Der bayerische Hiesel – Teil 20
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Die Nürnberger hängen keinen, außer sie haben ihn
Hiesel war kaum wieder bewaffnet, als er es fast nicht über sich gewinnen konnte, ruhig davon zu gehen. Nur die dringenden Bitten Afras, deren Leben sonst nach den Gesetzen der Bande auf dem Spiel stand, wenn sie der Befreiung des Hiesel wäre überwiesen worden, konnten ihn bewegen, seine glühende Rache zu verschieben.
Auch wie es nun dem Trüffelhund ergehen werde, lag ihm sehr am Herzen. Er konnte nicht undankbar gegen Leute sein, die ihm Wohltaten erwiesen.
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John Tanner – Das Leben eines Jägers 40
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Vierzigstes Kapitel
Ich nannte den beiden Handelsleuten den Namen des Menschen, welcher mich verwundet hatte, und sie hielten es für zweckmäßig, mich sogleich zum Dorf zu bringen, welchem Ome-zhuh-gwut-oons angehörte. Sie sagten, wenn es uns gelänge, seiner habhaft zu werden, so wollten sie mir zur Rache behilflich sein, und ich sollte ihn auf der Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 19
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Hiesel in Todesgefahr
In einer ihm völlig fremden Waldung hatte Hiesel bis tief in die Nacht viel edles Wild erlegt und sich, mit Ungestüm einen angeschossenen Hirsch verfolgend, gänzlich verirrt.
Sein treuer Tiras, in solchen Fällen sein sicherer Wegweiser, war dieses Mal nicht bei ihm. Lange Zeit versuchte er es, sich mit dem Hirschfänger durch das dichte Gebüsch einen Weg zu bahnen. Allein anstatt einen gangbaren Pfad zu finden, geriet er immer tiefer hinein.
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Der Teufel auf Reisen 34
Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Siebentes Kapitel – Teil 3
Des Teufels Anteil
Während Schwalbe auf diese Weise mit seinem zweideutigen Freund immer vertrauter wurde, was wir zu unserer tiefsten Betrübnis den Lesern leider nicht zu verschweigen vermögen, befand sich unser Hochstapler Hahnenfeder ebenfalls in einer rosigen Stimmung. Mit besonderem Behagen hatte er am anderen Morgen das Gold und die Banknoten überzählt. Was inzwischen aus dem jungen Mann geworden war, dem er beides abgenommen hatte, Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 18
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Neue Grausamkeiten
Einige Tage nach der Brautwerbung begegnete dem Hiesel und zehn seiner Kameraden der Hochfürstlich-Augsburg’sche Forstmeister zu Frankenhofen, Johann Conrad Hasel mit seinem Knecht Johann Unsorg im Wald, die gerade ihre Reviere begangen hatten.
Hasel war auch bei jener großen Streife gewesen, die den Hiesel gezwungen hatte, durch Erstürmung der Brücke von Schlingen sich Luft zu machen. Natürlich war hier an keine Schonung zu denken, denn sobald Hiesel seine Weiterlesen
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