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Storys & Lyrik

Das Haus im Schatten

Paul Rosenhayn
Elf Abenteuer des Joe Jenkins
Das Haus im Schatten

»Endlich!«

Der Mann, der seit nahezu zwei Stunden vor der Tür des Hauses der Avenue Wagram gestanden hatte, atmete auf und trat auf den Herrn zu, der aus dem Dunkel der Nacht sich losgelöst und das Haus betreten hatte.

»Ich habe wohl die Ehre, Mr. Joe Jenkins vor mir zu sehen?«

Der Angeredete drückte auf den Knopf einer Taschenlaterne und ein greller Lichtschein flutete über die Weiterlesen →

Der Freibeuter – Norcroß in England und Frankreich

Der-Freibeuter-Dritter-TeilDer Freibeuter
Dritter Teil
Kapitel 15

»Kaum hatte ich wieder einige Wochen bei meiner Frau zugebracht, als mir von mehreren Seiten glänzende Anerbietungen gemacht wurden. Mein Name war wie ein Licht aus der Dunkelheit aufgetaucht, und in mehr als einem europäischen Kabinett war von mir die Rede. Früher schon, ehe ich nach Russland gegangen war, hatte mir der Kardinal Alberoni nicht allein große Summen bieten lassen, wenn ich in Dienst der spanischen Krone treten würde, sondern er ließ sie mir auch unverzüglich auszahlen. Noch glänzender waren die Versprechungen, die er mir nun machte, nachdem er durch Frankreichs Einfluss in Ungnade bei seinem König gefallen war. Dadurch wurde ich in den Stand gesetzt, ein eigenes Haus zu machen und brauchte nicht mehr von der Gnade des Herzogs von Weiterlesen →

Die drei Schwestern

Hanno Berg
Die drei Schwestern

 

I

 

Judith Erler war gerade gestorben. Ihre älteste Tochter Hannah hatte im Krankenhaus an ihrem Sterbebett gesessen, während die beiden jüngeren Töchter, Nele und Dorit, zu tun hatten und deshalb nicht am Bett ihrer Mutter sitzen konnten.

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Ein Ruf in der Nacht

Paul Rosenhayn
Elf Abenteuer des Joe Jenkins
Ein Ruf in der Nacht

»Mr. Joe Jenkins, der Privatdetektiv?«

»Der bin ich.«

Der Besucher trat näher. Er schien einen eiligen Weg hinter sich zu haben, denn er war außer Atem und vollkommen erschöpft. »Ich habe von Ihren außerordentlichen Fähigkeiten gehört, Mr. Jenkins«, begann er mit sichtlicher Mühe. Seine Worte kamen abgerissen hervor, er zitterte am ganzen Körper. Der Sprechende machte den Eindruck eines Kranken oder eines Menschen, dem irgendetwas eine qualvolle Angst einflößte.
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Felsenherz der Trapper – Teil 11.7

Felsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 11
Das Häuptlingsgrab am Juan-Fluss
Siebentes Kapitel

Der Fluch des Goldes

Hier lagerten sie den Tag über in einem steinigen Tal. Da sie darauf bedacht gewesen waren, eine möglichst undeutliche und schwer auffindbare Fährte zurückzulassen und da sie außerdem mehrmals all jene im wilden Weiterlesen →