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Im Original Thomas Mayne Reid

Der Marone – Hauptmann Cubina

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 34

Hauptmann Cubina

Als das Frühstück eingenommen war, schickten sich die Maronen an, fortzugehen. Bereits war der Eber zerlegt und, in geeignete Stücke zerteilt, in die verschiedenen Cutacoos verpackt worden.

Die blutrünstigen Striemen auf dem Rücken des Flüchtlings waren von Quaco mit einer balsamischen Wundsalbe eingerieben worden. Durch Zeichen wurde dem unglücklichen Mann zu verstehen gegeben, dass er die Maronen begleiten solle. Anstatt sich zu weigerte, leuchteten seine Augen von der lebhaftesten Freude, denn nach der Weiterlesen

Der Marone – Ein Waldfrühstück

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 33

Ein Waldfrühstück

Der junge Engländer blickte mit heftiger Neugierde auf den herannahenden Haufen. Es waren ihrer ungefähr ein Dutzend, alle ganz schwarz oder beinahe schwarz, ausgenommen einer oder auch zwei, die eine gemischte Farbe hatten. Kein Zwerghafter oder Missgebildeter war unter ihnen, sondern jeder von hoher, kräftiger Gestalt, von starken, muskulösen Gliedern, einer von Gesundheit glänzenden Haut und mit im mutigsten Glanz leuchtenden Augen, die ein angeborenes, ursprüngliches Gefühl für Freiheit und Unabhängigkeit verkündeten.

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Der Marone – Die Maronen

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 32

Die Maronen

Sobald sie fortgegangen waren, wandte sich der Jäger zu Herbert mit von Dankbarkeit glänzenden Augen.

»Herr!«, sagte er und machte eine tiefe Verbeugung beim Sprechen. »Nach dem, was geschehen ist, sind Worte nur ein sehr geringer Dank. Doch wenn der tapfere, weiße Herr, der sein Leben für einen farbigen Ausgestoßenen gewagt, mir seinen Namen wissen lassen will, er soll wahrhaftig nimmer vergessen werden von Cubina, dem Maronen.«
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Der Marone – Ein verweigerter Kampf

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 31

Ein verweigerter Kampf

Der Zuschauer auf dem Baum glaubte jetzt wirklich zu träumen. In dem kurzen Zeitraum von zwanzig Minuten hatte er einer größeren Anzahl von aufregenden Begebenheiten beigewohnt, als er in seinem eigenen Vaterland während derselben Anzahl von Jahren gesehen hatte! Und doch war das Ende des Schauspiels noch keineswegs gekommen! Die Gebärden des Flüchtlings und die Reden seines Ergreifers hatten ihm bereits angedeutet, dass noch ein anderer Auftritt kommen würde, und jetzt war es aus der Haltung beider einleuchtend, dass dieser Weiterlesen

Der Marone – Der Flüchtling

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 30

Der Flüchtling

Bis jetzt hatte der junge Engländer nichts getan, um seine Gegenwart zu erkennen zu geben. Nun war er im Begriff, hinabzusteigen und dem Jäger zu seiner Tat, die ihn mit Bewunderung erfüllt, Glück zu wünschen. Indes bestimmte ihn eine gewisse Neugierde, da, wo er sich befand, noch länger zu verweilen, und so beobachtete er den glücklichen Jäger am Fuß des Baumes noch länger.

Um das Mindeste zu sagen, war die Erscheinung des Jägers jedenfalls malerisch, vor allem in den Augen des mit Weiterlesen