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Storys

Der Teufel auf Reisen 21

Der-Teufel-auf-Reisen-Zweiter-BandCarl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Fünftes Kapitel – Teil 5
Abenteuer auf dem Lande

Am anderen Morgen begab sich Herr von Sonnenberg zu einem Mann, welcher als ein Gauner der unternehmendsten Art bekannt war, der aber seine Geschäfte im Großen betrieb, denn er hielt sich Wagen und Pferde und bewohnte ein schönes Haus.

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John Tanner – Das Leben eines Jägers 24

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Vierundzwanzigstes Kapitel

Wenige Tage nach jenem blutigen Auftritt verfiel Ta-busch-schisch in eine schwere Krankheit. Das Fieber suchte ihn heim, und er magerte in einer schreckenerregenden Weise ab. Wir glaubten alle, er müsse sterben. Da übersandte er dem Wa-me-gon-a-biew zwei Kessel nebst anderen Geschenken von beträchtlichem Wert und ließ Weiterlesen →

Der Totenwirt und seine Galgengäste 10

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Der Erdspiegel

»Das ist ein Erdspiegel«, sagte er, »worin nur jener Mensch etwas sehen kann, dem er von einer frommen Hand geschenkt wird. Versucht es, etwas darin zu sehen, Junker.«

»Ich sehe nichts«, erwiderte dieser nach aufmerksamer Betrachtung der schwarzen spiegelglatten Fläche.

Der Einsiedler schaute hinein, lange, sehr lange …

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Der bayerische Hiesel – Teil 2

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Hiesel dient

Die Gläubiger des verstorbenen Andreas Klostermayer meldeten sich bald mit ihren Forderungen bei Gericht, welches das ganze kleine Anwesen abschätzen und dann versteigern ließ.

Der Erlös reichte hin, die Schulden zu bezahlen. Für Hiesel blieb noch so viel übrig, dass er sich ein Feiertagskleid machen lassen konnte und einige Taler in der Tasche behielt.

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Der Freibeuter – Die beiden politischen Principe

Der Freibeuter
Erster Teil
Kapitel 18

Langsam bog das Boot um die Inseln und Halbinseln des Meerbusens und hielt sich links hinauf dem Norrmalm. Flaxmann und Friedericke saßen einander schweigend gegenüber. Die beiden Matrosen strichen die Riemenblätter aus Leibeskräften, um das winzige Schifflein zu beflügeln, und brummten ein Schifferlied dazu. Dem Fräulein kam die Weise des Gesangs bekannt vor. Sie fühlte sich wunderbar davon angeregt und bat den kleinen Juel endlich, ihr das ganze Lied vorzusingen. Der muntere Knabe ließ sich das nicht zweimal sagen. Er winkte dem alten Matrosen zu. Dieser ließ sogleich seine kräftige Bassstimme ertönen, an welche sich Juels Sopran anschmiegte. Unter dem Accompagnement des Wellengeplätschers und dem taktmäßigen Ruderschlag fingen sie zu singen an.

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