Archiv

Vergessene Werke

Der Arzt auf Java – Erster Band – Kapitel 3

Alexander Dumas d. Ä.
Der Arzt auf Java
Ein phantastischer Roman, Brünn 1861
Erster Band
Kapitel 3

Der Vertrag

Als Eusebius die Überzeugung gewonnen hatte, dass seine Frau tot sei, verfiel er in die fürchterlichste Verzweiflung. Er stieß herzzerreißendes Geschrei aus, stürzte sich auf den leblosen Körper, den er mit seinem Atem zu erwärmen versuchte, riss sich die Haare aus und erhob händeringend die Arme zum Himmel.
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Diane Teil 1 – Kapitel 8

Alexander von Ungern-Sternberg
Diane
Ein Kriminalgemälde der modernen Gesellschaft
Berlin, 1842, Buchhandlung des Berliner Lesekabinetts

Achtes Kapitel

Der Moment der Entscheidung – Gewissenskämpfe eines achtzehnjährigen Mädchens

Wir müssen jetzt in unserer Erzählung einen Zeitraum von acht Jahren überspringen, während welcher sich nichts Bemerkenswertes in dem Leben der Hauptperson zutrug. Die beiden Mädchen, die wir eingeführt haben, sind, die eine zu dem Alter von fast fünfzehn Jahren, die andere zu achtzehn Jahren gelangt. Die Welt macht jetzt ihre Weiterlesen →

Die Fahrten und Abenteuer des kleinen Jacob Fingerlang 17

Die Fahrten und Abenteuer des kleinen Jacob Fingerlang
Ein Märchen von Gotthold Kurz
Nürnberg, bei Gottlieb Bäumler 1837

Siebzehntes Kapitel

Jacob schifft sich auf einem Orlogschiff nach Ostindien ein.

Das holländische Geschwader hatte sich auf der Reede von Texel versammelt und erwartete den Befehl zur Abfahrt. An einem schönen Junimorgen traf dieser ein, und sogleich machte alles Anstalt zur Abreise. Es war ein hinreißender Anblick, diese majestätischen Schiffe mit ihren hohen Masten, mit flatternden Wimpeln und Flaggen, umringt von unzähligen kleinen Fahrzeugen, die auf den blitzenden grünlichen Wellen hin und her tanzten; hinter Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 3

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

3. Das Wildschwein

Es war einmal ein König, der hatte mit seiner Gemahlin nur einen Sohn gewonnen, doch nicht viel Freude von demselben, denn eine böse Hexe hatte ihn in ein Wildschwein verwünscht. Der König und die Königin waren sehr betrübt darüber, aber da geschehene Dinge nicht zu ändern sind, trösteten sie sich endlich doch in etwas. Das Wildschwein ließen sie denn im Hof und im Schlossgarten herumlaufen, wo es auch ganz friedlich verkehrte und keinem Menschen etwas zuleide tat.
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Das versunkene Schloss

Vom frischen Quell
Sagen, Legenden und Geschichten aus der Eifel
Jung und Alt in neuer Fassung dargeboten von Rektor Jos. Schiffels
Verlag Georg Fischer. Wittlich. 1912
Zweites Bändchen

Das versunkene Schloss

Wo sich jetzt das Weinfelder Maar ausbreitet, stand vor Zeiten auf gesegneter Flur ein prächtiges Grafenschloss. Sein Besitzer war nicht nur wegen seines Reichtums, sondern auch wegen seiner Herzensgüte weit und breit bekannt. Wo er nur konnte, tat er den Armen Gutes, und seine Untertanen liebten ihn wie einen Vater. Nicht so Weiterlesen →