Schattenwolf Band 1
September 2009, vier Tage nach Vollmond
Glühende Augen. Entblößte Fänge. Geifer, der aus dem Maul tropfte, das riesige Ausmaße anzunehmen schien, als der Wolf auf ihn zuflog und zuschnappte – immun gegen alle Kugeln, die er auf ihn – sie – abfeuerte. Er warf sich zur Seite. Nicht schnell genug. Die Kiefer schnappten zu. Er schrie. Schlug um sich und …
Keeeeevvvin! …vin …vin …vin …
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Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 5
Für viele Männer bedeutete das Leben in den Bergen Abenteuer, Freiheit, Unabhängigkeit, Naturverbundenheit, Härte und Gefahr. Um in der Wildnis überleben zu können, bedurfte es einiger Natur- und Sachkenntnisse sowie persönlicher Attribute. Ohne diese kam es vor, dass man sehr früh starb oder nach einer Saison entmutigt die Berge verließ. Theoretische und praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Schießen, Schwimmen, Bergsteigen, militärische Grundkenntnisse in Strategie und Taktik, Jagd, Reiten und andere waren notwendig, um in der Wildnis unter äußersten Witterungsbedingungen überleben zu können.
Wie war es damals, als unzählige Abenteurer ihr Glück in den Rocky Mountains suchten und dafür Entbehrungen und Strapazen auf sich nahmen? Es sind die Tagebuchaufzeichnungen der Expeditionen zu den Quellen der Flüsse Missouri, Columbia und Colorado von Februar Weiterlesen
Jimmy Spider – Folge 32
Jimmy Spider und die Geister-Karawane
Wenn ich eine Sache wirklich hasste, dann war es der Umstand, in voller Montur (sprich Anzug und Einsatzkoffer) bei sengender Hitze unter einer unerbittlich den Boden verbrennenden Sonne zu stehen und dabei mit jeder Faser zu spüren, wie der eigene Körper langsam aber stetig zu einer undefinierbaren salzig-wässrigen Flüssigkeit zerfließt.
Genau damit hatte ich im Moment nämlich zu kämpfen, während ich einsam und verlassen auf einem entlegenen Felsplateau irgendwo mitten in der Wüste Gobi zwischen braungrauen Gesteinsformationen umherspazierte.
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Wilder Westen Band 5
… dann kam Masterson
Das wahre Leben einer amerikanischen Legende
Der Geruch des Büffeljägercamps stieg den beiden jungen Männern lange, bevor sie es überhaupt sehen konnten, in die Nase. Die Luft war nach dem Wolkenbruch mit den verschiedensten Düften des großen Lagers erfüllt. Es roch nach aufgewühlter, nasser Erde, nach beißendem Holzrauch, Pferdedung und verbranntem Essen. Der Wind, der jetzt von Westen kam, trug ihnen aber noch einen anderen Geruch entgegen, einen Geruch, der sie angewidert das Gesicht verziehen ließ. Es war der süßlich faule Gestank von Blut und verwestem Fleisch.
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Jack Lloyd Folge 63
Jack Lloyd – Im Auftrag Ihrer Majestät
An Bord des Schatzschiffes
Noch immer war der Himmel sternenklar. Das Licht der Himmelskörper spiegelte sich auf der schwarzen Meeresoberfläche wieder und funkelte strahlend in der Nacht. Langsam näherte sich das Ruderboot mit den Freibeutern an Bord dem Schatzschiff der spanischen Silberflotte. Jack wunderte sich bereits, dass sie noch von keinem Wachtposten angerufen worden waren. Sie ruderten an zwei Kriegsgaleonen vorbei, bis sie das Schatzschiff, das inmitten der Kriegsflotte ankerte, erreichten. Erst als sie das Schiff, das voll beladen war mit Silberbarren Weiterlesen


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