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Krimi & Thriller

Arttu Tuominen – Was wir nicht sehen wollen

Arttu Tuominen – Was wir nicht sehen wollen

Der vorliegende Kriminalroman spielt in der finnischen Küstenstadt Pori. Er handelt vom Leben der Obdachlosen und vom Mord an einigen Vertretern dieser Gruppe.

Eine polizeibekannte Bande von Jugendlichen, angeführt von einem blonden, hochgewachsenen jungen Mann namens Ilkka Rajala, genannt Ile, macht regelrecht Jagd auf die Obdachlosen und prügelt und tritt auf sie ein, ohne dass sie eine Chance hätten, sich zu verteidigen.

Die Jugendlichen nehmen Drogen, die ihnen Dragan Valenski und seine Leute verschaffen, eine üble Gruppe Krimineller und Dealer, die in Pori ihr Unwesen treiben.

Diesmal aber wird einer der Obdachlosen namens Harri Kallio bei lebendigem Leibe mit Benzin übergossen und verbrannt. Sind die Jugendlichen einen Schritt weiter gegangen und zu Mördern geworden?

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Der Gefangene der Stadtvogtei – Kapitel 6

Der Gefangene der Stadtvogtei
Eine Berliner Kriminalgeschichte
von Jodocus Donatus Hubertus Temme
G. Behrend (Falkenbergische Verlagsbuchhandlung), Berlin, 1861

Kapitel 6

Eine Kammerjungfer

Der Tag neigte sich. Unter den Bäumen des Tiergartens herrschte schon Zwielicht.

In einer der Alleen, die rechts vom großen Stern aus tiefer in das Gebüsch des Tiergartens zur Spree hin führen, ging langsam ein kleiner untersetzter Mann auf und ab. Seine Augen waren in alle Tiefen des Gebüsches gerichtet, seine Ohren lauschten nach allen Seiten hin; manchmal blieb er stehen, als ob er nun sofort etwas sehen oder hören müsse.

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Der Detektiv – Band 31 – Der Schatz der CHRISTINE – Teil 1

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 31
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der Schatz der CHRISTINE – Teil 1

Im Speisesaal des Raffles-Hotels in Singapur spielte die ungarische Kapelle gerade den Walzer »Wenn die Liebe stirbt«. Harald Harst summte die Melodie leise mit. Dann sagte er ganz unvermittelt zu mir: »Was meinst du zu einem Abstecher hinüber zur Insel Borneo? Es gibt dort die berüchtigten Dayaks, die Kopfjäger und manches andere Interessante. Eine Expedition ins Innere könnte mich reizen.«

Er wollte noch mehr hinzufügen, doch der Kellner brachte gerade den zweiten Gang des Dinners, und Harst machte auf dem Tisch etwas Platz für die Platte mit den gebratenen jungen Hühnchen. Dann sprach er weiter über Borneo.

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Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 19

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 3, Teil 4

Allzeit voran! – das war das Losungswort schon des Knaben gewesen, den eine gütige Natur ver­schwenderisch mit allen Gaben gesegnet hatte, die sie nur einem Menschen verleihen kann, mit Kraft und Geist, mit Gesundheit und Schönheit. Aber sol­che Gaben können auch gefährlich werden.

Paul – dieser Vorname möge genügen – war der späte Sprössling eines hohen Geistlichen, nicht nur eines Pastors, und wenn der alte Vater stolz auf seinen so aufgeweckten Jungen war, so blickte der erfahrene Mann doch auch mit bangen Augen in die Zukunft des sich körperlich und geistig gar zu schnell entwickelnden Knaben, welcher, während seine gleichaltrigen Kameraden verächtlich von den Mädchen sprachen und deswegen nicht mit ihnen spielen wollten, schon ganz toll hinter diesen her war.

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Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 26

Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875

Kapitel 26

Am 27. Januar hatte ich einen sehr arbeitsreichen Tag, und unter zahlreichen anderen Paketen gab es vier, die meine Aufmerksamkeit erregten: eines für Charleston, South Carolina, über 2500 Dollar und drei für Augusta, Georgia, über 30.000, 5.000 beziehungsweise 2500 Dollar. Chase sollte am Morgen auf Tour gehen, und das war der Moment zum Handeln. Ich besorgte mir einen alten Koffer, der im Büro herumlag, und packte ihn voll mit verschiedenen Gegenständen, darunter vier Kisten Zigarren. Früh am Morgen war ich bereits im Büro. Chase kam bald herein, zog seinen Safe an den Schalter und begann, die auf dem Frachtbrief vermerkten Pakete abzuhaken, während ich sie aufrief und in den Beutel legte. Hätte er die Firmenvorschriften befolgt, hätte er jedes Paket einzeln in die Hand nehmen und in den Beutel legen müssen, aber er erlaubte mir leichtfertig, die Beträge aufzurufen und die Pakete selbst zu Weiterlesen