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Storys

Der Teufel auf Reisen 23

Der-Teufel-auf-Reisen-Zweiter-BandCarl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Fünftes Kapitel – Teil 7
Abenteuer auf dem Lande

An demselben Abend, wo die hier beschriebene Flucht stattfand, saßen die beiden jungen Offiziere noch spät mit dem Freiherrn und seinen Töchtern unter einer Gruppe prächtiger Linden. Herr von Bergheim war bei ausgezeichnet guter Laune und die Damen zeigten sich liebenswürdiger als je zuvor. Die breitästigen Bäume verbreiteten ihren Blütenduft. Während aus den Gebüschen die sanften schmelzenden Töne der Nachtigall sich so Weiterlesen →

John Tanner – Das Leben eines Jägers 26

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Sechsundzwanzigstes Kapitel

Herr Henry hatte sich etwa zehn Jahre lang in Pembina als Handelsmann aufgehalten. Sein Nachfolger war ein Herr Mackenzie, der aber nur eine kurze Zeit blieb, worauf Herr Wells kam, dem die Indianer den Beinamen Gah-se-moan (das Schiff) gaben, denn er war sehr dick und rund. Dieser Mann legte am Ufer des Red River, dicht Weiterlesen →

Der Totenwirt und seine Galgengäste 12

Der-Totenwirt-und-seine-GalgengästeDer Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860

Ein nächtlicher Gast

In diesem Augenblick ertönte der laute Schlag des Klopfers an dem mit Eisen beschlagenen, inwendig mit zwei eisernen Balken verriegelten Tor des Gehöfts. Gleichzeitig stürzten die vier Bärenfänger mit grässlichem Geheul dem Tor zu.

»Heilige Maria!«, jammerte die Hausfrau, »der böse Feind begehrt Einlass! Beschütze uns!«

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Das Gespenst von Amalfi – Teil 1

Das-Gespenst-von-AmalfiDas Gespenst von Amalfi
Eine Erzählung von Robert Kohlrausch

Es war das wunderlichste Gasthaus, das ich in meinem Leben bewohnt hatte. Von der Weltabgeschiedenheit war sein Weg zur Weltoffenheit gegangen. Ehemals ein Kloster war es jetzt ein Hotel. In den früheren Zellen der Mönche hausten für kurze Wochen die Fremden aus aller Welt. Es war also ganz, verschieden von allen anderen Gasthäusern, weil es den ursprünglichen Klostercharakter in seinem Bau fast unverändert bewahrt hatte.

Dazu seine Lage, die so schön und so merkwürdig war. Auf einem steilen Felsen, der weit hinein trat ins Meer, stiegen seine leuchtend weißen Mauern hoch empor. Schon außen, von der Landstraße her, die sich mit scharfer Biegung unten um den Felsenfuß krümmte, klommen vielstufige, von bunten Petunien umblühte Treppen an den Weiterlesen →

Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 1

Pamfilius-Frohmund-EulenspiegelDer durch eine steinalte, boshafte, drachenhässliche Teufels-Hexe in allerlei Viecherln verzauberte und durch einen Teufels- und G’waltsrausch wieder glücklich erlöste
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel,
Erzkalfakter und einziger Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegels,
nebst Pamfilis ganz neue, höchst lustigen Abenteuer, lustigen Streichen und tollen Possen
Altötting, Verlag der J. Lutzenberger’schen Buchhandlung.

Sichtbare Räuber und unsichtbare Jäger

Die herzogliche Residenzstadt Assingen, in welcher ich am Hof ein so vergnügtes Leben geführt hatte, wie der Vogel im Hanfsamen, verließ ich im Grunde doch mit schwerem Herzen, obgleich der Gedanke mich tröstete, dass Weiterlesen →