Die wunderbare und merkwürdige Geschichte vom Zauberer Virgilius … Teil 9
Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Die wunderbare und merkwürdige Geschichte vom Zauberer Virgilius,
seinem Leben, seinen Taten und seinem Ende
Volksbücher Nr.46, Verlag Otto Wigand, Leipzig
Wie Virgilius eine immer brennende Lampe machte
Zum Besten des gemeinen Wesens baute Virgilius auf einem großen und mächtigen Pfeiler von Marmor eine Brücke, die bis an den Palast reichte. Dieser Palast und der Pfeiler standen mitten in Rom und auf diesen Pfeiler setzte er eine Lampe von Glas, die immer brannte, ohne auszugehen. Niemand war, der sie auszulöschen vermochte. Diese Lampe erleuchtete ganz Rom, von einem Ende zum anderen dermaßen, dass es auch in dem kleinsten Winkelgässchen so hell war, als ob dort zwei schöne Fackeln brannten. Auf den Giebel des Palastes aber stellte er eine Figur von Metall, die wie ein Bogenschütze aussah. Diese Figur hielt einen gespannten Bogen mit einem Pfeil darauf, beständig so auf die Lampe gerichtet, als wolle sie dieselbe durch einen Schuss auslöschen. Allein die Lampe brannte beständig und versah ganz Rom zur Nachtzeit mit dem nötigen Licht.
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Auf den Spuren der Wegbereiter 04
George Bird Grinnell
Auf den Suren der Wegbereiter
Originaltitel: Trails of the Pathfinders. New York. Charles Scribner’s Sons. 1911
Kapitel 5
Alexander Mackenzie Teil 1
Unter den frühen Entdeckern des Nordens ist keiner so bekannt wie Alexander Mackenzie, der erste Mann, der aus dem Landesinneren bis zum Eismeer vordrang und der erste, der im hohen Norden den Kontinent durchquerte. Unter den Führern des Nordwestens ist er als Entdecker herausragend und unter den frühen Nordmännern wird sein Name am häufigsten erwähnt. Seine Reisen, die zum Arktischen Ozean im Jahr 1789 und die Überquerung des Kontinents in den Jahren 1792 und 1793, werden in einem prachtvollen Band beschrieben, der 1801 in London unter dem Titel Voyages from Montreal, on the River St. Laurence, Through the Continent of North America, to the Frozen and Pacific Oceans; in the Years 1789 and 1793 veröffentlicht wurde. Die Veröffentlichung wurde kurz darauf Weiterlesen
Geister-Schocker – Folge 69
Geister-Schocker – Folge 69
Die Nacht der Giganten
Nach einem Roman von Wolfgang Hohlbein
Hörspiel, Grusel, Romantruhe, Kerpen-Türnich, 19.05.2017, Audio-CD, ca. 46 Minuten, 7,90 EUR, ISBN: 9783864732270
Sprecher: Santiago Ziesmer, Victoria Sturm, Andreas Wilde, Bert Stevens, Sascha Rotermund, Dirk Hardegen, Tim Knauer, Wolfgang Strauss, Jo Jung, KAYA Marie Möller, Alexandra Lange, Jase Brandon, Jörg Ade, Luis Funer
Synopsis:
In der Wüste von Nevada, nahe Las Vegas, errichtet der Paläontologe Sondstrup einen Vergnügungspark mit lebensecht nachgebildeten Dinosaurier-Skulpturen. Der Fotoreporter Craigh Sanders und seine Kollegin Betty sollen eine Reportage über das ungewöhnliche Projekt machen. Doch schon bald beschleicht die beiden ein seltsames Gefühl. Haben die grausigen Morde der letzten Nächte etwas mit dem Park zu tun? Es scheint als ob die Opfer riesigen Bestien in die Klauen geraten seien. Sind die Saurier-Modelle aus dem Park zu unheiligem Leben erwacht?
Secret Service Band 3 – Kapitel 5
Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 3
Old and Young King Brady Detectives
The Bradys after a million
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective
Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.
In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.
Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 57

Die Kuhburg und die Räuberkuhle bei Neu-Ruppin
Auf der Feldmark der Kahlberge bei Neu-Ruppin, berichtet Feldmann, finden sich noch heute die Überreste eines alten Gemäuers, die Kuhburg oder auch wohl die Warte genannt, von welcher man weit in das Land hat hinaus sehen können, und welche im Jahre 1715 zum Bau des (damaligen) Neuen Rathauses abgebrochen wurde. Sie stand an der Landwehr und ist ehedem gegen die Streifereien der Nachbarn bei den einheimischen Kriegen zur Beschirmung der auf dem Feld weidenden Herden gebraucht worden. Es hat auf ihr in unruhigen Zeiten immer jemand lauern und die Ankunft der Feinde gleich durch ein Zeichen andeuten müssen.
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