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Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 8

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 3

Zahllos sind die Anekdoten, welche in England über diesen Mann zirkulieren, so zum Beispiel, wie einmal in seiner Villa eingebrochen wurde, und wie am anderen Tag der Einbrecher zu ihm kam, um ihm persönlich den Raub zurückzubringen und ihn um Entschuldigung zu bitten, er habe nicht gewusst, dass diese Villa dem Freund der Verbrecher gehöre, und wie Sir Clane im Jahre 1887 starb, da sah man ein Begräbnis, wie es die Welt noch nicht erlebt hatte. Ehemalige Sträflinge und die Frauen und Kinder von Zuchthäuslern folgten seinem Sarg und weinten an seinem Grab, schmückten es mit Blumen, und in den Verbrecherspelunken von Whitechapel wurden Gedächtnisfeiern abgehalten, aber keine Orgien, sondern Andachten.

Für solch einen Mann verzeiht der Leser wohl diese kleine Abschweifung.
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Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 11. – 14. Bändchen – Kapitel XXII

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Elftes bis vierzehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

Kapitel XXII. Die Fallgruben des Monsieur Mazarin

Die zwei improvisierten Soldaten marschierten mit ernster Haltung hinter dem Kammerdiener. Er öffnete ihnen die Tür eines Vorplatzes, dann eine zweite, die in eine Vorhalle zu führen schien, deutete auf zwei Schemel und sagte: »Der Befehl ist ganz einfach: Ihr lasst nur eine einzige Person herein, versteht ihr, nur eine einzige, nicht mehr. Dieser Person gehorcht ihr in allem. Was die Rückkehr betrifft, so wartet ihr, bis sie euch ablösen.«

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Nick Carter – Band 16 – Haken-Max – Kapitel 4

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Haken-Max
Ein Detektivroman

Des Mordes angeklagt

All dies hatte der Meisterdetektiv gehört, ohne den Sinn der Worte begreifen zu können. Es lastete ein Bann auf ihm, der ihm die Glieder lähmte und ihn am Denken hinderte. Die Besinnung kehrte ihm erst wieder zurück, als er dicht neben sich eine raue, tiefe Männerstimme hörte, die ihn barsch anfuhr: »Was soll denn das heißen? Was hat sich hier zugetragen?«

Wie ein Trunkener stand Nick Carter auf und starrte einem Policeman in das Gesicht.

»Ihr habt wohl miteinander gerauft, eh?«, knurrte der Beamte.

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Carl Theodor Dreyer: Vampyr (1932)

Carl Theodor Dreyer: Vampyr (1932)

Im Schatten der frühen 1930er Jahre, als die Welt in ein neues Jahrzehnt aufbrach, entstand ein Meisterwerk des Kinos: Carl Theodor Dreyers makabrer, düsterer Liebesfilm Vampyr. Er erstrahlt in einem Glanz, der seine unvergängliche Bedeutung unterstreicht. Das halbstumme Werk, das eine unheimliche Atmosphäre und die gespenstische Qualität eines düsteren Traums verkörpert, lässt die Ereignisse in einer schlafwandlerischen, fast hypnotischen Abfolge ablaufen. Es ist, als ob die Handlung einem tiefen, geheimnisvollen Bann gehorcht, der die Grenzen zwischen Realität und Imagination verwischt.

Eine unausgesprochene Faszination geht vom frühen Kino aus, einem Medium, das seinerzeit die Vorstellungskraft der Zuschauer in ungeahnte Höhen trieb. Ein Flüstern durch die Zeit: »Ich sehe Tote«. Es ist der Anblick von längst Vergessenen oder Verstorbenen, die durch die flimmernden Bilder der Leinwand in ein untotes Dasein zurückgerufen werden. Eine zutiefst makabre und zugleich poetische Metapher, wie sie im Kontext von Vampyr kaum treffender sein könnte.

Inspiriert von Sheridans Le Fanu-Geschichten, die Bram Stokers Dracula vorwegnahmen, erzählt der Film die Geschichte einer Weiterlesen

Varney, der Vampir – Kapitel 45

Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest

Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.

Anmerkung: Die Kapitel 41 bis 43 sind nicht vorhanden!

Kapitel 45

Die geöffneten Gräber – Die toten Körper – Ein Schauplatz des Schreckens

Wir sagten, Waggles habe alles verdorben, und so war es auch, denn bevor Herr Leigh noch ein Wort sagen oder sich den Aufrührern nähern konnte, stürzte sich Waggles mit seinem Stock auf sie, und es entstand ein Aufruhr der bedrohlichsten Art.
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