Band 1 – Buffalo Bill, der Grenzlandkönig – Kapitel 6
Die Geschichten von Buffalo Bill
Originelle Geschichten von Buffalo Bills Abenteuern
Nummer 1
Buffalo Bill, der Grenzlandkönig
Eine Geschichte von Daring Deeds
Kapitel 6
Der Ansturm der beiden Kundschafter
Die Herzen der Beobachter in der Garnison schlugen bis zum Hals, und ein Schrei des Schreckens ertönte, als sie sahen, wie der Grenzkönig und Texas Jack ihre Pferde vom Schritt in den Galopp versetzten.
Die Indianer bemerkten die Handlung und verstanden sie nicht.
Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 11. – 14. Bändchen – Kapitel XXI
Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Elftes bis vierzehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.
Kapitel XXI. Der Geist und der Arm
Wenden wir uns nun von der Orangerie zum Jagdpavillon.
Im Hintergrund des Hofes, wo man durch einen von jonischen Säulen gebildeten Portikus die Hundeställe erblickte, erhob sich ein längliches Gebäude, das sich, wie ein Arm dem anderen Arm, dem Pavillon der Orangerie, einem den Ehrenhof einschließenden Halbkreis, entgegenzustrecken schien.
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Adventskalender 2024 – 19. Türchen
Der Teufel und der Riegenmeister
Es war einmal ein Riegenmeister, der saß und goss zinnerne Knöpfe. Da erschien der Teufel und sprach ihn an: »Guten Tag, mein Herr! Was machen Sie hier?« Der Riegenmeister erwiderte den Gruß und antwortete: »Ich gieße Augen.«
Daraufhin fragte der Teufel: »Könnten Sie eventuell auch mir neue Augen gießen?«
Der Riegenmeister erwiderte: »Natürlich, aber dafür benötige ich Augensalbe, und die habe ich momentan nicht.«
Der Teufel fragte weiter: »Könnten Sie es ein anderes Mal tun?«
Christoph Stoll – Waldesdunkel
Christoph Stoll – Waldesdunkel
Justus Hauer ist Kunstlehrer in Frankfurt. Gestern noch hat er im Lehrerkollegium seinen fünfzigsten Geburtstag gefeiert, aber nun ist auch das vorbei. Es sind endlich Sommerferien.
Justus fährt in seinem Mini Clubman Richtung Limburg und biegt, die Stadt hinter sich lassend, in Richtung Lahntal ab. Er hat seinen Labrador George II. im Auto dabei, als er die ersten Eichen des heimischen Waldstückes sieht, das früher sein Kinderspielplatz war und später sein Rückzugsort wurde.
Er kann in diesem Augenblick nicht sehen, dass in dem Waldstück das Fadenkreuz eines Zielfernrohrs mehrere Buchen- und Eichenstämme abschwenkt, um dann einen grün gestrichenen Hochstand präzise ins Visier zu nehmen. Danach bewegt sich das erbarmungslose Fadenkreuz noch einmal zum Boden, um dann auf der Höhe der Kanzel zur Ruhe zu kommen.
Justus sieht von der Kreisstraße aus das Protz-SUV seines Jagdpächters Michael von Flachau in der Einfahrt des Waldwegs zur sogenannten Mondwiese parken. Schließlich biegt er kurz vor dem Ort Lahnberg von der Landstraße ab, um zum alten Forsthaus Weiterlesen
Adventskalender 2024 – 18. Türchen
Die drei Königstöchter im blauen Berg
Ein nordisches Volksmärchen
Es waren einmal ein König und eine Königin, die hatten keine Kinder und waren darüber so traurig, dass sie fast keine fröhliche Stunde mehr hatten. Eines Tages stand der König auf dem Altan und schaute über das weite Land und alles, was ihm gehörte. Es war sehr viel und sah sehr schön aus; aber er dachte, er könne sich gar nicht darüber freuen, wenn er nicht wisse, was nach seinem Tode mit allem geschehen solle. Als er so dastand und nachdachte, kam eine alte Frau von der Straße und bat im Namen Gottes um ein Almosen. Sie grüßte den König, knickste und fragte, was dem Herrn König fehle, dass er so unglücklich aussehe.
»Ach, gute Frau, da kannst du mir nicht helfen«, sagte der König. »Es würde auch nichts nützen, wenn ich es dir sagen würde.«
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