Emotion Caching
Dieser Buchvorstellung möchte ich zwei Begriffsbestimmungen voranstellen:
Gefühle werden als angenehme oder unangenehme Empfindungen beschrieben, die nur teilweise bewusst erlebt werden. Zu den Gefühlen zählen etwa Angst, Freude oder Überraschung.
Die Neurobiologie unterscheidet Gefühle von Emotionen. Emotionen werden als körperliche Äußerungen definiert, die der Gefühlsempfindung vorausgehen. Die Emotion erfolgt grundsätzlich unbewusst und unkontrollierbar.
Ein Gefühl bedeutet das Bewusstwerden einer vorangegangenen Emotion. Gefühle ermöglichen eine – vielleicht überlebenswichtige – Reaktion auf ein Problem, das sich zunächst in einer unbewusst stattgefundenen Emotion Weiterlesen
Ich bilde mir meine Meinung
Es war schon immer so und wird auch weiterhin so bleiben. Beim Näherkommen eines Polizisten in Uniform beschleicht mich oft ein mulmiges Gefühl. Schweißperlen bilden sich auf der Haut, und ich komme leicht ins Schwitzen. Ich nehme eine abwartende Haltung ein, bleibe zumindest äußerlich ruhig und atme tief durch. Die alles entscheidende Frage in solch einer Situation entfaltet sich vor meinem geistigen Auge: Habe ich etwas falsch gemacht?
Des Nachts im finstren Wald
Egal, wie alt man ist. Märchen sind zeitlos und lassen uns nie so richtig los. Sie haben seit Gedenken ihren Platz auf der ganzen Welt gefunden, sind nicht nur im deutschsprachigen Raum anzutreffen, sondern unter anderem bei den Indianern, bei den Inuit, im Orient oder in Asien sehr beliebt. Märchen gehören zu den ältesten Geschichten der Literatur, wurden und werden nicht nur den Kindern erzählt. Erwachsenen gefallen sie ebenfalls, und so von Mund zu Mund weitererzählt, da in jenen Jahren ihrer Entstehung die wenigsten lesen konnten.
Zu den bekanntesten Märchen gehören jene der Gebrüder Grimm. Jacob und Wilhelm Grimm zogen damals durch das Land, ließen sich von verschiedenen Leuten Geschichten erzählen und schrieben sie auf, sodass daraus ihre weltbekannten Kinder- und Hausmärchen entstanden, welche 1857 erstmals als Buch herausgebracht wurden.
Jana Oltersdorff scheint ebenfalls Märchen zu lieben, und so kam es, dass es des Nachts im finstren Wald über sie kam, – vielleicht Weiterlesen
Pierre Brice ist gestorben
Es ist für mich wie eine Ironie des Schicksals. Gestern Abend sah ich noch die Parodie der Karl-May-Verfilmungen Der Schuh des Manitu auf Pro 7. Und heute geht die Meldung um die Welt, dass der Schauspieler Pierre Brice im Alter von 86 Jahren in einem Pariser Krankenhaus an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben ist. Dies teilten das Management und der Anwalt des Schauspielers der Deutschen Presse-Agentur mit. Aufgrund von hohem Fieber sei er bereits am gestrigen Freitag in die Klinik eingeliefert worden, am heutigen Morgen nochmals kurz aufgewacht und um 08:20 Uhr in den Armen seiner Ehefrau Hella gestorben.
Für mich sind die Filme um den legendären Apachenhäuptling Winnetou Erinnerungen an meine Kinder- und Jugendzeit, und auch Weiterlesen
9 Jahre Geisterspiegel – Zeit, die nie vergeht …
9 Jahre Geisterspiegel – Zeit, die nie vergeht …
Kenner des Ostrocks kennen den Beginn des Refrains gleichnamigen Liedes, welches Michael Barakowski, Sven Hertrampf, Rene Niederwieser und Wieland Apelt 1985 in Szene setzten. Keine Bange, es folgt keine Interpretation zu diesem Song. Vielmehr ist es die Tatsache, dass heute vor genau neun Jahren der Geisterspiegel als Onlinemagazin für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist. Ok, ok – an dieser Stelle rümpfen wieder einige Nerds die Nase und Besserwisser heben schulmeisterhaft den Zeigefinger, dass es das Magazin bereits einen Monat vorher gab. Ihr habt ja recht, doch in den Maitagen des Jahres 2006 waren wir eben nicht für jeden erreichbar, sondern nur für eine handverlesene Anzahl von Testusern. Der höchst offizielle und vom damaligen Chefredakteur höchstpersönlich abgesegnete Start war nun mal der 5. Juni 2006 und damit für jedermann nachvollziehbar.
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