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Literatur

Hexen- und Gespenstergeschichten 3

Hexen-und-Gespenster-GeschichtenHexen- und Gespenstergeschichten
Ein geschriebenes Lesebuch aus dem Jahr 1806

An Hexen und Gespenster
glaubt kein gescheiter Mann.
Nur in verrückten Köpfen
trifft man noch sowas an.

I. Hexengeschichten
3. Das Hexenwetter in dem Marktflecken O…

Es ereignete sich in diesem Ort im Jahre 1800 eine traurige Wettergeschichte. Es waren gerade vor der Ernte drei Weiterlesen →

Der Marone – Chakra auferstanden

Der-Marone-Zweites-BuchThomas Mayne Reid
Der Marone – Zweites Buch
Kapitel 32

Chakra auferstanden

Der Auftritt, der sich in den Tiefen des Teufelslochs zugetragen hatte, bedarf einiger Erklärungen. Das Zwiegespräch Cynthyas mit dem schrecklichen Koromantis kündete, wenn auch in zweideutige Redensarten eingehüllt, doch die klare Absicht an, den Custus Vaughan zu ermorden, und zwar in einer Weise, welche diese entsetzlichen Menschen als Totenzauber bezeichneten.

Bei diesem teuflischen Anschlag war das Mädchen mehr Helferin als wirkliche Anstifterin, mehr blindes Werkzeug Weiterlesen →

Die Macht der Drei – Teil 26

Die-Macht-der-Drei

Glockengeläut klang vom Turm der alten Kirche von Linnais. Über die sonnenbeschienenen Dächer des Ortes, über bestellte Felder, die in kurzen Sommerwochen spärlichen Ertrag brachten, zogen die Töne dahin, das Tal des Torneaelf entlang und verloren sich schließlich in bläulicher Ferne zwischen den föhrenbestandenen Ufern.

In der Kirche herrschte gedämpftes Licht. In hundert Farben spielte es durch die bunten Fenster. Die Kirche war fast leer. Nur etwa zwanzig Personen auf den dreihundertjährigen Eichenbänken und in den Chorstühlen.

Die Orgel setzte ein. Die Klänge des Chorals drangen durch den Raum. Es war der Hochzeitstag Silvesters. Der Tag seiner Vereinigung mit Jane.

Die Orgel schwieg. Der alte Geistliche segnete den Bund. Jane im weißen Kleid, den Myrtenkranz im lichtblonden Haar, ätherisch zart. Sie glich den Engelsgestalten, welche die Kunst eines alten Meisters über dem Altar Weiterlesen →

Das Steppenross – Kapitel 10

Das-SteppenrossEduard Wagner
Das Steppenross
Eine Erzählung aus dem Jahr 1865 zu den Zeiten des amerikanisch-mexikanischen Krieges, nach dem Englischen des Kapitän Mayne Reid

Kapitel 10
Ein Fluchtversuch

Endlich kam ein leises, fröhliches Pfeifen über Rubes Lippen, und er richtete zu gleicher Zeit seinen Körper auf. Garey verstand dieses Zeichen und wusste, dass es eine neue Entdeckung zu bedeuten habe.

»Nun, Rube, was gibt es, alter Junge?«, fragte er.
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Aëlita – Teil 1

Alexej-Tolstoi-AelitaAlexej Tolstoi
Aëlita
Ein utopischer Roman

Der sonderbare Zettel an der Mauer

In der Straße des Morgenrots war eine sonderbare Annonce erschienen. Ein kleines graues Stück Papier, angeschlagen an die abgebröckelte Mauer eines leer stehenden Hauses. Archibald Skyles, Korrespondent einer amerikanischen Zeitung, erblickte im Vorbeigehen vor dieser Anzeige eine, barfüßige junge Frau in sauberem Kattunkleid. Sie bewegte beim Lesen die Lippen. Ihr abgespanntes, liebes Gesicht drückte keine Verwunderung aus, die blauen Augen mit einem Fünkchen von Irrsinn darin blickten gleichgültig. Sie schob eine Strähne ihres Weiterlesen →