Jackson – Teil 13
Ich folgte dem Rauch, dessen Ursprung irgendwo vor mir im Südosten liegen musste. Der Weg dorthin führte zu einer Hügelkette. Dort angelangt blieb ich am Fuß eines Hangs stehen und legte den Kopf in den Nacken.
Der Weg hinauf schien nicht besonders steil und die Sicht dort oben war mit Sicherheit um ein Vielfaches besser als hier im Flachland, also überlegte ich nicht lange, sondern marschierte zielstrebig weiter.
Der Anstieg entpuppte sich jedoch rasch als ziemlich riskant. Der Untergrund aus rötlichem Felsgeröll geriet bei jedem unbedachten Tritt ins Rutschen und beförderte einen, ob man Weiterlesen
Jackson – Teil 12
Die beiden Männer entdeckten den Toten, kaum dass sie die Bodenwelle hinter sich gelassen hatten. Ich sah es an ihrem Verhalten. Sie fluchten lauthals und gestikulierten mit den Händen wie die Verrückten.
Dass sie ihn gefunden hatten, wunderte mich nicht, schließlich war seine weiße Uniform, oder vielmehr das, was von ihr noch übrig geblieben war, weithin in der ockerfarbenen Wüstenlandschaft zu sehen. Außerdem zogen bereits einige Vögel ihre Kreise über der Leiche.
Jackson – Teil 11
Mühsam richtete ich mich auf. Ein leichter Schwindel erfasste mich, als ich mit weichen Knien auf das Gewehr zutorkelte.
Aber war es überhaupt ein Gewehr oder bildete ich mir das alles nur ein?
Ich wusste es nicht, ich wusste nur, dass ich mich beschissen fühlte.
Ich hatte Fieber, einen gehörigen Sonnenbrand, seit Stunden nichts mehr getrunken und vor zwei Tagen das letzte Mal etwas gegessen. Außerdem laborierte ich immer noch an den Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung, die weder ausgeheilt, geschweige denn jemals Weiterlesen
Jackson – Teil 10
Sergeant Riley Warrington war ein Arschloch, wie es im Buch stand. Arrogant, hinterhältig, und brutal. Aber vielleicht musste man ein Arschloch sein, um als Ausbilder einer Kampfeinheit zu bestehen. Es gab Zeiten, in denen ich ihn mit Freuden tagtäglich in die Luft sprengen, die Eier abschneiden oder einfach nur erschlagen wollte.
Aber inzwischen, mit dem Abstand der Jahre, hegte ich sogar so etwas wie Achtung vor meinem Army-Ausbilder. Damals verfluchte ich ihn, wenn er uns mit vollem Sturmgepäck zum zwanzigsten Mal einen Hügel hinauf jagte, bis uns das Wasser im Arsch kochte. Heute war ich ihm für diese Quälereien sogar dankbar.
Jackson – Teil 9
Keine zehn Schritte vor mir öffnete sich plötzlich der Boden und spuckte ein Dutzend wütender Nayanos aus. Bevor ich zweimal blinzeln konnte, waren sie heran und rissen Yalla und mich auf die Beine.
Die Tatsache, dass wir beide nackt waren, schien ihre Wut nur noch mehr anzustacheln.
Ich bekam eine Faust ins Gesicht und wurde im gleichen Moment von einem Fußtritt in den Unterleib getroffen. Heißer Schmerz durchfuhr mich wie eine lodernde Flamme. Ich sackte zu Boden. Einer der Nayanos packte meine Arme und drehte sie mir auf den Rücken. Ein anderer griff in meine Haare und riss meinen Kopf in den Nacken.

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