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Wunderwelten

Was ist Fantasy?

Der Versuch einer Definition

Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich der Begriff Fantasy in Deutschland eingebürgert. Doch was genau bedeutet er eigentlich und wo sind seine Wurzeln?
Als erstes muss dazu gesagt werden, dass der Begriff aus dem Englischen kommt, aber da eine andere Bedeutung hat. Im Englischen umfasst die Fantasy die gesamte Phantastik, also auch Horror und Science Fiction. Eben jene Bereiche, die sich mit utopischen, übernatürlichen und nicht-realistischen bis zu unmöglichen Dingen beschäftigt. In erster Linie denkt man dabei natürlich an Literatur, doch im Lauf der Zeit hat sich die Phantastik Weiterlesen →

Jonathan Stroud – Drachenglut

Kürzlich, nachdem ich den ersten Bartimäus-Band desselben Autors gelesen hatte, fiel mir mit Drachenglut ein anderer Titel von Jonathan Stroud in die Hände, der im Jahr 2007 zum ersten Mal in deutscher Sprache aufgelegt wurde. Da dieses Buch, obwohl oft rezensiert, im Geisterspiegel noch nicht besprochen wurde, entschloss ich mich, es dem Leser an dieser Stelle vorzustellen.

Inhalt:
Der Roman beginnt mit der Beschreibung eines Drachen, der lebendig tief unter der Erdoberfläche eingeschlossen ist und auf irgendetwas wartet. Eines Tages, in der Gegenwart Weiterlesen →

Stephan R. Bellem – Paladin und Bluttrinker

Der Autor

Stephan R. Bellem wurde 1981 geboren, wuchs in einem Ort 8 km südlich von Heidelberg auf und machte im Jahr 2001 sein Abitur.
Nachdem er ein VWL-Studium schnell wieder abbrach, absolvierte er eine Ausbildung bei der Sparkasse. Anschließend begann er mit einem Soziologiestudium, doch all das konnte seinen eigentlichen Berufswunsch nicht ersetzen. Denn schon im Alter von 12 Jahren entdeckte Stephan Bellem die Welt der Rollenspiele und darüber sein Interesse für phantastische Literatur. Nachdem er DSA-Romane gelesen und Die vergessenen Welten von R.A. Salvatore regelrecht verschlungen hatte, entwarf Stephan Bellem eine eigene Rollenspielwelt: Kanduras.
Doch irgendwie merkte er, dass das Rollenspiel allein ihm nicht mehr reichte. Stephan Weiterlesen →

Robert Lynn Asprin

Robert Lynn Asprin wurde am 28. Juni 1946 in St. Johns, Michigan, Vereinigte Staaten von Amerika, geboren. Seine Eltern waren Einwanderer aus Irland und den Philippinen. Er war das erste Kind, das in Amerika als Amerikaner geboren wurde. Seine Kindheit verbrachte er in Ann Arbor. Nach der Schule besuchte er die Michigan-Universität am gleichen Ort.

Im Jahr 1965, die Vietnam-Ära ist auf ihrem Höhepunkt, tritt er in die US-Army ein, in der er die dortige Moral und Ehre zu schätzen wusste. Ende der 1970er Jahre übernahm er einen Arbeitsplatz, an dem er sich in Handels- und Wirtschaftsrecht einarbeitete. Zwölf Jahre lang war er in der Buchhaltung einer Xerox-Filiale tätig.

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Barry Trotter

Wie unschwer am Namen Barry Trotter zu erkennen ist, handelt es sich bei diesen Büchern um die unvermeidliche Parodie auf Harry Potter. Nach Dschey Ar Tollkühn, A. R.R.R. Roberts, Boris B.B.B. Koch erscheint hier allerdings ein ganz gewöhnlicher Name als Autor auf dem Buch. Die Informationen, die man über ihn findet, sind dürftig, aber gehen wir mal davon aus, dass wenigstens der Name Michael Gerber echt ist.

In den Geschichten geht es um den Zauberer Barry Trotter, der als Zauberschüler Berühmtheit Weiterlesen →