Der Freibeuter – Spaziergang in den Hafen
Der Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 10
Der Hoftag war bestimmt, wo Lord Palmerston und Fräulein von Ove als Brautpaar vorgestellt werden sollten. Der Lord hatte ernstlich daran gedacht, sich eine bescheidene Existenz zu gründen. Zu diesem Zweck waren vertraute Boten nach Schweden und England abgegangen, und vom König Karl hatte er bereits tröstliche Zusicherungen erhalten. Aber am Hof hatte man auch durch geheime Kundschafter erfahren, dass Palmerston in Verbindung mit dem Schwedenkönig stehe. Ursache genug, um das Auge des Misstrauens, hinter der Maske der Freundlichkeit versteckt, auf ihn zu richten und ihn, wo er ging und stand, zu beobachten.
Der bayerische Hiesel – Teil 23
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Der Wildschütz und der Furierschütz
Der Weg führte Hiesel mit einigen Kameraden in die Gegend von Binswangen, dessen Zollner kürzlich unter Hiesels Händen Todesangst gelitten hatte. Unvermutet kam auf der quer durch den Wald führenden Straße geschritten Johann Michael Brenner, Furierschütz aus Dillingen, den Wildschützen gerade entgegen.
»Das ist der verdammte Hund, der Brenner aus Dillingen, der vor 14 Tagen in einem Wirtshaus daselbst öffentlich gesagt hat, es schmecke ihm kein Trunk Bier und kein Stück Fleisch mehr, solange du nicht auf das Rad geflochten Weiterlesen
Xaver Stielers Tod – Kapitel 15
Robert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin
Fünfzehntes Kapitel
Der frühe Morgen, von trübem Regendunst wenig verheißungsvoll umwölkt, fand Stefan doch schon wieder wach. Er brannte darauf, seinen Entschluss auszuführen, und erhob sich weit vor seiner gewohnten Zeit. Aber ein paar Stunden mussten in Untätigkeit und Grübelei noch gewartet werden, bis er zur Tat machen konnte, was ihm Erleichterung für seine Pein verschaffen sollte.
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Der Teufel auf Reisen 39
Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Siebentes Kapitel – Teil 8
Des Teufels Anteil
Inzwischen hatte Jacobine an einem großen Haus halten lassen. Ohne zu fragen, eilte sie an dem Portier vorüber und flog hastig die drei breiten Treppen hinauf. An dem oberen Absatz blieb sie stehen und schöpfte Atem, dann zog sie ungestüm an einem Klingelzug.
John Tanner – Das Leben eines Jägers Anhang IV
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Anhang
4. Kunde der Gestirne bei den Indianern
Von den Meinungen der Indianer über die Himmelskörper können wir wenig sagen. Eine umfassende Kunde von den Bewegungen, den Entfernungen und den Gestalten der Gestirne darf man nicht bei einem Volk suchen, dass Weiterlesen
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