Der bayerische Hiesel – Teil 37
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Blutige Rache
Die großen Freveltaten Hiesels, die Klagen, welche von allen Seiten einliefen, die beständigen Niederlagen der gegen ihn ausgesandten Streifen, die strengsten Befehle von oben, hatten endlich alle Gerichtsbehörden des unteren Schwabens, welches der Schauplatz von Hiesels Unternehmungen war, zu rastloser Wachsamkeit und zu den kräftigsten Maßregeln, ihm einmal das Handwerk zu legen, getrieben.
Hiesel sah ein, dass er hier keinen Tag mehr sich aufhalten, keine Nacht mehr in Sicherheit schlafen könne und Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 36
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Falscher Verdacht
Nach jeder gegen Hiesel ausgesendeten und misslungenen Streife meldeten sich immer Bauern, Leerhäusler, Tagelöhner und dergleichen Leute, welche diese Gelegenheiten benutzten, bei dem leichtgläubigen Hiesel ihre eigenen Feinde als Anstifter der Streifen anzuschwärzen.
So hieß es nun auch, Jakob Schick, Jägersknecht von Berkheim, habe im Einverständnis mit dem Wirt zu Ebenhofen der kurbayerischen Streife den Weg gezeigt, sich mit den Augsburger Streifen zu vereinigen und Hiesel Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 35
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Die pünktlichen Gäste
Im Wirtshaus zu Kellmünz wurde an Hiesels Tisch gekartet, gewürfelt, frech gesungen, gegessen und getrunken in Hülle und Fülle. Ein alter Landmusikant mit seiner schreienden Klarinette musste Ländler blasen, und die Wildschützen tanzten mit den Kellnerinnen und Bauerdirnen, dass der Staub aufflog. Ein Dorfbader, der eben von dem Besuch bei einer kranken Bäuerin nach Hause zurückkehrte, und in Kellmünz auf eine Maß Bier zusprach, erzählte dem Wirt, dass er eine sehr große Streife in zwei Abteilungen heranrücken gesehen habe, die Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 34
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Hiesel als Feldherr
Solche Vorfälle trieben den Hiesel jederzeit zu neuen tollkühnen Streichen. Er verließ sich eben so sehr auf sein Glück als auch auf seinen Mut. Kurze Zeit nach der Buchloer Geschichte wollte er eben auf einen Jagdzug ausgehen, als ihm der Trüffelhund in den Weg kam und meldete, eine zahlreiche Streife der Reichsstadt Augsburg sei gegen ihn im Anmarsch und werde ihn durch Besetzung des Pfersersteges so in die Enge treiben, dass er wenig Hoffnung habe, sich durchzuschlagen, und eben so wenig Hoffnung auf einen sicheren Rückzug, indem Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 33
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Zweiter Besuch in Buchloe
Die Bande jubelte laut, als ihr tapferer Hauptmann das Abenteuer der vorigen Nacht erzählte, und der Bub wurde von Umarmungen seiner Kameraden fast erdrückt.
Ein Straßenarbeiter, der eben aus Buchloe kam, und nun brotlos die Gegend durchstrich, um bei einem Bauern Arbeit zu finden, erzählte, dass der Gerichtsdiener und ein Sergeant von Buchloe im Posthaus daselbst geprahlt hätten, wenn sich Hiesel erfrechen sollte, noch einmal dahin zu kommen, so würden sie ihm zuvor Arme und Beine Weiterlesen
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