Jimmy Spider – Folge 34
Jimmy Spider und die Rache des Inders – Teil 2 von 6
Schweigend betrachtete Mister Colt den Bildausschnitt, der ihm Aufnahmen des Urwaldes unterhalb des Flugschiffes zeigte. Es war noch immer tiefste Nacht, aber manchmal erhellten ein Feuerschein oder vereinzelte elektrische Lichter die Dunkelheit.
Letztere waren in den vergangenen Stunden aber immer seltener geworden. Je tiefer die Excelsior in den Dschungel hineinflog, desto dünner wurde die Besiedelung. Es schien, als würden die Menschen den Wald aus irgendeinem Grund meiden. Als würde dort etwas Böses lauern …
Jimmy Spider – Folge 33
Jimmy Spider und der Ausbruch – Teil 1 von 6
Wie ein dunkles Leichentuch lag die Schwärze der Nacht über der einsamen Steppe im Osten Sibiriens. Kein Stern funkelte am Himmel, auch der Mond war nicht zu sehen, als hätten sich die Gestirne vor dem versteckt, was dort von Menschen unbemerkt durch die Lüfte glitt.
Hätte jemand das metallene Ungetüm bemerkt, er hätte es wohl für ein UFO gehalten. Aber das war es nicht. Ganz im Gegenteil – an Bord befanden sich keine Außerirdischen, die zufällig nach dem Mars falsch abgebogen waren, sondern Menschen. Menschen, die bereit waren zu töten, wenn es ihren Zielen diente. Und ihr Ziel war nahe, sehr nahe …
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Schattenwolf Band 3
»Íosa Crìosd!«1
Lieutenant Ronan Kerry starrte erschüttert auf das Bild, das sich ihm bot. Wäre er nicht schon seit Jahren bei Clevelands Homicide Division gewesen und hätte nicht schon im Rahmen seiner Tätigkeit wirklich schlimme Dinge gesehen, ihm wäre es wohl ergangen wie den beiden Officers, die als Erste am Tatort gewesen waren und die sich immer noch draußen im Vorgarten die Eingeweide aus dem Leib kotzten.
Schattenwolf Band 2
Cleveland, Ohio. Sonntag, 4. Oktober 2009, Vollmond
Johnny Thunderdrum klappte seufzend »The Philosophy of Death« von Steven Luper zu. Das Buch war erst vor einem halben Jahr erschienen und sehr interessant. Professor Rothwell hatte es den Studenten seines Kurses sehr empfohlen wegen des Teils, der sich mit vorsätzlichen Tötungen beschäftigte. Johnny las es in erster Linie in der Hoffnung, darin ein paar Todesarten beschrieben zu finden, die etwas fantasievoller waren als das herkömmliche Erschießen, Abstechen, Vergiften und die üblichen Varianten des Selbstmords. Aber dafür sollte er Weiterlesen
Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 7
Gegen Mittag des 28. Mai entdeckten wir etwa 5 Meilen vor uns am Südufer des Flusses ein Indianerdorf. Drei Männer ritten voran, um die Indianer zu beobachten, während wir die notwendigen Vorbereitungen für eine eventuelle Verteidigung trafen. Kurze Zeit später sahen wir eine große Staubwolke. Unser Spähtrupp kam mit rund 50 Indianern vom Erkundungsritt zurück. Die Indianer gaben uns zu verstehen, dass sie Cheyenne seien. Auch sie erzählten uns die gleichen Beobachtungen von den Arapaho und Gros Ventre wie vorher die Sioux. Bis auf einen Indianer verließen die Cheyenne schließlich unser Lager.
Im Laufe des Abends ging ein Gerücht durch das Camp. Der Indianer, welcher zurückgeblieben war, sollte ein Arapaho sein. Einer unserer Männer regte sich darüber Weiterlesen


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