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Märchen und Sagen

Sagen der mittleren Werra 33

Sagen-der-mittleren-Werra

Woher der Name Todenwarth kommt

a)

Wernshausen gegenüber auf einem von der Werra umrauschten, hier steil abfallenden Hügel liegt die Todenwarth, seit Jahrhunderten der Sitz der Freiherren gleichen Namens, den die Sage auf folgende Weise entstanden sein lässt.
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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 6

Der Kobold auf der Mühle

Wenn jemand früher reich wurde, ohne dass man ihm nachrechnen konnte, wie dies zugehe, dann meinte man, er habe einen Kobold, der ihm alles zutrüge. Noch heute herrscht stellenweise dieser Aberglaube. Der Kobold wird immer als ein kleiner Kerl beschrieben, der allerhand Gestalt annimmt, auch Tiergestalt, zum Beispiel die eines dreibeinigen Hasen, eines Kalbes mit feurigen Weiterlesen →

Sagen der mittleren Werra 32

Sagen-der-mittleren-Werra

Von der gespenstigen Braut in Niederschmalkalden

In Niederschmalkalden erschien, freilich schon vor langen Jahren, einem aus der Familie Hess um Mitternacht eine bildschöne Jungfrau in ihrem bräutlichen Schmuck. Der Mann erschrak und kroch unter die Decke. In der folgenden Nacht hatte er dieselbe Erscheinung. Da ging er zu seinem Pfarrer, berichtete ihm über das Gesicht und bat um seinen Rat und Beistand. Als nun in der Weiterlesen →

Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 5

Eine Hexenfahrt zu Walpurgis

Zu Wölbern-Abend (Walpurgis-Abend) ziehen die Hexen zum Blocksberg, indem sie auf Ziegen, Hähnen, Besen, Ofengabeln und dergleichen dorthin reiten. Diese Sachen nehmen sie, heißt es, wo sie dieselben finden und behexen finden. Das einzige Mittel, ihnen diese Ställe zu verschließen, ist, drei Kreuze mit Kreide an jede Stalltür zu zeichnen. Noch vor ungefähr 15 bis 20 Jahren Weiterlesen →

Sagen der mittleren Werra 31

Sagen-der-mittleren-Werra

Von der Dornhecke über Herrenbreitungen

Über Herrenbreitungen nach dem Trusetal hin dicht an der Höhe passiert man einen Kreuzweg. Er wird die Dornhecke genannt.

In mitternächtlicher Stunde haben viele dort unheimliche Gestalten gesehen. Ein Schimmelreiter, dem, wie seinem Ross, der Kopf fehlt, treibt da sein Wesen; ebenso taucht ein schwarzer Mann auf, geht still an den Leuten vorüber und verschwindet talwärts.
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