Die Geheimnisse Londons – Band 1- Prolog
George W.M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Prolog
Zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert zog sich die Zivilisation aus Ägypten und Syrien zurück, ruhte sich eine Weile in Konstantinopel aus und übertrug dann ihre Herrschaft auf die westlichen Gebiete Europas.
Seit dieser Zeit sind diese Gegenden das große Laboratorium, in dem die Zivilisation jede Kunst und jede Wissenschaft verfeinert und ihren Segen über die ganze Erde verbreitet hat. Sie lehrte den Handel und ermöglichte es einer Handvoll disziplinierter Krieger, die mächtigen Heere orientalischer Fürsten zu unterwerfen. Ihre wagemutigen Söhne stellten ihre Fahnen inmitten des ewigen Eises der Pole auf. Sie hat die Urwälder Amerikas abgeholzt, den Handel ins Innere Afrikas getragen und mithilfe der Dampfkraft Zeit und Entfernung vernichtet. Nun überlegt sie, wie sie sich einen Weg durch Suez und Panama bahnen kann.
Die letzte Fahrt der FLYING SCUD – Kapitel 7
Die letzte Fahrt der FLYING SCUD
Eine spannende Geschichte aus alten Freibeuterzeiten
Von einem alten Hasen geschrieben
Kapitel VII.
Die hübsche Magd des Bürgers
»Thad, bist du wach?«
»Ja.«
»Ich habe geträumt.«
»Na, was denn?«
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Mörder und Gespenster – Band 1 – 3. Teil
August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Der Werwolf
Kapitel 3
Es war später Abend. Durch die kalte Winterluft hallte mancherlei Getöse scharf in seine Einsamkeit hinüber. Vom Kirchturm summte die Glocke neunmal. Der Wind pfiff durch die Ritzen seiner baufälligen Hütte, das Röhricht klapperte im Sumpf und dazwischen ertönte ein schriller Laut irgendeines verspäteten Tieres, gefolgt vom Bellen ferner Hunde.
Mit dem Licht des Tages waren ihm alle schönen Träume wieder entschwunden. Er fühlte sich wieder einsam und unglücklich, schauderte vor Kälte und der Hunger plagt ihn aufs Neue. Das wenige Reisig, das er in einer Ecke der Hütte angezündet hatte, ist nur noch ein Häufchen Asche und hier und da verglimmende Glut, in die er verzweifelt starrt. So sitzt er da. Da zieht ein Blitz des Weiterlesen
Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 21
Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875
Kapitel 21
Ich beschloss, Maroney einen Schlag zu versetzen. Man kann sich die Wirkung dieses Schlags ausmalen, wenn man sich einen Gefangenen vorstellt, der die Nachricht erhält, dass seine untreue Frau die ungesetzlichen Avancen eines jungen Galanterie-Liebhabers genießt, während er im Gefängnis schmachtet. Alles deutet darauf hin, dass die beiden mit seinem gesamten Vermögen in unbekannte Gefilde fliehen wollen, um ihn zurückzulassen. Genau das war die Strafe, die ich für Maroney vorgesehen hatte. Ich teilte ihm dies in folgendem Brief mit:
Nathan Maroney, Eldridge Street Jail, New York
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Der Gefangene der Stadtvogtei – Kapitel 3
Der Gefangene der Stadtvogtei
Eine Berliner Kriminalgeschichte
von Jodocus Donatus Hubertus Temme
G. Behrend (Falkenbergische Verlagsbuchhandlung), Berlin, 1861
Kapitel 3
Ein baumlanger Kürassierleutnant
Bei dem Grafen Tichy war große Gesellschaft. Die vornehmsten Kreise der Residenz waren vertreten, man tanzte, spielte und unterhielt sich.
Man gefiel sich, man gefiel sich nicht, man intrigierte, man intrigierte nicht. Wer gefiel und intrigierte, dem gefiel man auch.
Mitternacht war vorüber. Die Gesellschaft war noch immer zahlreich. In anderen großen Residenzen beginnen die Weiterlesen
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