Archiv

Slatermans Westernkurier

Westernkurier 01/2009

Auf ein Wort, Stranger,
wahre Helden vergisst man leichter!

Tagebucheintrag von Joseph Conrad am Ostermorgen im Jahre des Herrn 1873:

»Am 13. April kam der Wind, kalt und laut. Der Sturm hat einen Teil des Daches weggerissen und das Haus voll Schnee geweht. Ich habe es geflickt, aber dabei sind mir die Füße erfroren. Katharina ist gegangen, um die Hühner zu füttern und nicht mehr zurückgekehrt. Das war vor zwei Tagen. Seit 10 Stunden ist der Ofen kalt. Siebenmal haben wir in diesem verdammten Land neu begonnen, ein achtes Mal wird es nicht mehr geben. Ich habe eine Tochter in New York. Gebt ihr das Büchlein, wenn wir durch die Sonne wieder zum Vorschein Weiterlesen →

Westernkurier 10/2008

Auf ein Wort, Stranger,
vergesst die Namenlosen nicht!

Vielleicht liegt es daran, das in unserer oberflächlichen Zeit die Mehrzahl der Buch- und Zeitschriftenverlage zum Thema Eroberung des Wilden Westens schreiben können, was sie wollen. Frei nach dem Motto, diese ollen Kamellen interessiert doch außer ein paar spinnerten Historyfans eh kein Mensch mehr.

Aber weit gefehlt!

Es gibt da nämlich einige recht unbequeme Zeitgenossen wie auch meiner einer, die Weiterlesen →

Westernkurier 09/2008

Auf ein Wort, Stranger,
was ist denn eigentlich ein Chuck wagon?

Obwohl sich unser Slaterman in dieser Ausgabe über die wahren Helden des Wilden Westens auslassen wollte, gibt es aus gegebenem Anlass für diesen Monat ein Westernkurier-Special. Ich hoffe, dass ich euch einiges über den Chuck wagon erzählen kann.
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Westernkurier 08/2008

Auf ein Wort, Stranger,
»Der Sattel, die Zweite« ist dieses Mal, wie bereits angekündigt, das Thema.

Ich weiß, dass Geschichte nicht gerade das Thema ist, das heutzutage noch einen vom Hocker reißt. Dennoch, wer sich für irgendeine Sache wirklich interessiert, kommt nicht umhin, in selbiger nachzuforschen. Da macht auch das Thema dieser Kolumne keine Ausnahme, deshalb Augen zu und … durch.
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Westernkurier 07/2008

Auf ein Wort, Stranger,
ein Mann ohne Sattel ist wie ein Maler ohne Augenlicht.

Zugegeben, diese Aussage aus dem Mund des bekannten Westernmalers C. M. Russell ist für unsere heutige Zeit ein ziemlich gewagter Vergleich. Aber man muss diese Worte in ihrer Zeit sehen, dort konnten sie nicht treffender sein.

Der Sattel war das erste Stück einer Ausrüstung, die sich der Cowboy anschaffte, und das Letzte, dessen er sich entledigte, ergo das Wichtigste.
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