Felsenherz der Trapper – Teil 9.5
Felsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 9
Die belagerte Hazienda
Fünftes Kapitel
Der Reiter der Hazienda
Die drei Boote der Apachen wurden durch Befehle, die ihnen der Große Bär vom Ufer zurief, wieder näher an die Halbinsel geschickt und kümmerten sich um den umgeschlagenen Nachen nicht weiter, der langsam, von niemand beachtet, dem Nordufer zutrieb, wo die berittenen Krieger längst wieder verschwunden waren.
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Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 23
Des Erzkalfakters, Quadratschlankels und durchtriebenen Leutvexierers, Pamfilius Frohmut Eulenspiegel, des allbekannten, berüchtigten und weltverrufenen Till Eulenspiegel einzigen Sohnes pfiffigen Streiche, Ränke, Schwänke und lustige Possen als: Hendlschnipfer, Brotschwindler, Rahmkripfer, Fischdieb, Entenangler, Zigeuner-, Schneider- und Schusterlehrbua, Herzogslebensretter, Herold, Schatzgräber, magistratischer Bademeister, Hofnarr, Feldherr, frommer Pilger, glücklich dem Galgen entgangener Spieler usw.
Ein Hofnarr als Feldherr
Auf eine Zeit bemerkte ich eine große Bestürzung am Hofe, und eines Tages sagte der Herzog zu mir: »Pamfili, es wird mir bald recht schlecht gehen.«
»Wieso, gnädigster Herr?«
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Der Freibeuter – Der letzte Versuch
Der Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 19
Am anderen Morgen reiste Juel ab und machte die Reise auf der Küste bis Karlskrona zu Land. Der Junge war unermüdlich. Obgleich des Laufens ungewohnt, war der Junge doch fast ständig auf den Beinen.
Von Karlskrona ließ er sich nachts in einem kleinen Boot an eine unwirtliche Stelle der seeländischen Küste übersetzen und war am anderen Morgen mit der aufgehenden Sonne in der Hauptstadt des dänischen Königreichs. Da ihm der Kapitän verboten hatte, sich an das Fräulein von Gabel zu wenden, so suchte er allein den Bootsmann Courtin auf. Mit diesem verabredete er einen schlauen Plan. Juel sollte sich bei Iverbrink melden und in Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 36
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Falscher Verdacht
Nach jeder gegen Hiesel ausgesendeten und misslungenen Streife meldeten sich immer Bauern, Leerhäusler, Tagelöhner und dergleichen Leute, welche diese Gelegenheiten benutzten, bei dem leichtgläubigen Hiesel ihre eigenen Feinde als Anstifter der Streifen anzuschwärzen.
So hieß es nun auch, Jakob Schick, Jägersknecht von Berkheim, habe im Einverständnis mit dem Wirt zu Ebenhofen der kurbayerischen Streife den Weg gezeigt, sich mit den Augsburger Streifen zu vereinigen und Hiesel Weiterlesen
Der goldene Fels – Kapitel 7
Robert Kohlrausch
Der goldene Fels
Kriminalroman, Alster-Verlag, Hamburg, 1915
Siebentes Kapitel
Martha blieb, als Burkhardt sie bis an den Eingang ihres Gartens begleitet hatte, noch einen Augenblick stehen und sah, wie seine Gestalt im Abendnebel verblassend verschwand. Nun trat sie hinein in den Garten und umschritt langsam den großen Rasenplatz vor dem Eingang der Villa. Die schon müde blühenden Blumen auf den Beeten standen erbleichend im sterbenden Licht des Tages.
Aber Martha hatte jetzt keinen Blick für die Natur um sie her. In ihre Seele schaute sie hinein, in das wilde Wogen Weiterlesen
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