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Vergessene Werke

Diane Teil 2 – Kapitel 9

Alexander von Ungern-Sternberg
Diane
Ein Kriminalgemälde der modernen Gesellschaft
Berlin, 1842, Buchhandlung des Berliner Lesekabinetts
Zweiter Teil

Neuntes Kapitel

Der Anerkennungsakt – Sorgen und Bekümmernisse einer alten Unvermählten

Den Morgen nach diesem Vorfall sandte die Fürstin zu Judith, um sie zu sich bitten zu lassen.

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Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 40

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

40. Wie Rübezahl das Stück aufführt: Wurst wider Wurst.

Es ist eine gar schöne Sache um ein Mägdlein, sind aber gar ihrer mehrere beisammen, so möchte manchmal einer ganz aus der Haut fahren, zumal wenn sie hübsch und freundlich sind.

Nun, hübsch und freundlich waren allerdings diedrei, welche einmal beschlossen, auf das Hochgebirge zu wandern. Sie wussten es aber auch, dass sie es waren. Sie lebten in größter Eintracht wie Schwestern zusammen, waren Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 33

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

33. Von den vier diebischen Studenten

Es waren einmal vier Studenten, die taten sich zusammen und gingen auf Reisen. Nachdem sie schon manch ehrlichen Mann einen Possen gespielt hatten, begegneten sie eines Tages einem Bauer, der brachte einen Esel zu Markte und zog ihn an einem langen Leitseil hinter sich her. Da beratschlagten sie untereinander, wie sie dem Bauern den Esel entwenden sollten. Endlich fanden sie es. Einer von ihnen zog sich nämlich splitterfasernackt aus, ging still zu dem Esel, schnitt das Leitseil durch und drehte sich das um den Hals, während die anderen mit dem Weiterlesen →

Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 39

Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845

39. Wie Rübezahl vor Prellerei warnt.

»Gott sei Dank, dass wir herauf sind!«, sagten drei Görlitzer Tuchmacher oben auf dem Schmiedeberger Pass zueinander, setzten ihre Hocken ab und wischten sich den Schweiß von der Stirn. Sie wollten hinüber nach Böhmen und ruhten nun aus vom langen Steigen.

Indem kam ein vornehmer Herr und redete sie an. Wie er hörte, dass sie Tuch bei sich führten, sagte er: »Ich Weiterlesen →

Deutsche Märchen und Sagen 32

Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

32. Hühnchen mit einem Bein

Jesus ging einmal mit Sankt Peter auf Reisen und kam in die Nähe einer großen Stadt. Er wollte aber nicht hinein, auch nicht hindurchgehen, sandte darum Sankt Peter mit vier Stübern dahin, um etwas Essen zu kaufen. Peter schritt lustig auf den Markt los, fand aber wenig mehr, weil es schon Mittag war, und musste endlich mit einem gebratenen Hühnchen vorlieb nehmen. Das kaufte er und machte sich auf den Rückweg zu der Stelle, wo Jesus seiner wartete. Unterwegs aber roch ihm das Hühnchen so gut, dass er es ein paarmal unter die Nase hielt, am Weiterlesen →