Devil’s River
Ein Baykok, ein Untoter, ein wiederkehrendes Wesen, welches dem Anschein nach ein normales Leben geführt hatte und seine Nahrung unter den Lebenden sucht. Der Ghoul stammt aus den Mythen und Legenden der Chippewa, obgleich dieser Vorbote des Unheils auch bei denen der Ojibwa und Algonkin anzutreffen ist. Unter diesen ist der Baykok ein unaufhaltbarer Killer, der sich an Menschen heranschleicht und diese ohne eine Spur von Reue ermordet. Die Ursprünge des Baykok sind bis in unsere heutige Zeit nicht vollständig erfasst worden. Dennoch lassen einige Hinweise vermuten, dass der Baykok einmal ein stolzer Jäger und furchtloser Krieger war. Eines Tages begab er sich auf die Jagd, aber seine Beute führte ihn weit vom Wildpfad weg. Schließlich verlor er seine Beute aus den Augen und war selbst hoffnungslos verloren. Einige Tage später, am Rand des Hungertods und verärgert darüber, der Ehre, seines Lebens und des Ruhmes beraubt, schwor der Jäger, dass seine Lebenskraft nie seine sterblichen Überreste verlassen durfte. Irgendwann, nachdem sein Körper zerfallen war, wurde er von Jägern Weiterlesen
13. März 2015: John Sinclair. Das Ende – Oder doch nicht?
13. März 2015: John Sinclair. Das Ende – Oder doch nicht?
Irgendwie hatte es ich es am Rande mitbekommen, dass Lübbe Audio auf Facebook anlässlich der 100. Folge der John Sinclair Edition 2000 zur Jubiläumsparty einlud. Innerhalb kürzester Zeit waren die 150 Eintrittskarten, welche via E-Mail bis zum 01. März 2015 geordert werden konnten, weg.
Auf der John Sinclair-Facebookseite heißt es: »Seit dem Jahr 2000 hat der unerschrockene Geisterjäger John Sinclair, Inspektor der Sondereinheit von Scotland Yard, in nunmehr 99 Folgen Seite an Seite mit seinen Freunden und Verbündeten für das Gute gekämpft.
Doch schlussendlich scheinen Beretta und Silberkreuz keine Hilfe mehr zu leisten, zu groß ist die Macht, der John jetzt gegenübersteht. Waren alle Siege der Vergangenheit nutzlos? Die Antwort gibt die 100. Folge. John Sinclair. DAS ENDE.
[…]DAS ENDE muss gefeiert werden
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Stille
Die Stille ist ein Raum der Erkenntnis. Wenn du hineingehst, wird dir die Einsicht nicht erspart bleiben zu erfahren, wer du bist. Und es wird dir die Einsicht nicht vorenthalten werden, wer du sein könntest.
Keine Bewegung, kein Geräusch. Lautlosigkeit, Abwesenheit, Bewegungslosigkeit, Leere. Tod? Nichts? Und doch ist da etwas. Etwas, was im Verborgenen lauert, auf den Impuls wartend, emporschnellen zu können. An die Oberfläche aufzusteigen, unsere Sinne zu kitzeln, anzuregen, zu strapazieren. Aus einem Mangel an Reizen und Wahrnehmungen entfaltet sich ein Sturm von Gefühlen und Spannungen, der uns etwas erahnen lässt. Stille bedeutet nichts Langweiliges, sondern auch etwas Verheißungsvolles. Was geschieht um uns herum, wenn es ruhig ist? Solche und andere Fragen in Bezug auf das Thema Stille greifen 30 Autoren in der im Verlag Torsten Low publizierten Kurzgeschichtensammlung anlässlich der Storyolympiade 2013/2014 auf.
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Der Mythos Tempelritter – Teil 3.6
Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Weiterlesen
Money, Money, Money, Money …
Kennen Sie die Geschwister Tanner? Nein? Dann helfe ich Ihnen mal auf die Sprünge. Es handelt sich dabei um einen Anfang 1906 innerhalb von 6 Wochen geschriebenen Roman von Robert Walser. Worum geht es in diesem? Walser versucht, Kritik an der modernen Arbeitswelt seiner Zeit sowie am stupiden Funktionieren der sich darin befindlichen Menschen zu üben. Der Protagonist Simon Tanner stellt sich quer, sich diesem Prozess der Entfremdung unterzuordnen. Zum Einstimmen in meine heutige Kolumne sei ein kleiner Auszug aus dem Werk von Robert Walser vorangestellt.
Eines Morgens trat ein junger, knabenhafter Mann bei einem Buchhändler ein und bat, dass man ihn dem Prinzipal vorstellen Weiterlesen




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