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Kolumnen

Westernkurier 02/2008 – Mann oder Memme

Auf ein Wort, Stranger, Mann oder Memme?

Mit dieser Ausgabe des Westernkuriers möchte ich einmal ein Thema aufgreifen, dass im Allgemeinen in der gängigen Westernliteratur etwas stiefmütterlich behandelt wird.

Logisch, wer erwartet bei Heftromanen, die im Knall-Bumm-Päng Sektor angesiedelt sind, denn auch historischen Background zu Fragen wie beispielsweise über das Gesundheitswesen im Wilden Westen?
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Westernkurier 01/2008 – Allan Pinkerton – das Auge

Auf ein Wort, Stranger, warum nannte man ihn das Auge?

Geboren wurde er am 25. August 1819 in den Slums der schottischen Großstadt Glasgow. Seine Mutter arbeitete in einer Baumwollspinnerei, sein Vater war Wärter im städtischen Gefängnis. Er war 8 Jahre alt, als der Vater starb, und er die Schule verlassen musste, weil er gezwungen war, für seinen Lebensunterhalt selbst zu sorgen. Er war achtzehn, als ihm der Gesellenbrief als Böttcher überreicht wurde, Weiterlesen

Westernkurier 09/2007

Auf ein Wort, Stranger, wie gesetzlos war der Wilde Westen?
Bevor ich jetzt in meiner Kolumne mit diesem Thema ins Detail gehe, möchte ich gleich am Anfang als Quellennachweis darauf hinweisen, dass dieser Artikel ohne die journalistischen Hintergrundberichte eines H.J. Stammel oder Dietmar Kügler in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.

Sicherlich habe ich eigene Recherche und Informationen einfließen lassen, habe mich im Zeitalter von PC und Internet Quellen bedient, die damals nicht so geläufig waren, aber wie gesagt, ohne den schriftlich niedergelegten geschichtsträchtigen Fundus dieser Herren wäre mein Beitrag mit Sicherheit um einiges kürzer ausgefallen.
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Westernkurier 08/2007

Auf ein Wort, Stranger, heute geht´s zum Rodeo.
In unsere Sprache übersetzt bedeutet das Ganze in etwa soviel wie Reiterkraftspiele, spanisch heißt der Begriff Auftrieb. Seinen Ursprung hatte dieses Spektakel allerdings in Mexiko, wo nach jedem Viehauftrieb die sogenannten Jaripeos, zu deutsch Reiterspiele, stattfanden. Aus diesen regellosen und wilden Reiterkraftakten bildeten sich nach und nach olympiareife Wettkämpfe mit strengsten Regeln.

Das Ganze begann zunächst mit einer Parade aller am Wettkampf teilnehmenden Weiterlesen

Westernkurier 07/2007

Auf ein Wort Stranger, denn jetzt kommt C.C. Slaughter!
Hufgetrappel ertönte, gellendes Kriegsgeschrei hallte durch den Morgen jenes 9. Februar 1857. Und im nächsten Moment prasselte eine dunkle Wolke aus Pfeilen auf das Dach der kleinen Baptistenkirche von Palo Pinto, Texas.

Reverend George Webb Slaughter klappte seine Bibel zusammen, ergriff sein Sharpgewehr und begann zu schießen. Neben ihm stand sein Sohn Christopher Columbus, der an diesem Tag 20 Jahre alt geworden war. Ihr wütendes Gewehrfeuer zwang die Indianer schon bald zum Rückzug und bereits eine halbe Stunde später klappte der Reverend die Bibel wieder auf und fuhr genau dort, wo er seine Predigt Weiterlesen