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Mystery

Tür des Todes – Kapitel 8

John Esteven
Tür des Todes
Kapitel 8
Unerwartete Dinge

Für Norse war der Fall also noch nicht abgeschlossen. Was mich betraf, so hatten mich seine Anspielungen und sein Verschweigen, mein eigenes Abenteuer mit Hasta und der Fund von Eleanors Taschentuch beunruhigt, aber auch völlig verwirrt zurückgelassen. Denn warum sollte es letztlich noch irgendeinen Zweifel oder ein Problem geben? Wir hatten ein unterzeichnetes Geständnis von derjenigen Person, auf die alle anderen Beweise als Schuldige hinwiesen – ein Geständnis, das ihn selbst belastete und alle anderen entlastete. Das war eine klare Tatsache und schien die Angelegenheit zu beenden. Aber wenn Norse trotz alledem nicht überzeugt blieb – und ich musste zugeben, dass die Entwicklungen der Nacht ihn nicht ganz unvernünftig erscheinen ließen –, wen verdächtigte er dann? Vermutlich Hasta. Aber dann hatte er von irgendeinem anderen Helfershelfer gesprochen, der im Hintergrund und im Verborgenen agierte und nach dem er tastete.

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Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 2 – Episode 8 – Kapitel 6

Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
Band 2

Achte Episode
Das Geisterauto
Sechstes Kapitel
Madame Sibylla

Es war Frühherbst, und der kanadische Wald, der im Winter unter seiner Schneedecke und seinem Eismantel so melancholisch wirkt, bot nun den majestätischen Anblick seiner Lichtungen und seiner von riesigen Bäumen gesäumten Alleen, in denen schon bei den ersten Strahlen der Morgensonne Tausende von Vögeln laut zwitscherten.

Das Laub begann sich in schönen Kupfer- und dunklen Orangetönen zu färben, die weiße Rinde der Birken leuchtete in der Ferne sanft wie silberne Säulen.

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Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 2 – Episode 8 – Kapitel 5

Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
Band 2

Achte Episode
Das Geisterauto
Fünftes Kapitel
Zwei vorbildliche Bedienstete

Slugh hatte gerade Edward Edmond, den Hausmeister von Mr. Fred Jorgell, verlassen, nachdem er bei der Auszählung der letzten Post dabei gewesen war. Gelassen und eine Zigarre rauchend kehrte er in das möblierte Hotel zurück, in dem er im irischen Viertel wohnte. Von Zeit zu Zeit kehrte er in eine Bar ein, genoss einen Whiskey-Soda und setzte dann gemächlich seinen Weg fort. Er war auf seine Weise sehr maßvoll und legte an einem Abend nie mehr als drei solcher Zwischenstopps ein. So legitim er es auch fand, sich in Maßen zu erfrischen, so sehr verabscheute er die Trunksucht, die er als das widerlichste aller Laster betrachtete. Hätte sich jedoch jemand anderes im Laufe des Tages in ähnlicher Weise erfrischt, wäre dieser unweigerlich noch vor Weiterlesen →

Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 2 – Episode 8 – Kapitel 4

Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
Band 2

Achte Episode
Das Geisterauto
Viertes Kapitel
Das Blaue Haus

Monsieur Denis Pasquier, ein französischer Kanadier, nahm in Winnipeg eine Sonderstellung ein. Er war wegen seiner Redlichkeit hoch geschätzt, wurde mehrfach von seinen Mitbürgern in kommunale Ämter berufen und war der beschäftigtste Geschäftsmann der Stadt. Er war es, der mit allen heiklen Geschäften und allen wichtigen Grundstücksverkäufen betraut wurde. Dank dieser Integrität war es ihm gelungen, ein beträchtliches Vermögen anzuhäufen.

Denis Pasquier war ein großer, ruhiger Mann, dessen hellgrüne Augen, rosige Wangen und nach französischer Art spitz Weiterlesen →

Mörder und Gespenster – Band 1 – 24. Teil

August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Der Muttermörder

Kapitel 5

Seitdem sich diese Ereignisse zugetragen hatten, war das Haus, das Heinrich Walter von seinen Eltern geerbt hatte und das nach seinem gewaltsamen Tod an entfernte Erben gekommen war, zum Sitz unheimlichen Spuks geworden. Noch kurze Zeit wurde es bewohnt, dann aber scheute sich ein jeder, hineinzuziehen, und es stand leer, obgleich die Eigentümer es in einem freundlichen Zustand erhielten, um Bewohner anzulocken.

Die Hauptursache dieses Rufes lag in der Erscheinung eines alten Mütterchens, das, wie die Sage ging, niemandem etwas zuleide tat, aber doch die Leute auf seltsame Weise erschreckte. Mussten die Mägde zur frühen Arbeit aufstehen, gab es eine Wäsche Weiterlesen →