Frederick Marryat – Die Sendung – Kapitel 15
Kapitän Frederick Marryat
Die Sendung
Umschlagzeichnung nach Originalentwürfen von Professor Honegger
Neue deutsche Ausgabe. Magdeburger Verlagsanstalt. 1915
Kapitel 15
Da sie nicht daran zweifelten, sie würden während ihres Vorrückens mit einer Büffelherde zusammentreffen, so brachen sie am folgenden Morgen sehr früh auf. Sie hatten jetzt die Befriedigung, zu finden, dass reichlich Wasser im Fluss war. Aus einigen der großen Löcher, an denen sie vorbeikamen, hörten sie das Schnauben und Blasen des Flusspferdes – zur großen Freude der Khoikhoi, die sehr begierig waren, eines dieser Tiere, deren Fleisch sie sehr liebten, zu erlegen.
Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 23
Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862
Der Hackeklotz
Ein Handwerksbursche, der zwar arm, dabei aber höllisch dreist war, kam in eine Stadt, da sollte der neue Herzog gekrönt werden. Das wollten viele Leute sehen und die Stadt war deshalb vollgestopft von Menschen, auch in keiner Herberge noch ein einziger Platz übrig. Unser Handwerksbursche ging von einem Wirtshaus ins andere, konnte aber kein Unterkommen finden. Nun wollte er Weiterlesen
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 20
Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 20
Die Malaien führen einen Kriegstanz auf und beenden ihn passend
Die Landung
Zwei der javanischen Malaien waren vortreffliche Tänzer und fesselten die Aufmerksamkeit ihrer neuen Gebieter bald der Art, dass sich diese in dichtem Kreis um sie herum drängten und durch laute Ausrufe ihren Beifall zu erkennen gaben.
Der eine von den meinen, ein junger Bursche von kaum mehr als sechzehn Jahren, hatte sich mit Hilfe seines Weiterlesen
Mit den Konquistadoren ins Goldland Teil 12
Gustav Dittmar
Mit den Konquistadoren ins Goldland
Eine Erzählung aus der Zeit der Welserzüge
Teil 12
Zischende Viper, der gefangene Xidehara, erwies sich als unschätzbarer Gefährte. Niemand sah ihn lachen oder auch nur lächeln, aber er schleppte unverdrossen die Last, die Hans ihm aufbürdete, und kein Lauf der Klage kam über seine Lippen. Müdigkeit, Hunger und Durst schien er nicht zu kennen. Hans Hauser konnte sich bald in der Sprache der Aruakstämme gut mit ihm verständigen, ja selbst ein paar Worte Deutsch lernte der Indianer. Es war vielleicht das erste Mal, dass die Lippen eines Indianers deutsche Laute bildeten. Häufig brachte der Indio Wurzeln, Beeren, Früchte herbei, die, wenn sie auch keine Leckerbissen waren, wenigstens den Hunger stillten. Zwar gab es Weiterlesen
Die Macht der Drei – Teil 2
MacMorland und Professor Curtis waren allein im Saal des Polizeipräsidiums zurückgeblieben.
»Ein lebhafter Tag heute!«
MacMorland sprach die Worte mit einer gewissen Erleichterung. Der Vorfall mit dem Flugzeug musste die Sorge der Regierung auf einen anderen Punkt lenken.
Professor Curtis griff sich mit beiden Händen an den Kopf. »Der zweite Vorfall ist beinahe noch mysteriöser als der erste. Bedenken Sie! Dar neueste, schnellste Kreuzer unserer Luftflotte. Auf einem Flugplatz hinter dreifachen, mit Hochspannung geladenen Drahtgittern. Schärfste Passkontrolle. Fünfhundert Mann unserer Garde als Platzbewachung. Es geht mir über jedes Verstehen, wie das geschehen konnte.«


Neueste Kommentare