt wird, wünscht, dass Carla und Wally sofort kommen und nach dem Ring suchen. Sie ist bereit, für schnelles Kommen der Detektivinnen einen Aufpreis zu zahlen und überhaupt gut zu zahlen, ein Auftrag, der Carla sehr gelegen kommt, da die Agentur seit Wochen keinen wirklich lukrativen Fall hatte.

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Catherine Parr Band 1 – Kapitel 8

Luise Mühlbach
Catherine Parr
Erstes Buch
Historischer Roman, M. Simion, Berlin 1851

VIII.

Vater und Tochter (Fortsetzung)

Eine Pause war eingetreten. Lord Douglas hatte sich in die Ottomane zurückgelehnt und schien sich von der Anstrengung der langen Rede zu erholen. Doch während er sich ausruhte, blieben seine großen, durchdringenden Augen unentwegt auf Jane gerichtet, die, in die Kissen zurückgelehnt, nachdenklich in die leere Luft starrte und die Anwesenheit ihres Vaters völlig vergessen zu haben schien.

Ein verschmitztes Lächeln umspielte für einen Augenblick das Gesicht des Grafen bei dieser Wahrnehmung, aber es verschwand schnell, und nun legte sich seine Stirn in tiefe, sorgenvolle Falten!

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Das Mysterium des französischen Arztes

George Barton
Das Mysterium des französischen Arztes

Serephin de Pawr, die Witwe eines französischen Künstlers, lebte mit ihren drei wunderschönen kleinen Kindern in einer charmanten Wohnung nahe einem der Boulevards von Paris. Sie kleidete sich stilvoll und führte ihren Haushalt auf eine Weise, die bei ihren Nachbarn Eindruck hinterließ. Sie hatte ihren Ehemann, der ein Künstler war, geliebt, und jeder sagte voraus, dass sie für den Rest ihres Lebens Trauerkleidung tragen würde.

Eines Tages traf sie bei einem Empfang einen charmanten jungen Mann. Aus dieser Begegnung entwickelte sich eine interessante Freundschaft, und schließlich wurde er ein willkommener Gast in der gemütlichen Wohnung nahe dem Boulevard Haussmann. Dr. Edmond de la Pommerais – so lautete sein Name – wurde häufig gesehen, wie er mit der attraktiven Witwe fuhr und speiste. Die Zeit kam, als die Trauerkleidung ganz abgelegt wurde. Serephin de Pawr war äußerst glücklich in der Gesellschaft des distinguierten jungen Arztes, und die Klatschmäuler zögerten nicht, weise zu erscheinen und zu erklären, dass es sicherlich zu einer Verbindung kommen würde.
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Nick Carter – Band 15 – Ein verbrecherischer Arzt – Kapitel 9

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein verbrecherischer Arzt
Ein Detektivroman

Patsys Triumph

Während Dr. Staples sich nach seinem zuverlässigen Krankenwärter umschaute, hatte Patsy sich in aller Eile nach Long Island City zurückbegeben. Eine lange Weile stand er unschlüssig dem kleinen Haus, in welchem der alte Chemiker wohnte, gegenüber. Unter allen Umständen wollte er versuchen, mit dem alten Mann näher bekanntzuwerden. Doch ein Rundgang durch verschiedene Saloons der Nachbarschaft ließ ihn den Gesuchten nicht finden. Auch in der Eckwirtschaft, aus welcher ihn am Morgen seine Tochter geholt hatte, war der alte Mann nicht anwesend, wohl aber seine Zechkumpane, die ihn vergeblich zurückzuhalten versucht hatten.

Durch ihren vielstündigen Aufenthalt in der Wirtschaft waren die Burschen nicht nüchterner geworden. Sie erkannten Patsy bei seinem Weiterlesen

Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 32

C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 32

Was der Pfarrer fand

Das Schicksal wollte es, dass die rivalisierenden Captains sich genau dort treffen sollten, wo der Kampf am heftigsten tobte. Die siegreichen Kolonisten drängten die Briten über den Bergrücken durch den Wald zurück, kämpften Mann gegen Mann, als die Captains sich gegenüberstanden. Beide waren mit einem Säbel bewaffnet, feuerten ihre Männer an und starrten sich einen Moment lang an, ihre Gesichter vom Pulver geschwärzt und ihre Augen funkelnd vor Aufregung.

Dann kreuzten sich ihre Klingen, und sie versuchten, einander niederzuschlagen, ohne auf das Gebrüll und den Lärm des Kampfes um sie herum zu achten. Hin und her wogten sie, schlugen und stießen, bis beide von einer Kugel getroffen zu Boden fielen. Die Briten wichen zurück und die Kolonisten drängten weiter vor, und die Toten und Verwundeten wurden in der wilden Aufregung vergessen.

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