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Abraham Lincoln: Vampirjäger

Abraham Lincoln: Vampirjäger

Die humoristische Darstellung historischer Figuren in einem alternativen Kontext stellt stets eine interessante Herausforderung dar, insbesondere wenn es um so eine zentralen Figur der US-amerikanischen Geschichte wie Abraham Lincoln geht. Der Regisseur Timur Bekmambetov hat sich dieser Herausforderung angenommen und einen außergewöhnlichen Ansatz gewählt, der auf einer Fusion von historischem Drama und übernatürlichem Horror basiert. Dies ermöglicht es, die Ikone Lincoln aus einer neuen Perspektive zu betrachten, die weit über die konventionellen Grenzen hinausgeht.

Der Film, der auf dem Drehbuch von Seth Grahame-Smith basiert, verzichtet darauf, sich in die traditionellen Darstellungen Lincolns zu fügen, die oft mit majestätischer Ernsthaftigkeit und gravitätischer Präsenz einhergehen. Stattdessen wird ein junger Lincoln präsentiert, der sich in einem fantastischen Kampf gegen übernatürliche Mächte wiederfindet. Diese ungewöhnliche Prämisse bietet sowohl Herausforderung als auch Möglichkeit für die Darsteller, insbesondere für Benjamin Walker, der Lincoln verkörpert. Seine Darstellung vermeidet die überreizte Ernsthaftigkeit, die oft mit historischen Dramen assoziiert wird, und bietet stattdessen eine frische Interpretation.

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Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 11. – 14. Bändchen – Kapitel XX

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Elftes bis vierzehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

Kapitel XX. Vorsichtsmaßregeln

Mazarin kehrte, nachdem er Anna von Österreich verlassen hatte, nach Rueil zurück, wo sein Haus war. Er marschierte in diesen stürmischen Zeiten mit sehr starker Eskorte und zuweilen auch verkleidet.

Im Hof des alten Schlosses stieg er in seinen Wagen und erreichte die Seine in Chatou. Der Prinz hatte ihm ein Geleit von fünfzig Chevaulegers gestellt. Von Comminges scharf bewacht, zu Pferd und ohne Degen, folgte Athos dem Kardinal, ohne ein Wort zu sagen. Weiterlesen

Verlosungsaktion Snow Falls-Reihe

Etwas über Snow Falls

Snow Falls, eine kleine Ortschaft inmitten der Wälder Manitobas in Kanada. Doch hinter der Fassade der abgelegenen, pittoresken Kleinstadt mit den liebenswerten Bewohnern verbergen sich Wesen, die sonst nirgendwo auf der Welt willkommen sind.

Hier haben nicht nur Menschen eine Heimat gefunden – auch Vampire, Hexen, Wölfe, Bären und andere magische Wesen leben gut geschützt vor den Augen der Welt in Snow Falls friedlich zusammen.

Niemand ahnt, dass die Stadt nicht nur ein Paradies für Angler, Touristen und Holzfäller ist.

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Samhain

Samhain

Das Samhain-Fest markierte das Ende des keltischen Jahres und den Beginn des neuen und kann daher mit dem Silvesterabend verglichen werden. Historischen Berichten zufolge war es ein weitverbreiteter Glaube unter den Kelten, dass die Nacht dem Tag vorausging, weshalb die Feierlichkeiten am Abend vor Samhain stattfanden. Dieses Fest galt als das bedeutendste der vier keltischen Feste und stellte einen entscheidenden Zeitpunkt voller symbolischer Bedeutung für die vorchristlichen Iren dar. Die Feierlichkeiten auf dem Hügel von Tlachtga könnten von einem Fruchtbarkeitsritual abstammen, in dem viele andere Glaubensvorstellungen vereint wurden, die in einem großen Feuerfest zum Ausdruck kamen.

Der wahrnehmbare und scheinbare Rückgang der Sonnenkraft zu dieser Jahreszeit war für den frühen Menschen besorgniserregend, und das Entzünden der Winterfeuer symbolisierte den menschlichen Versuch, der Sonne bei ihrer Himmelsreise zu helfen. Feuer, als irdisches Gegenstück zur Sonne, war ein mächtiges Symbol, um die menschliche Ohnmacht gegenüber dem Gefühl des Verfalls der Natur beim Einsetzen des Winters auszudrücken.

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Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 7

Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875

Kapitel 7

Roch spazierte eine Weile umher und kehrte dann zu seiner Pension zurück. Da er im Salon niemanden außer dem Wirt und dem Barkeeper antraf, kaufte er eine Flasche Wein und bat sie, ihm beim Trinken Gesellschaft zu leisten. Sie stimmten bereitwillig zu, und er begann ein Gespräch mit ihnen, in dem er vorgab, ihnen seine Lebensgeschichte und seine Pläne für die Zukunft zu erzählen.

Er lobte die Stadt sehr und sagte, er sei so angetan, dass er entschlossen sei, dort Eigentum zu erwerben. Dann informierte er sie, dass er sich einige Häuser angesehen habe und gerne die Meinung des Wirts dazu hören würde. Schließlich sei der Wirt schon viele Jahre in der Stadt und müsse daher mit dem Wert von Immobilien gut vertraut sein.

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